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Bezirksärzteversammlung Hartberg-Fürstenfeld/Weiz
Mo, 23.01.2017, 19:30 Uhr

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AERZTE Steiermark - Magazin

AERZTE Steiermark ist das Monatsmagazin der Ärztekammer Steiermark. Alle steirischen Ärztinnen und Ärzte erhalten es automatisch. Ärztinnen und Ärzte, die nicht Mitglieder der Ärztekammer Steiermark sind, können AERZTE Steiermark zum Preis von 25 Euro pro Jahr abonnieren.

Sie wollen im AERZTE Steiermark inserieren? Bitte wenden Sie sich an unseren externen Inseratenverkauf: Johann Grasser, Tel. 0699 12801828 oder grasser.med@gmail.com

Hier finden Sie die aktuellen Mediadaten

 

 

 

Die letzten Ausgaben:



AERZTE Steiermark 01/2017 Cover

AERZTE Steiermark 01/2017

Die Umfrage des Monats Jänner lautet: "Terminservicestellen für Facharzt-Termine – sollen sie auch in Österreich kommen?"

Zahlenteufel verfolgt Primärversorgung
Ein europäischer Datenvergleich zeigt unwiderlegbar: Der Organisationsgrad der Primärversorgung einzelner Länder korreliert weder mit den Kosten des dortigen Gesundheitssystems noch mit Grundwerten wie Lebenserwartung oder der Anzahl gesunder Lebensjahre.

Zusammenschau der europäischen Primärversorgung
Zu diesem Thema erscheint ab sofort eine Serie in AERZTE Steiermark: Stefan Korsatko, Leiter des Clinical Research Centers der Grazer Meduni, vergleicht verschiedene PHC-Systeme europäischer Länder.

Zentren evozieren Visionen
Primarius Gerd M. Ivanic, Geschäftsführer der Prophy-Docs® Management GmbH, beleuchtet die Chancen, aber auch Grenzen der Einsatzmöglichkeiten von Ärztezentren. Zentraler Punkt: Die eigene medizinische Verantwortlichkeit und Selbstständigkeit des Arztes müsse erhalten bleiben. In die Ausgestaltung der Strukturen seien unbedingt die Namensgeber – Ärztinnen und Ärzte – einzubeziehen.

Zenz forscht mit Flamenco
Kinderinfektiologe Prof. Werner Zenz nutzt seine Flamencogitarre sowohl als unentbehrliches Utensil für seinen Ausgleichssport der Finger als auch, um Gelder für seine Forschungseinheit für Infektiologie und Vakzinologie zu „erspielen“. Anlässlich seines 60. Geburtstags gab er ein Benefizkonzert zur Erforschung der peripheren Fazialisparese.

Zieländerung am Lebensende
Das Ethikkomitee des Grazer Klinikums berät ÄrztInnen und Angehörige in der letzten Phase eines Patientenlebens dabei, verantwortungsvolle, menschenfreundliche Entscheidungen zu treffen. Feinfühlig begleitet es alle Beteiligten in einer Phase, in der das Therapieziel von kurativ zu palliativ geändert werden muss.

Zeit für das Goldene
Der steirische Impfdoyen, Prof. Diether Spork, erhielt für seine umfassenden Verdienste um das steirische Impfwesen das Goldene Ehrenzeichen der Ärztekammer Steiermark. Was er noch erleben möchte: Die Ausrottung der Masern. Was ihn wohl überdauern wird: Seine Impfbroschüre für Eltern und sein Impfkolloquium für die Ärzteschaft.

Zusammenschluss von Kinderärzten
Auf Initiative von Fachgruppenobmann Hans Jürgen Dornbusch wurde der Grazer Kinderärztliche Mobile Notdienst im Jänner von einem Dutzend ÄrztInnen wiederbelebt, die abwechselnd Dienste übernehmen werden. Ab dem Sommer soll auch eine standortgebundene Struktur zur Verfügung stehen; unterstützt vom Gesundheitsfonds.

Zusatzangebot Betriebstagesmutter
Jungärztinnen und -ärzte, die am LKH Südsteiermark, Standort Wagna, tätig sind, haben ab sofort die Möglichkeit, ihr Kind bei einer Betriebstagesmutter betreuen zu lassen – zu spitalskompatiblen Tageszeiten. Betriebsratsvorsitzende Ingeborg Zadravec und der in Wagna arbeitende stellvertretende Kurienobmann Karlheinz Kornhäusl präsentieren stolz „ihr Baby“.

AERZTE Steiermark 12/2016 Cover

AERZTE Steiermark 12/2016

Die Umfrage des Monats Dezember lautet: "Soll das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz gelockert werden?"

15a-Vereinbarung provoziert Protest
Die geplante neue 15a-Vereinbarung fokussiert die österreichische Gesundheitspolitik auf ihren Beitrag zur Budgetsanierung. Zudem schließt sie die Ärzteschaft weitgehend von der Mitgestaltung aus – und stärkt damit die Krankenkassen. Unter dem Motto #wenigeristNICHTmehr hat die ÖÄK daraufhin eine Protestkampagne gestartet; in der Steiermark steht auch eine Kündigung des Gesamtvertrags im Raum.

„Gesundheitsplan 2035“ bleibt vage
Gemeinsam mit Landesrätin Ursula Lackner präsentierte Gesundheits-LR Christopher Drexler den steirischen Gesundheitsplan 2035, sowohl in der Grazer Stadthalle als auch – wie versprochen – in Regionalkonferenzen von Liezen bis Lieboch. In Aussicht gestellt wurde Erwartetes: wenige Leitspitäler, dafür Facharztzentren, elf Primärversorgungseinheiten und ein Telefonarztsystem. Informationen über konkrete Standorte blieben allerdings aus.

Gastroenterologe trifft hölzerne Gans
Der pensionierte Klinikvorstand und emeritierte Ordinarius für Innere Medizin, Günter Krejs, verbringt seine Freizeit damit, seine mehr als hundertjährige ererbte Krippe durch eigenhändig geschnitzte Figuren stetig zu erweitern. Bei der Auswahl der Sujets beweist er durchaus Humor: Da beißt schon einmal eine Gans einen Hirten in den Hintern oder Erzherzog Johann spielt eine ahistorische Rolle.

Ärzte begegnen Medizinmythen
Volksweisheiten und andere medizinische Irrtümer begleiten die steirischen ÄrztInnen durch ihren Alltag: Sieben Fachgruppenobleute geben Einblick in die skurrilsten (für eine OP muss das Auge aus der Höhle), am weitesten verbreiteten und manchmal sogar gefährlichen Medizinmythen. Ihr Rezept dagegen: unermüdliche, wertschätzende Patientenaufklärung.

Rechtsfortbildung minimiert Berufsrisiko
„Rechtliche Berufsfalle Arzt“ lautete der Titel einer ÄK-Fortbildung. Key Note Speaker  und Medizinrechtsexperte Karl Stöger fasst für AERZTE Steiermark noch einmal das Wesentliche zum Thema Arzt und Recht zusammen: von Behandlungsfehlern über mangelnde Aufklärung bis hin zu „Übersetzungsfehlern zwischen Ärzten und Gerichten“. Sein Fazit: Nur Wissen schützt.

AERZTE Steiermark 11/2016 Cover

AERZTE Steiermark 11/2016

Die Umfrage des Monats November lautet: "Können mehr Studienplätze das Problem des Ärztemangels lösen?"

Umwälzungen im Gesundheitssystem
Für Gerechtigkeit durch Harmonisierung der Leistungskataloge plädiert Hauptverbandsvorsitzende Ulrike Rabmer-Koller. Sie bezeichnet WahlärztInnen als „legitime Ergänzung in der Gesundheitsversorgung“, will aber parallel den Kassenvertrag attraktivieren und erwartet für die Zukunft drei große Umwälzungen im Gesundheitssystem: Die demografische Herausforderung, das Voranschreiten von E-Health und neue Strukturen im niedergelassenen Bereich.

Fragen zur Reform 2035
Viele offene Fragen stellen sich zum Start der Gesundheitsreform 2035: Warum weiter sparen, obwohl die Kostendämpfungsziele bereits erreicht sind? Wohin führt die geplante Ausweitung der Macht für die Krankenkassen? Und ist eine Reduktion der Spitalsstandorte auf ein Drittel wirklich der Königsweg, um dem Ärztemangel im Spitalswesen zu begegnen – oder erhöht sich dadurch nur der Druck auf den niedergelassenen Bereich?

Zwischen Elisabethinen und Bienen
Laparoskopie-Spezialist Georg Rosanelli, Vorstand der chirurgischen Abteilung im Krankenhaus der Elisabethinen, widmet sich in seiner Freizeit der Imkerei. Dafür beschenken ihn seine Bienenvölker doppelt: mit Honig – und mit Obst aus dem eigenen Garten.

Bestnoten für Grazer Impftag
Gut besucht – mit 150 Teilnehmenden – und bestens bewertet war der siebente Grazer Impftag: Jedes einzelne Referat wurde von den Zuhörern mit  eins Komma etwas benotet. Zum Auftakt gab Ursula Wiedermann-Schmidt Einblicke in die neue, nun öffentlich zugängliche Broschüre zum Impfen bei Immundefekten und unter Immunsuppression.

Neuregelung der Übergabepraxis
Eine Arbeitsgruppe von Ärztekammer Steiermark und GKK Steiermark hat die Vereinbarung über die Praxisübergabe aktualisiert. Wichtigste Änderungen: Die Altersgrenze wird auf 70 Jahre angehoben, eine Verlängerung der Übergabepraxis um ein Jahr ist möglich und wenn ein mehrfach Erstgereihter eine Übergabepraxis ablehnt, kommt automatisch der/die Zweitgereihte zum Zug. Noch fehlt die Zustimmung des Hauptverbands.

Bestseller zum Lebensende
„Sterblich sein – Was am Ende wirklich zählt“, heißt der aktuelle Bestseller des US-amerikanischen Arztes Atul Gawande zu den Herausforderungen der Geriatrie. Wer nur eine „usual care“ erfährt, wird mit 25 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit ein Pflegefall als jemand, der von einem geriatrisch gebildeten Team begleitet wird. Eine Rezension von Peter Mrak, dem Leiter der Akutgeriatrie und Remobilisation am LKH Voitsberg.

AERZTE Steiermark 10/2016 Cover

AERZTE Steiermark 10/2016

Die Umfrage des Monats Oktober lautet: "Angesichts des Ärztemangels wird darüber diskutiert, dass junge Ärztinnen und Ärzte, die nach Abschluss des Medizinstudiums Österreich verlassen, um im Ausland zu arbeiten Ausbildungskosten (zumindest teilweise) zurückbezahlen sollen. Sollen Medizin-Studierende Ausbildungskosten zurückbezahlen, wenn sie dann nicht in Österreich arbeiten?"

Waches Auge auf die Gesundheitspolitik
Als Vizepräsidentin des Forums Alpbach beschäftigt sich die Leiterin der ältesten Augenklinik der Welt, Ursula Schmidt-Erfurth, mit Zukunftsfragen: Sie fordert eine sinnvolle Basisversorgung als Maßnahme gegen Zwei-Klassen-Medizin und kritisiert das Mikro-Management der Politik.

Offenes Ohr für Frühchen und Eltern
Ewald Ritschl, pensionierter Neonatologe des Grazer Klinikums, hat gelernt, die Botschaften der Allerkleinsten zu entschlüsseln. Mit seinem Buch „Mein rätselhaftes Kind“ versucht er, über die Aufklärung der Eltern die Welt kinderfreundlicher zu gestalten.

Fingerzeig auf kinderpsychiatrische Unterversorgung
Seit Jahren kritisiert ÄK-Fachgruppenobfrau Doris Hönigl die Unterversorgung der Steiermark bezüglich FachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nun zeigt auch die Volksanwaltschaft diesen Missstand auf.

Impfdaten im Handumdrehen
Mit dem neuen vereinfachten Zugang zur steirischen Impfdatenbank sind Zugriffe jederzeit online und somit zeitsparend möglich. Noch mehr Serviceangebote für ÄrztInnen finden sich auf dem neu gestalteten Webportal der Wissenschaftlichen Akademie für Vorsorgemedizin unter www.vorsorgemedizin.st .

Kopfzerbrechen über Altersgrenze für § 2-Ärzte
Eingeführt, um den jüngeren Ärztinnen und Ärzten den Zugang zu § 2-Verträgen zu erleichtern, erweist sich die Altersgrenze für Kassenärzte nun als Bumerang: Die Übergangsregelungen laufen aus und ältere Ärzte sind gezwungen, ihren Vertrag zurückzulegen, obwohl ihre Stellen oft mangels Interesse jüngerer Ärzte nicht nachzubesetzen sind.

AERZTE Steiermark 09/2016 Cover

AERZTE Steiermark 09/2016

Die Umfrage des Monats September lautet: "Kann man eine Zweiklassenmedizin vermeiden?"

Wie private Medizin das öffentliche Gesundheitswesen stützt
Das öffentliche Gesundheitswesen deckt wegen der steigernden Bevölkerungszahlen den Bedarf der Patientinnen und Patienten längst nicht mehr. Damit werden private Anbieter zu einer wesentliche Säule der Gesundheitsversorgung. Und sparen den sozialen Krankenversicherungen nebenbei einiges Geld.

Wo Sexualmedizinerin Bragagna aufklärt
Unabhängig von ihrem Lebensalter haben Menschen ein Recht auf Sexualität. Sexualmedizinerin Elia Bragagna will Ärztinnen und Ärzte dazu ermutigen, proaktiv helfend auf ihre Patientinnen und Patienten zuzugehen, um Sexualstörungen vorzubeugen oder sie zu heilen. Wer Bragagna live erleben möchte, findet dazu zwei Gelegenheiten während der Grazer Fortbildungstage.

Warum der Wein heilt
Bei ihrer Arbeit im Weingarten schalten die beiden Internisten Martin Georg Millauer und Andreas Kapper total ab und stärken so ihre psychische Gesundheit. Wobei das Hegen und Pflegen der Reben durchaus Parallelen zum Arztberuf aufweist …

Was Filme über Ärzte erzählen
Der  Dokumentarfilm über den Kärntner Landarzt Martin Guttner „Bei Tag und bei Nacht“ (verfilmt von Bruder Hans A. Guttner) und der französische Spielfilm „Der Landarzt von Chaussy“, bei dem der Allgemeinmediziner Thomas Lilti zum zweiten Mal als Regisseur in Aktion trat, zeigen realistische Bilder vom Arztberuf. Beide sind ab Herbst im Kino zu sehen.

Wovon Ärzte als Sponsoren profitieren
„Geben und nehmen“ lautet das Prinzip des Sponsorings. Ärzte investieren, um Menschen zu einer Vernissage in ihre Ordination zu bringen, um ihren Patientinnen und Patienten den Sport schmackhaft zu machen oder sie verbinden ihr Engagement mit persönlichen kulturellen Interessen.

AERZTE Steiermark 07-08/2016 Cover

AERZTE Steiermark 07-08/2016

Die Umfrage des Monats Juli-August lautet: "Pharmaunternehmen veröffentlichen Zuwendungen an Ärztinnen und Ärzte. Sollen diese die Zustimmung zur Veröffentlichung individueller Daten geben?"

Klar Schiff? Gesundheitsplan nimmt Kurs auf 2035
Auftaktveranstaltung für den steirischen Gesundheitsplan 2035: Gesundheitslandesrat Christopher Drexler kündigt – noch wenig konkret – an, die grundlegenden Strukturen neu zu ordnen. ÄK-Präsident Herwig Lindner fordert vier Säulen, die die Reform tragen sollen: Abbau der Überregulierung, Planbarkeit, Nutzung bestehender Strukturen sowie Kostenwahrheit.

Klärungsbedürftig: Was können Gesundheitshotlines?
Integraler Bestandteil steirischer wie österreichischer Gesundheitsreformpläne sind Projekte für telemedizinische Konsultationen. Die internationalen Erfahrungen mit Gesundheitshotlines divergieren.

Verklärt: Ein Denkmal für den Bildhauer
Landarzt Peter Steinkellner hilft dabei, das Gedenken an den 1975 verstorbenen österreichischen Bildhauer Gustinus Ambrosi in der gemeinsamen Wahlheimat Stallhofen lebendig zu erhalten. Auch die Krankheiten des Künstlers, der im Laufe des Lebens drei Sinne verloren hat, kennt Steinkellner in- und auswendig.

Klargestellt: Einspringer leisten Überstunden
Ärztekammer und KAGes haben die Bewertung der Einspringer-Journaldienste geklärt: Übernimmt ein Arzt/eine Ärztin einen Journaldienst für eine/n kurzfristig ausgefallene/n KollegIn, fallen Überstunden an, die entsprechend abgegolten werden müssen. Mit der Juli-Gehaltsabrechnung erfolgten die Nachzahlungen.

Klar ausgesprochen: Stolpersteine für Kassenärzte
Warum lässt sich so manche Kassenarzt-Stelle nicht nachbesetzen? ÄK-Vizepräsident und Allgemeinmediziner in Hausmannstätten, Jörg Garzarolli, benennt die aktuellen Hindernisse auf dem Weg zur eigenen Kassenpraxis.

Immer vorab zu klären: Fotorechte
Urheberrechtsanwalt Stefan Schoeller erklärt, was ÄrztInnen beachten müssen, wenn sie ein professionell erstelltes Foto zur Veröffentlichung weitergeben oder Bilder ihrer MitarbeiterInnen auf die Homepage stellen. Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

AERZTE Steiermark 06/2016 Cover

AERZTE Steiermark 06/2016

Die Umfrage des Monats Juni lautet: "Unterschiedliche Wahlarztrückersätze bei unterschiedlichen Krankenkassen – ist das gerecht?"

Landarzt 4.0
Vier junge AllgemeinmedizinerInnen, Michael Adomeit, Uwe Bauer, Alexander Moussa und Martina Schuchnig, haben es gewagt und kürzlich ihre eigene Praxis am Land eröffnet (oder tun dies demnächst). Kraft für die fordernde Anfangsphase schöpfen sie aus dem positiven Feedback der Patientenschaft. Ihre Wünsche: bessere Kooperation mit Kassen und SpitalsärztInnen sowie mehr Möglichkeiten zur ärztlichen Zusammenarbeit.

Der Jurist in meinem Kreißsaal
Gynäkologe Gerald Engelmann ist als bald sechsfacher Vater seiner medizinischen Fachrichtung auch emotional verbunden. Ebenso kennt er sich in Rechtsfragen aus: Neben der Facharztausbildung absolvierte er ein komplettes Jusstudium – um selbst Experte in Haftungsfragen der Geburtshilfe zu sein.

Konfettiregen aus Patientenakten
Derart krass wird die ärztliche Schweigepflicht selten verletzt: Im heurigen Fasching regnete es Konfetti aus zerkleinerten Patientenakten, sodass dadurch geheime Informationen verbreitet wurden. Medizinjurist Michael Halmich erklärt, wie eine Praxis zur Diskretionszone wird, wem gegenüber ÄrztInnen doch reden dürfen – oder müssen – und welche Rechtsfolgen bei Verletzung der Schweigepflicht drohen.

Co-Pilot der E-Medikation
Schon 2011 gab es ein Pilotprojekt zur E-Medikation, dessen Absturz vom Rechnungshof vernichtend dokumentiert wurde. Nun ging es abermals auf die Startbahn: Im steirischen Deutschlandsberg. Bei der Implementierung der Software blinken noch Warnleuchten, trotzdem sieht Jörg Garzarolli, Obmann der Niedergelassenen, im Neustart eine Chance – unter der Bedingung, dass anschließende Verbesserungsvorschläge ernst genommen werden.

Junge Chirurgen analysieren messerscharf
Die Young Surgeons Austria, Vereinigung junger ChirurgInnen, besprechen bei ihren Treffen, wo in Ausbildung und praktischer Arbeit das Skalpell angesetzt werden müsste. Die Gründungsväter, Christian Pizzera und Erwin Mathew, haben von der Steiermark ausgehend ein Netzwerk initiiert, das sich mittlerweile auf ganz Österreich erstreckt und auch Junggebliebenen offen steht.

AERZTE Steiermark Cover 05/2016

AERZTE Steiermark 05/2016

Die Umfrage des Monats Mai lautet: "Muss die Allgemeinmedizin-Ausbildung attraktiver werden?"

Spitalslandschaft vor dem Umbruch
Im Vorfeld anstehender Veränderungen der steirischen Spitalsstrukturen kündigt Gesundheitslandesrat Christopher Drexler eine breit angelegte Diskussion mit allen Beteiligten an. Wichtig seien ihm langfristige überregionale Strategien und die Gesamtsicht auf das steirische Gesundheitssystem.

Fasziniert von Haut und Oberflächen
Dass Anastasjia Sugic unter dem Namen Anastasia Su heute als international erfolgreiche Designerin arbeitet und dafür ihre angedachte Facharztausbildung hintangestellt hat, resultiert aus einem gewonnenen Design-Wettbewerb. Ihre Faszination gilt der menschlichen Haut ebenso wie den Oberflächenstrukturen ihrer Möbel und Schmuckstücke.

„Nicht mehr zu retten“
Der erste Jahrgang in der neuen postpromotionellen Ausbildung sei „nicht mehr zu retten“, resümiert Maria Wendler, Vorsitzende der Jungen Allgemeinmedizin Österreichs (JAMÖ). Nur zwei bis drei Prozent wollen dezidiert HausärztIn werden; zudem orientiere sich die klinische Ausbildung nur wenig an den Bedürfnissen angehender AllgemeinmedizinerInnen.

Arbeitsverdichtung und Wahrheiten zum Zeitbudget
Die Arbeitsverdichtung in den Kliniken nimmt zu. Trotzdem beurteilen die betroffenen ÄrztInnen die neuen Dienstzeiten mehrheitlich positiv. Änderungsbedarf orten sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dem Zeitbudget für ihre Ausbildung – so die Ergebnisse einer IFES-Umfrage im Auftrag der Bundeskurie.

Per Gesetz auf Abwegen
Wie ÄrztInnen bespitzelt werden sollen ist nun gesetzlich geregelt und per Richtlinie definiert. Das letzte Wort könnten jedoch die Gerichte sprechen, kündigte die Ärztekammer an.
Auch in puncto PHC stehen die Weichen in Richtung eines Gesetzes, das so manche innovative Form ärztlicher Zusammenarbeit direkt aufs Abstellgleis lenken könnte.

AERZTE Steiermark Cover 04/2016

AERZTE Steiermark 04/2016

Die Umfrage des Monats April lautet: "Was halten Sie von den aktuellen Verhaltensrichtlinien für Pharma-Sponsoring?"

Statt Netzbett: Experten diskutieren die Alternativen
Mit Juli 2015 wurden Netzbetten in Österreich verboten. Ist den PatientInnen damit wirklich gedient? Mit Hans-Peter Kapfhammer, Michael Lehofer, Friedrich Rous und Eric Stoiser ziehen vier steirische Experten Bilanz.

Statt Schlafen: Daniel Liebmann publiziert und singt
Wenn Turnusarzt und EKG-Buchautor Daniel Liebmann nach der Arbeit im LKH Wagna mit seiner Familie musiziert oder im Chor singt, vertieft er sich so in die Musik, dass er kaum Zeit zum Schlafen findet.

Statt Konkurrenz: Apothekerpräsident plädiert für Kooperation
Im Interview mit AERZTE Steiermark betont  Gerhard Kobinger  die gemeinsamen Interessen von ApothekerInnen und ÄrztInnen. Als größte Herausforderungen der heutigen Zeit nennt er Preisdumping bei Medikamenten, Konkurrenz durch Online-Handel und Medikamentenfälschungen.

Statt Impfen: Mehr FSME bei Kindern
Im vergangenen Jahrfünft hat sich die Anzahl an kindlichen FSME-Fällen vervielfacht. „Dramatisch“ nennt ÖÄK-Impfreferent Rudolf Schmitzberger die Entwicklung, bei der die Steiermark keine Ausnahme bildet. Die Situation könnte sich noch verschärfen – denn gerade bei den Kleinen sinkt die Impfmoral.

Statt Stillhalten: Mit GePad für mehr Patientengerechtigkeit
Warum erhalten Versicherte der Wiener GKK – wie im ASVG vorgesehen – 80 Prozent ihrer Wahlarztkosten rückerstattet, steirische Versicherte hingegen nur einen Bruchteil davon? ÄK-Vize Martin Georg Millauer und AK-Vize Franz Gosch wollen gemeinsam Abhilfe schaffen und gründeten die Initiative GePad (Gerechtigkeit für Patienten durchsetzen).

AERZTE Steiermark Cover 03/2016

AERZTE Steiermark  03/2016

Die Umfrage des Monats März lautet: "Sollen rezeptfreie Medikamente in Drogeriemärkten verkauft werden dürfen?"

Samonigg spricht
Hellmut Samonigg über sein Ziel, MedUni und KAGes im selben Tempo auf demselben Kurs zu halten – als würde man einen Katamaran segeln. Und wie er sonst als Rektor Fahrt aufnehmen, Destinationen wie kreative Arbeitszeitmodelle, Zusammenarbeit der Universitäten oder entflochtene Lehre anpeilen möchte – und gerne in den Hafen CAMPUS II einlaufen würde.

Fuchs fotografiert
Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums der voestalpine ist Gerhard Fuchs passionierter Astrofotograf. Egal ob er seltene Vergiftungen diagnostiziert oder stundenlang mit der Kamera einem Objekt am Himmel folgt – es begleiten ihn Beharrlichkeit und Präzision.

Schalamon und Petek vernetzen
Kinderchirurg Johannes Schalamon und Humangenetiker Erwin Petek (Stv.) wurden zum zweiten Mal als Studienrektoren wiedergewählt. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Rektorat, Lehre, Verwaltung und Studierenden und „geben dem System ein Gesicht“.

PatientInnen bewerten
Sie können das gute Image eines Arztes oder einer Ärztin stärken oder bedrohen: Gemeint sind Eintragungen auf Online-Bewertungsportalen. Sie zu ignorieren empfiehlt sich nicht: Rund ein Viertel der Patientenschaft nutzt sie bereits.

DFP-Punktesammler motivieren
Beim DFP-Punktesammeln liegen angestellte Ärztinnen und Ärzte derzeit noch hinter den niedergelassenen zurück. Acht ärztliche Direktoren und Primarii erklären, warum (gerade) angestellte ÄrztInnen ausreichend Fortbildung absolvieren und nachweisen sollten.

AERZTE Steiermark Cover 02/2016

AERZTE Steiermark  02/2016

Die Umfrage des Monats Februar lautet: "Sollen niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte Wochenenddienste machen?"

Siebenhofer-Kroitzsch will Forum Primärversorgung
Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Leiterin des 2015 gegründeten Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Meduni Graz gibt Einblick in Erreichtes und Geplantes: 140 Niedergelassene folgten ihrem Aufruf und nannten dem Institut Forschungsfragen. Vor der Fertigstellung befindet sich eine Studie zu bereits gelebten steirischen Primärversorgungsmodellen, demnächst folgt die Zukunftskonferenz. Ziel der neuen Institutsleiterin: „ein Österreichisches Forum Primärversorgung – mit allen Playern an Bord“.

Ernst Huber wurzelt in der Region
Landarzt und Broadlahn-Sänger und -Gitarrist Ernst Huber ist medizinisch wie musikalisch tief in der Region verwurzelt. Kraft – für die Tücken der Bürokratie, für Einsätze als „Ein-Mann-Palliativteam“ und zur Überwindung seines Schlafmangels – geben ihm die Freude an seiner ärztlichen Tätigkeit, der Umgang mit den Menschen und die Musik.

Impftag verzeichnet Besucherrekord
Der Besucherrekord von 850 Interessierten beweist: Impfen ist aktueller denn je. Der Impftag 2016 stand ganz im Zeichen des personalisierten Impfens von Risikopatienten. Präsentiert wurden auch der neue Impfplan, die Kampagne „geimpft – geschützt – SICHER“ und die Erkenntnis – und Argumentationshilfe für den Umgang mit Impfgegnern –, wie nachhaltig eine Masernerkrankung das Immunsystem schädigt.

Voitsberg führt beim Fortbildungsranking
Der weststeirische Bezirk verzeichnet prozentuell gesehen die meisten DFP-Fortbildungsdiplom-InhaberInnen, gefolgt von Graz-Umgebung und Weiz. Liezen liegt genau im Steiermark-Schnitt, lediglich die Bezirke Graz-Stadt und Murau müssen noch einen Zahn zulegen: Am 1. September 2016 sollten sämtliche Diplome vorliegen.

Ärzte arbeiten trotz Krankheit
Nun liegen auch die Ergebnisse der Belastungsstudie für niedergelassene ÄrztInnen vor: Sie finden überdurchschnittlich Erfüllung im Beruf und empfinden weniger Belastung als ihre angestellten KollegInnen. Im Paradies leben aber auch sie nicht. Über 45 Prozent jener mit § 2-Kassenvertrag ordinierten im vergangenen Jahr mehr als einmal, obwohl sie selbst krank waren.

AERZTE Steiermark Cover 01/2016

AERZTE Steiermark  01/2016

Die Umfrage des Monats Jänner lautet: "Welche Bedeutung hat die Medizinische Universität Graz für die Steiermark?"

Das System, nicht der Patient stresst
Eine Studie zeigt, wie sehr der Job die steirischen ÄrztInnen belastet: Niedergelassene schneiden besser ab als Angestellte. Insgesamt sind die Strapazen überdurchschnittlich groß, verursacht durch ein krank machendes System und nicht durch kranke Patienten, so die Ergebnisse einer Studie der Universität und Medizinischen Universität Graz.

Malen nach Strahlen
Radioonkologe Manfred Öttl fand 35 Berufsjahre lang nach der Arbeit den Ausgleich beim Malen. In der Pension malt er zu seinem Vergnügen – oder um Tiere zu portraitieren, denen er auf seinen Reisen Auge in Auge begegnet ist.

Magere Infrastruktur für adulte AnorektikerInnen
Die steirische Infrastruktur für deren Behandlung ist erschreckend ausgehungert: Es fehlt dringend an einer Spezialeinrichtung zur Betreuung adulter AnorektikerInnen – konstatieren Theresa Lahousen-Luxenberger, Sandra Johanna Wallner-Liebmann und Dietmar Bayer.

Biss in die heilende Hand
Was tun, wenn PatientInnen ihre Aggressionen gegenüber Ärztinnen und Ärzten auslassen? Die Gegenmaßnahmen an den (steirischen) Hotspots reichen von der Deeskalationsschulung bis zum Notrufsystem.

ELGA rennt
Wenn auch mancherorts zu langsam. Abgesehen von diesem technischen Problem verlief der ELGA-Start in den steirischen Spitälern „ eher unauffällig“, ergab eine Blitzumfrage für AERZTE Steiermark. Begeisterung zeigen die anwendenden ÄrztInnen keine. Sogar vom „Milliardengrab“ ist die Rede.

Nierenschutz
Start für niere.schützen, das neue steirische Programm zur Früherkennung chronischer Nierenerkrankungen. Unter der Federführung des Leiters der Nephrologie am Grazer Klinikum, Alexander Rosenkranz, wurde ein Behandlungsschema erarbeitet.

 

AERZTE Steiermark 12/2015

Die Umfrage des Monats Dezemberlautet: "Wie sind Ihre Erwartungen an die steirische Gesundheitspolitik 2016?"

  • ELGA auf dem Prüfstand
    Seit 9. Dezember füllen sich in der Steiermark und Wien die ersten elektronischen Gesundheitsakten. Restösterreich verfolgt aufmerksam, ob ELGA hält, was versprochen wurde. Noch vor dem Start forderte ÄK-Präsident Herwig Lindner eine Nachschärfung jener Verordnung, die die Zugriffsrechte auf ELGA regelt.
  • Arzt am Seil
    Notarzt und Intensivmediziner Reinhard Doppler verbringt seine Zeit lieber auf der Intensivstation als im Kino. Fachlich bleibt er stets am Ball; als Notarzt hängt er immer wieder am Seil des Notarzthubschraubers Christophorus 14.
  • Meduni-Rektor Smolle zieht Bilanz
    Mehr Wertschätzung – das wünscht sich der scheidende Meduni-Rektor Josef Smolle. Diese zollt er in seiner Bilanz auch den Kooperationsparntnern KAGes und Meduni Linz. Seine berufliche Zukunft sieht er am Institut für Medizinische Informatik, wo er sich verstärkt den Neuen Medien in der medizinischen Wissensvermittlung und -verarbeitung widmen wird.
  • Junge Ärztinnen und Ärzte am Wort
    Es ist etwas verbesserungswürdig im Staate Österreich – das deponierten die Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung bei ihrer Konferenz in Wien. Maßvoll in den Formulierungen, aber bestimmt. Sowohl die Gesundheits- als auch die Familienministerin waren Gesprächspartnerinnen.

 

AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 11/2015

Die Umfrage des Monats November lautet: "Wie ist Ihre Einstellung unmittelbar vor der Einführung von ELGA?"

Mensch & Maschine: Wer kontrolliert wen?
Unaufhaltsam wächst die Bedeutung der Technik in der Medizin, ungeahnte Behandlungsmöglichkeiten, aber auch neue Schwachstellen tun sich auf. Eine Bestandsaufnahme zwischen dem Jubel um die Eröffnung von Europas derzeit modernstem OP-Zentrum und der Fassungslosigkeit angesichts einer gehackten Infusionspumpe.

Stethoskop gegen Staffelei getauscht
(Fein)motorisches Geschick ist nicht nur in der Medizin gefragt: Dr. med., Malerin und Tischlerin Gabriele Hartl setzt ihr Talent lieber an der Werkbank ein als am OP-Tisch.

Ärztefortbildung hat Tradition
15.476 DFP-Punkte wurden im Rahmen der heurigen 26. Grazer Fortbildungstage erworben – innerhalb von nur sechs Tagen. Tagungsleiter Paul Pavek zieht Bilanz und liefert bereits eine Vorschau auf die Fortbildungstage 2016.

Claudia Blesl: Per Mail zum Turnusärztepreis
Für den zunächst abteilungsintern gedachten Fallbericht über eine NMDA-Enzephalitis erhielt Claudia Blesl den Turnusärztepreis. Zufällig genau während der Vorbereitung ihrer Präsentation kam die Mail mit der Ausschreibung. Blesl las, reichte ein und siegte.

Ausbildungsreform diskutiert
Auf großes Interesse stieß die Infoveranstaltung der steirischen Ärztekammer zur Ausbildungsreform. Reinhold Glehr, Vizepräsident der österreichischen Allgemeinmediziner, hielt ein Plädoyer für die duale Ausbildung, Rechtsexpertin Claudia Grinschgl beseitigte Unklarheiten zu Übergangsregelungen und Anerkennung von Ausbildungszeiten. Es folgte eine lebhafte Diskussion.

AERZTE Steiermark 10/2015

Die Umfrage des Monats Oktober lautet: "Wie sehen Sie die zunehmenden technischen Möglichkeiten in der Medizin?"

Primär: Versorgung
In der Hitze der politischen Debatte um die Primärversorgungszentren droht die zentrale Frage unterzugehen: Was bedeutet Primärversorgung eigentlich – und was sollte sie leisten? Fünf Experten geben Denkanstöße.

„Brennendes Thema“ Altenbetreuung
Bei der Betreuung und Pflege alter Menschen liegt vieles im Argen. Pflegende Angehörige sprechen von unüberwindbaren Gräben und fühlen sich alleine gelassen. „Meine Mutter interessiert es nicht, wenn sich Funktionäre nicht einigen“, betont der ehemalige Uni-Rektor Alfred Gutschelhofer.

Vom Unterbewusstsein der Organisationen
Wenn der ehemalige KAGes-Vorstand Werner Leodolter ein Buch mit dem Titel „Das Unterbewusstsein von Organisationen“ schreibt, lässt sich da und dort zwischen den Zeilen erahnen, wie die KAGes tickt.

Arzt und Autor
Antonín Polach, Internist und Ausbildungsoberarzt am LKH Wagna, kuriert nicht nur die Hypertonie seiner PatientInnen, sondern bringt mit seinen historischen (Kriminal-)Romanen auch das Blut der Leserschaft in Wallung.

Styria med.net doppelt preisgekrönt
Styria med. net wurde Salus-Finalist und Preisträger der „Goldenen Dolores“. ÄK-Präsident Lindner dazu: „Wir reden nicht so viel über Reformen, wir machen sie.“

Vorsorge: Arzt in der Schlüsselrolle
Mit Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und dem zukünftigen Vorsorgedialog gibt es in Österreich drei Tools zur (unter anderem) medizinischen Zukunftsplanung. Den beratenden ÄrztInnen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 09/2015

Die Umfrage des Monats September lautet: „Was sind die größten Hemmnisse für ärztliche Hausbesuche?“ Sprechen Zeitmangel, zu geringe Tarife oder ein unzureichender Leistungskatalog dagegen? Oder gibt es gar keine Hemmnisse?

 

  • Spitalsreform: Alle sollen mitreden
    Landesrat Christopher Drexler will Visionen entwickeln, wie die steirische Spitalslandschaft in 20 Jahren aussehen soll – und wie der Weg dorthin. Alle sollen mitdiskutieren. Er sei, so Drexler, auch bereit, „emotional gefärbte“ Diskussionen zu führen.
     
  • Ärzteausbildung neu – auf internationalem Niveau
    Seit Juni ist die Ärzteausbildung neu beschlossene Sache. Mit ihrer modularen Struktur entspricht sie den internationalen Standards und bietet den werdenden MedizinerInnen Möglichkeiten individueller Schwerpunktsetzung. Einige Punkte sind jedoch noch offen.
     
  • Dolmetsch am Monitor
    Wenn Arzt und Patient keine gemeinsame Sprache sprechen, kann Videodolmetschen für Verständigung sorgen. Ist die technische Aufrüstung geschafft, bleibt die Finanzierungsfrage: Noch müssen die ÄrztInnen selbst dafür aufkommen.
     
  • Fortbildungstage: Jahresbedarf an Fortbildung in einer Woche
    In einer Woche 62 DFP-Fortbildungspunkte sammeln – das geht nur auf den Grazer Fortbildungstagen, beim Zuhören und beim Selbst-Hand-Anlegen: für ÄrztInnen aller Fachrichtungen und für jene in Ausbildung.
     
  • Mit Leidenschaft für die Ausbildung
    Ein durchdachtes Konzept, gute Integration ins Team der Abteilung – und persönliches Engagement von beiden Seiten. Das sind die Ingredienzien des Erfolgs für eine gelungene Ausbildung. Aus Sicht der Lehrenden wie der Lernenden.

AERZTE Steiermark 07-08/2015

Die Umfrage der Monate Juli und August lautet: „Um die Aufklärung fremdsprachiger Patientinnen und Patienten zu erleichtern, sollen neue Hilfsmittel (z.B. Videodolmetschen) zum Einsatz kommen. Wie wichtig wäre das für ihre persönliche Arbeit?“

  • Ärztinnen und Ärzte als Netzwerker
    Arzt und Allgemeinmedizin-Forscher Priv. Doz. Dr. Stefan Korsatko evaluiert in seiner Masterarbeit die Primärversorgung in der Steiermark. „Wir brauchen kreative Lösungen, sonst fährt das System an die Wand.“
     
  • Styriamed.net wächst kontinuierlich
    Mit Liezen und der Südoststeiermark hat das steirische Ärztenetzwerk jüngst zwei neue Mitglieder gewonnen. Damit gibt es in zehn Bezirken regionale Netzwerke.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Eine barrierefreie Praxis entsteht
    Allgemeinmedizinerin Dr. Ulrike Meixner und Architektin DI Astrid Wildner-Kerschbaumer gestalteten gemeinsam eine Praxis in Leoben-Donawitz komplett um.
     
  • Den Weg in die Praxis ebnen
    Mit Anfang 2016 sollten Arztpraxen nach Möglichkeit barrierefrei zu erreichen und zu nutzen sein: Was die Ärzteschaft erwartet und wer sie bei der Umgestaltung berät.
     
  • Impfpflicht in Gesundheitsberufen?
    Anlässlich des jüngsten Masernausbruches gab die Bioethikkommission Empfehlungen zur Impfpflicht für Health Professionals. Würde diese das Recht auf Selbstbestimmung unzulässigerweise verletzen?
     
  • Spionage in der Ordination
    Mystery Shopping bringt kaum Geld, aber massiven Vertrauensverlust. Die Regierung beharrt darauf, der Widerstand wird immer größer. Eine Möglichkeit: Nur mehr ChefärztInnen sollen den Krankenstand bestätigen.

AERZTE Steiermark 06/2015

Die Umfrage des Monats Juni lautet: „ Mit 1. Jänner 2016 gilt für Gesundheitseinrichtungen (auch Arztpraxen) obligatorische Barrierefreiheit. Wie stehen Sie dazu?"

  • Schweigepflicht?
    Was dürfen und müssen Ärztinnen und Ärzte? Nach der germanwings-Katastrophe wird auch über die ärztliche Schweigepflicht diskutiert.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Zwei Seelen in einer Brust
    Dr. Gerald Geyer ist mit Leidenschaft Primarius der Abteilung für Innere Medizin am LKH Deutschlandsberg. Er ist auch mit Begeisterung Stabsoffizier im Logistikbereich beim Militärkommando Steiermark.
     
  • Hochaltrige brauchen Respekt – und Hilfe
    Die erste „Österreichische Interdisziplinäre Hochaltrigenstudie“ wurde kürzlich veröffentlicht. Wobei „österreichisch“ eher eine Vision als Realität ist. Denn befragt wurden dafür 410 Hochaltrige (80–85jährige) nur in der Steiermark und Wien. Klinische Daten des Vereins Qualität in der Geriatrie und Gerontologie (QIGG) bestätigen aber die Studie weitgehend.
     
  • Steuerreform oder Tarifreform?
    Mit einiger Verspätung ist es nun so weit: Die voluminösen Entwürfe zur „Steuerreform 2015“ liegen vor – mit einer unzumutbar kurzen Begutachtungsfrist von rund zwei Wochen.

AERZTE Steiermark 05/2015

Die Umfrage des Monats Mai lautet: „Die Zahl der Hochaltrigen in Österreich steigt. Reichen die medizinischen Betreuungsangebote aus?"

  • Zukunftsdiagnose
    Was wollen Ärztinnen und Ärzte (nicht)? Eine Zukunftsbefragung in der Steiermark gibt aufschlussreiche Antworten. Und ist ein Zukunftsauftrag.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Tabu? Thema!
    Veronika Kaloud-Milowiz ist Allgemeinmedizinerin. Und Ansprechpartnerin für Krankheiten, über die ihre PatientInnen und KlientInnen nicht gerne sprechen.
     
  • Mehrbildung
    Der aktuelle Fort- und Weiterbildungsbericht der Österreichischen Ärztekammer und der Akademie der Ärzte enthält beeindruckende Zahlen.
     
  • Zusätzliche Planstellen bei §2-Kassen schaffen?
    Braucht die Steiermark (und nicht nur sie) mehr Kassenplanstellen? Eine AERZTE Steiermark Umfrage.
     
  • „Sterbekultur ohne Tötung“
    Der Grazer Moraltheologe Walter Schaupp ist auch promovierter Mediziner. Er warnt vor einer sozialen Normalisierung der Tötung auf Verlangen und befürchtet eine geheime Komplizenschaft zwischen Gesundheitsökonomie und den Befürwortern des humanen Sterbens.
AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 04/2015

Die Umfrage des Monats April lautet: „Zur Erhaltung der Versorgungsqualität wird die Schaffung zusätzlicher GKK-Planstellen diskutiert. Wie denken Sie darüber?"

  • Gesund machen, gesund sein
    Sind ÄrztInnen kränker als andere Gruppen? Manches deutet darauf hin. Aber es gibt auch positive Signale.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Musik mit Hirn
    Als Assistenzärztin am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie untersucht Aitak Farzi derzeit, wie sich Fehlernährung auf die Gehirnfunktion auswirkt. Ihre persönliche Gehirnleistung steigert sie mit Musik – als Geigerin und Sängerin.
     
  • Palliativversorgung: Halbe Würde
    Für ein „Sterben in Würde“ ist jeder. Aber die strukturellen Voraussetzungen in Österreich sind – noch – mangelhaft. Experten errechnen einen Investitionsbedarf von rund 210 Millionen, um die Palliativ- und Hospizinfrastruktur in Österreich dem Bedarf anzupassen.
     
  • Fortbildung: DFP-Diplom
    Ab Mitte 2016 müssen alle angestellten und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte nachweisen (können), dass sie ihrer Fortbildungsverpflichtung nachkommen. Mit dem DFP-Diplom ist dieser Nachweis automatisch gegeben. Wir haben Mitglieder der Vollversammlung der Ärztekammer Steiermark befragt, was das DFP-Diplom für sie bedeutet.
     
  • Arzt in rot-weiß-rot
    Immer mehr offene Stellen und immer weniger Bewerbungen – das ist die Situation in den Spitälern. Für ausländische Ärztinnen und Ärzte gibt es aber dennoch gesetzliche Hürden, die nicht immer schnell zu überwinden sind. Ein Überblick.

AERZTE Steiermark 03/2015

Die Umfrage des Monats März lautet: „Der Impfschutz beim Personal im Gesundheitsbereich ist nicht verpflichtend. Soll sich das ändern?“ 

  • Kind und Regel
    Ärztinnen und Ärzte wollen mehr Kinderbetreuung. Die Anpassung der Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse erfolgt langsam. Aber sie folgt.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Bootswerft im Keller
    Als leidenschaftlicher Facharzt für Unfallchirurgie hat Martin Mähring mit seinen geschickten Händen vielen Menschen geholfen. Ebenso geschickt verbindet er in seiner Pension seine Liebe, mit Holz zu arbeiten, mit seiner Freude am Segeln.
     
  • DFP: Fortbildungsziel erreicht, aber keiner weiß es …
    668 steirische Ärztinnen haben ihre gesetzliche Fortbildungsverpflichtung definitiv erfüllt, können das aber nicht nachweisen, weil sie ihr DFP-Diplom nicht abholen. Spätestens Mitte nächsten Jahres wird das zum Problem.
     
  • Sterbehilfeschrei
    Ärztinnen und Ärzte, die Patienten bei der Selbsttötung unterstützen (müssen)? Die Ablehnung in Österreich ist groß. Aber die aus Holland kommende Welle hat die heimischen Ufer bereits erreicht.
AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 02/2015

Die Umfrage des Monats Februar lautet: "Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört auch die Kinderbetreuung im ärztlichen Bereich. Was hat sich da in den letzten Jahren aus Ihrer Sicht getan?"

  • „DON’T SMOKE“ – jede Stimme zählt
    Hellmut Samonigg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und führender Vertreter der Initiative „DON’T SMOKE“, übt weiter Druck auf die Regierung aus: Mithilfe von gesammelten Unterschriften – und Fürsprechern wie Sabine Oberhauser (SPÖ) oder Sebastian Kurz (ÖVP).
  • Wo die Ärztinnen und Ärzte sind
    Im Lauf der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich die Versorgungslage (auch) für die Steirerinnen und Steirer signifikant verändert. Ein wesentlicher Grund ist, dass die Kassenplanstellen sich bei steigender Bevölkerungszahl praktisch nicht verändert haben, die Zahl der Wahlarztpraxen aber signifikant nach oben gegangen ist. Damit ergibt sich aber auch ein sehr unterschiedliches Bild für die Regionen.

 

AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 01/2015

Die Umfrage des Monats Jänner lautet: "In Bayern werden Medizinstudierende mit Stipendien gefördert, wenn sie sich verpflichten, nach der Ausbildung für mindestens 60 Monate im Fördergebiet tätig zu sein. Wäre eine solche Förderung als Maßnahme gegen den Ärztemangel auch für die Steiermark denkbar?"

  • Die Vermessung der Fortbildung: Welche Ärztegruppen haben die meisten DFP-Diplome?
    Nahezu 60 Stunden pro Jahr bilden sich Ärztinnen und Ärzte fort. Im Durchschnitt. Das wäre mehr als genug, damit alle, die dafür in Frage kommen, auch ein DFP-Diplom besitzen. Tatsächlich sind es aber weit weniger.
     
  • Smart: Alle Ärzte am Handy
    Wo ist die nächste Arztpraxis? Wann ist sie geöffnet? Diese und andere Fragen beantwortet jetzt die neue „Ärzteführer“-App für Android- und Apple-Handys.
     
  • Arzt im besonderen Dienst: Ohren auf!
    Andreas Acham ist HNO-Arzt und „Impromusiker“. Seit 17 Jahren motivieren ihn das Interesse an den menschlichen Sinnen und der Spaß an der Arbeit. Instrumental untermalt er Szenen im Improvisationstheater und verstärkt binnen Sekunden Emotionen, die nicht vorhersehbar sind. Was für ein Gefühl, vor 100 Menschen auf eine Bühne zu treten, ohne zu wissen, was die nächsten Stunden bringen werden...
     
  • Guidelines: Mit Social Media sorgsam umgehen
    Als erste Ärztekammer in Österreich veröffentlicht die Ärztekammer Steiermark „Social Media-Guidelines“ für Ärztinnen und Ärzte, Funktionärinnen und Funktionäre sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
     
  • "Unverantwortliche Heilspropheten der aktiven Sterbehilfe“
    Anfang Februar veranstaltet die Ärztekammer gemeinsam mit der KAGes, dem Univ.-Klinikum-LKH Graz und der MedUni eine hochkarätig besetzte Enquete zum Thema Sterbehilfe. Wir sprachen mit dem Initiator und Vorsitzenden der Ethik- und Beschwerdekommission, Prof. Ronald Kurz.
     
  • Informationskampagne
    Ist es selbstverständlich, was Ärztinnen und Ärzte tun? Für viele immer noch, obwohl Menschen zunehmend erkennen (müssen), dass ärztliche Leistungen ein immer knapperes Gut werden. Eine Informationskampagne, die in Kürze startet, wird sichtbar machen, wie wichtig ärztliche Leistungen sind.

AERZTE Steiermark 12/2014

Die Umfrage des Monats Dezemberlautet: "Wie benutzerfreundlich ist die Online-Bildungsplattform der Österreichischen Ärztekammer www.meindfp.at"

  • Das neue Arbeitszeitgesetz und ich
    Am 1. Jänner 2015 tritt das neue Krankenanstaltenarbeitszeitgesetz in Kraft. Es betrifft alle Spitalsärztinnen und Spitalsärzte in Österreich und wirft viele Fragen auf. Hier gibt es die Antworten.
     
  • Was Ärzte wirklich wählen
    Die Motive von Wahlärztinnen und Wahlärzte, ihre Praxis zu gründen, wurden im Oktober im Rahmen eines Surveys erhoben. Wenig überraschend: Das Hauptmotiv, eine (Wahlarzt-)Praxis zu gründen besteht in Autonomie. Sehr überraschend: Die Homogenität und die Intensität dieses Motivs, das Ärztinnen und Ärzte zur Praxisgründung bewegt.
     
  • Ruhe bitte! Und: ACTION!
    Heimo Holik ist niedergelassener Allgemeinmediziner und Arbeitsmediziner im südsteirischen Gralla. Vor vier Jahren gründete er die Filmproduktion „DOKS-FILMS“ und lebt seither die Faszination, als Regisseur und Produzent zu wirken. Dabei ist ihm kein Aufwand zu groß.
     
  • herz.leben: Antwort auf weltweites Problem
    Hypertonie, „der stille Killer“, fordert weltweit die Public Health-Experten heraus. Die steirische Antwort ist das Schulungsprogramm „herz.leben“. Die Erfolge sind messbar, Es geht aber darum, (wieder) eine größere Breite zu erreichen.
     
  • Vorteil: Turnusarzt
    In den letzten beiden Jahren hat sich für steirische Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung Einiges zum Besseren verändert. Manches muss erst greifen, andere Errungenschaften sind fast schon selbstverständlich geworden.

AERZTE Steiermark 11/2014

Die Umfrage des Monats November lautet: "Wie denken Sie über die Opt-out-Regelung, die es erlaubt länger als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten?"

  • Der Lohn der Verhandlungen
    28 Millionen Euro im ersten und 35 Millionen Euro in den folgenden Jahren. Das ist das Ergebnis der steirischen Dienst- und Besoldungsrechts-Vereinbarung. Dazu kommen die Reduktion der Arbeitszeit und eine Reihe von Begleitmaßnahmen …
     
  • „Ein großer Schatz“
    Richard Pichler ist Turnusarzt. Vielleicht wird er Priester. Vielleicht Psychiater. Was ihn treibt, ist die Sehnsucht zu verstehen, wie der Mensch heil werden kann.
     
  • DFP: Einfach Punkte machen
    Am 1. September 2016 wird der Nachweis der Fortbildungsverpflichtung bei allen berufsberechtigten Ärztinnen und Ärzten in Österreich überprüft. Wer sich schon jetzt mit der Vorbereitung beschäftigt, wird diesen Nachweis leicht erbringen können. Erster Schritt: das Fortbildungskonto aktivieren.
     
  • APPsolut verwirrend
    Die Markteinführung der Apple-Watch hat auch zusätzliche Impulse für die Gesundheits-Apps gebracht. Können kleine Programme für Smart Phones und kleine Computer zum Anziehen (Wearables) professionelle medizinische Anwendungen ersetzen oder sind sie nur Spielzeug?
     
  • Gut, aber nicht gut genug
    Die Turnusevalierung für die ersten vier Jahre ist abgeschlossen. Am besten schneiden die Lehrpraxen, dabei allen voran die steirischen, ab. Insgesamt ist die (positive) Entwicklung aber sehr langsam.
     
AERZTE Steiermark

AERZTE Steiermark 10/2014

Die Umfrage des Monats Oktober lautet: "Werden Gesundheits-Apps die Medizin verändern?"

  • Sag mir, wo die Ärzte sind
    Fast 800 steirische Ärztinnen und Ärzte unter 55 Jahren fielen in den letzten fünf Jahren aus der steirischen Ärzteliste. Vor aller Augen findet die große Ärzteflucht statt. Täglich wird es schwieriger, sie zu stoppen.
  • Ein Arzt in Deutschland
    Gregor Janezic ging als junger Arzt nach Deutschland. Und ist froh darüber. Eine Rückkehr nach Österreich ist für ihn denkbar. Wenn die Bedingungen passen.
  • Wenig Transparenz mit absolutistischen Zügen
    Die Gesundheitspolitik fordert (mehr) Transparenz im Gesundheitssystem. Aber wie transparent ist die Gesundheitspolitik? Eiko Meister, Arzt, Qualitätsreferent im Präsidium der Ärztekammer Steiermark und Gesundheitssprecher des Think Tank Weis[s]e Wirtschaft, ging dieser Frage beim Med&Care-Kongress in Graz nach.
  • „Jammern ist in Österreich eine Pflichtdisziplin“
    Roman Szeliga ist Facharzt für Innere Medizin und begeistert nun tausende Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit seinen humorvollen Vorträgen – zuletzt beim Kongress Med&Care in Graz. Begonnen hat alles mit einer roten Nase im Gesicht.
  • 2, 1 und tschüss?
    Die Honorarverhandlungen mit der GKK werden sich auch in diesem Jahr schwierig gestalten. Wenn sich nichts bewegt, kommt wohl die Honorarautomatik zur Anwendung, die deutlich über der Inflationsrate liegt.

AERZTE Steiermark 09/2014

  • „Wir hatten auch ein Riesenglück“
    25 Jahre Grazer Fortbildungstage. Paul Pavek, der sie mit aus der Taufe gehoben hat, spricht über die Erfolgsrezepte eines der wichtigsten Fortbildungskongresse im deutschsprachigen Raum. Und: Das erwartet Sie bei der Jubiläumsausgabe.
  • DFP schafft Sicherheit
    Jede Ärztin und jeder Arzt hat im letzten Jahr durchschnittlich 59 DFP-Punkte erworben – weit mehr als erforderlich. Viel weniger beantragen allerdings das Diplom. Und verzichten damit auf die einfachste Möglichkeit, nachzuweisen, dass sie ihre Fortbildungsverpflichtung erfüllen.
  • „Abgetaucht“ in den Zweitberuf
    Mit „Abgetaucht“ hat Dr. Constanze Dennig, Grazer Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, ihren ersten Kriminalroman veröffentlicht. Neben einem Therapiezentrum leitet sie zudem das Theater am Lend und produziert erfolgreich eigene Bühnenstücke.
  • 48 Stunden
    Für Spitalsärztinnen und Spitalsärzte stellen sich angesichts der bevorstehenden Änderung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) viele Fragen. Da die Grundlagen aber noch nicht feststehen, lassen sie sich derzeit nur vorsichtig beantworten. Ein erster Versuch.
  • Distriktsärzte-Nachfolge: Und sie bewegt sich doch …
    Elf Jahre und fünf Gesundheitslandesräte hat es gedauert, bis eine tragfähige Ersatzlösung für das Distriktsärztemodell gefunden wurde. Von den 277 DistriktsärztInnen, die es 2003 gab, arbeiten heute nur mehr 136.
AERZTE Steiermark 07-08/2014

AERZTE Steiermark 07-08/2014

Die Umrage des Monats August lautet: „Die Ärzteausbildung wird reformiert. Vor der Allgemeinmedizin- oder Facharztausbildung ist eine neunmonatige Basisausbildung nach dem Medizinstudium zum Erwerb klinischer Basiskompetenzen vorgesehen. Wie bewerten Sie das?"

  • „Die Realität überholt uns“
    Othmar Grabner, Präsident der steirischen Primarärztevereinigung und Chirurgie-Primar in Rottenmann, über heilige Kühe und Schadensbegrenzung.
     
  • Aus der „Sportpension“ zum Weltmeistertitel
    Über Hawaii, Klagenfurt und San Francisco nach Wels. Der Grazer Allgemeinchirurg Alexander Szyszkowitz krönte sich in Oberösterreich bei den „Medigames“ zum Triathlon-Weltmeister.
     
  • MUG zahlt mehr
    35 Ärztinnen und Ärzte in Facharztausbildung an der Medizinischen Universität Graz werden mit  Juli neu eingestuft und erhalten damit ein höheres Gehalt. So reagiert die MUG auf eine Vielzahl von Klagen, die im Frühjahr 2013 ihren Ausgang genommen hatten.
     
  • Kurs halten
    Aus dem Wunsch, im Rahmen des Projekts „Lebensphasenorientierung Ärzte“ die „bestmöglichen Arbeitsbedingungen“ zu schaffen, ist ein Vorschlagskatalog geworden, der nun der Umsetzung harrt.
     
  • PHC: Nicht ohne meinen Arzt
    Das neue Primärversorgungskonzept wird von der Ärztekammer gutgeheißen. Was ursprünglich als ideologisch motivierter Angriff auf die Ärzteschaft daherkam, ist nun ein austarierter Versuch, Verbesserungen zu erreichen, ohne Bestehendes zu zerstören.
AERZTE Steiermark 06/2014

AERZTE Steiermark 06/2014

Die Umrage des Monats Juni lautet: „Haben Sie das Gefühl, dass sich die Haltung der Patienten gegenüber den Ärzten in den letzten Jahren geändert hat?“

  • Wie tickt der Patient?
    Das Milieu, in dem Patientinnen und Patienten leben, hat starken Einfluss auf die Arzt-Patienten-Beziehung. Auch die Auswirkungen auf Vorsorge oder Therapietreue sind massiv. 
     
  • 48 Stunden und nicht mehr
    Was halten Sie von der 48-Stunden-Woche? Mehr als 500 Ärztinnen und Ärzte haben online auf die Frage des Monats Mai geantwortet. Und zwar sehr eindeutig.
     
  • Zwischen Intensivstation und Waldrevier
    Frank Unger ist mit Leidenschaft als Intensivmediziner, Forscher und Lehrer der Grazer Neurochirurgie im Einsatz und ebenso ein engagierter und experimentierfreudiger Forst- und Landwirt.
     
  • Kollektivvertrag: Meduni zunehmend unter Druck
    Drei Gruppen von MUG-bediensteten Ärztinnen und Ärzten dürften falsch, zu Gunsten des Dienstgebers, eingestuft sein. Ein Vergleichsangebot hat die Medizinische Universität mittlerweile zurückgezogen. Die Ärztekammer hat sich nun für eine Feststellungsklage entschieden, die Klarheit bringen wird und die Rechte der Betroffenen wahrt.
     
  • Hilfe für eine große Kämpferin
    Monatelang kämpfte die sechsjährige Kata aus Rumänien tapfer ums Überleben. In ihrer Heimat wurde der Kampf aufgegeben, an der Grazer Kinderklinik wurde sie erfolgreich operiert. Für eine teure Therapie braucht sie nun wichtige finanzielle Unterstützung.

AERZTE Steiermark 05/2014

Die Umrage des Monats Mailautet: „Die EU-Arbeitszeitrichtlinie sieht eine 48-Stunden-Woche und eine maximale Durcharbeitszeit in den österreichischen Krankenhäusern vor. Was halten Sie davon?“

  • „Wir müssen es gesamthaft sehen“
    Der neue Gesundheitslandesrat Christopher Drexler glaubt nicht an die großen Patentlösungen. Gesundheitspolitik ist für ihn das Drehen an kleinen Stellschrauben, allerdings mit gemeinsamen Zielen.
     
  • Substitutionstherapie – eine medizinische Aufgabe
    Die orale Opioid-Substitutionstherapie für Opiodabhängige hat sich während der letzten 25 Jahre auch in Österreich als medizinische Standardmethode  etabliert, berichtet Martin Kurz, Leiter des Zentrums für Suchtmedizin am LSF Graz.
     
  • Brief aus Brüssel
    Mehr als 48 Stunden Arbeitszeit pro Woche geht nicht, mahnt die EU-Kommission eine Änderung des Krankenanstaltenarbeitszeitgesetzes ein. Überraschend kommt die Rüge nicht. Und das Problem ist auch nicht so unlösbar, wie es aufgrund der ersten Reaktionen scheint. Wir bringen die Fakten.
     
  • Bürgermeister wollen ihre Landärzte
    Steirische Landgemeinden kämpfen mit Gemeinderatsbeschlüssen für die ärztliche Versorgung und setzten auch Gesundheitsminister Alois Stöger unter Druck.
     
  • Lehrpraxis in Sierra Leone
    Ein Grazer MedizinerInnen-Trio hat während seines Aufenthaltes in Sierra Leone einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Geburten wurden unterstützt und dortige Krankenschwestern geschult.

AERZTE Steiermark 04/2014

Die Umrage des Monats April lautet: „Wahlärztinnen und Wahlärzte sind tragende Säulen der Gesundheitsversorgung.“

  • "Am Anfang immer ein Mehraufwand"
    ELGA-Geschäftsführerin Susanne Herbek will die Ärzte informieren, wenn das System diese unmittelbar betrifft und meint, dass die Elektronische Gesundheitsakte den Patient¬Innen mehr Verantwortung überträgt. Und: Ein offener Briefabtausch zwischen Datenschützer Hans Zeger und dem Nationalratsabgeordneten Erwin Spindelberger.
     
  • Dänemark … gelobtes Land
    Der Mediziner Sebastian Huter absolviert seit August 2013 sein letztes Studienjahr an der „Aarhus universitet“ und schildert für AERZTE Steiermark seine Eindrücke aus Dänemark. Und: Die Gesundheitssysteme von Dänemark und Österreich im direkten Zahlenvergleich.
  • Der Arzt der Ringe
    Arzt Klaus Pribitzer holte mit seinen AthletInnen Gold und Bronze bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Er betreute dort vor allem die SnowboarderInnen und erlebte unvergessliche Tage.
  • "Stopp für den Flascherlzug"
    „Spritzn-Tschakln“ und „Flascherlzug“-Führer: Das ist für Turnusärztinnen und Turnusärzte aufgrund des gemeinsamen Großprojekts „Lebensphasenorientiertes Attraktivitätsmodell für Ärzte“ von KAGes und Ärztekammer bald Geschichte.
  • Die Wahlärzte setzen die Segel
    Wahlärztinnen und Wahlärzte kämpfen gegen einen „eisigen Wind“ an und arbeiten an Problemlösungen. Einige Erfolge wurden schon verzeichnet, weitere Ziele sind definiert.
AERZTE Steiermark 03/2014

AERZTE Steiermark 03/2014

Umfrage des Monats

Die Frage des Monats März lautet: „Was sollte man jungen Ärztinnen und Ärzten heute empfehlen bzw. was sollten sie tun?“

  • „Mutige Struktur-Revolution“
    Gute Ausbildung und Work-Life-Balance sind nur zwei Anliegen der jungen Ärztinnen und Ärzte. In einem AERZTE Steiermark-Gespräch verwehren sie sich dagegen, nicht mehr so leistungsbereit zu sein wie frühere Generationen. Grundtenor: Nicht die Ärztinnen und Ärzte haben sich verändert, sondern das System.
     
  • ELGA: Kommunikationsversagen
    Offene Worte in den Offenen Räumen der Ärztekammer für Steiermark. Der ELGA-Diskussionsabend zeigte eindeutig: Die Informationspolitik der Betreiber hat bis jetzt versagt. Und: Ein Kommentar zum Thema ELGA von Präsident Herwig Lindner.
     
  • Schreibstunde
    Die Grazer Allgemeinmedizinerin Ulrike Stelzl schreibt seit Jahren Kolumnen in der „Medical Tribune“. Ein „Best of“ gibt es nun auf über 300 Seiten in Buchform. Und: Ihre „10 Gebote für eine glückliche Arzt-Patienten-Beziehung“.
     
  • Das erste Ärztenetzwerk mit eigenem Status
    Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurde der Verein Styriamed.net gegründet. 49 Mitglieder sind vom Start weg dabei. Als Obmann des Vereines fungiert Primarius Dr. Michael Winkler.
     
  • Das Großprojekt ist auf Schiene
    Ende Oktober 2013 wurde das gemeinsame Projekt „Lebensphasenorientiertes Attraktivitätsmodell für den ärztlichen Bereich“ der KAGes, der MUG und der Ärztekammer gestartet. Bisher wurden schon weit mehr als 2.000 Personenstunden investiert. Erste Zwischenergebnisse aus acht Projektgruppen liegen bereits vor.

 

AERZTE Steiermark 02/2014

Die Frage des Monats Jänner lautet: „ Ist die Messung medizinischer Ergebnisqualität sinnvoll und möglich?"

  • Qual-ität
    Mit einem Blick ins Internet wollen PatientInnen erfahren, wo sie bei einer bestimmten Diagnose am besten aufgehoben sind. Die österreichische Gesundheitsplanung scheint nicht weit weg davon, diesen Wunsch zu erfüllen. Ob dies in ausreichender Qualität möglich ist, ist allerdings sehr zweifelhaft.
     
  • Rollenspiele 
    Im ganzen Land werden technisch anspruchsvolle ELGA-Bereiche aufgebaut. Und muss sich mit grundlegenden, aber sehr konkreten Fragen befassen: Wer darf was? Wie wird aufgeklärt? Wie geht man mit dem „situativen Widerspruchsrecht“ der Patientinnen und Patienten um?
     
  • Frei wie ein Vogel
    Anästhesist Ralf Müller erkundet seit über 30 Jahren mit dem Flugdrachen die Erde aus der Vogelperspektive. Der Mediziner über seine schönsten Flüge und die Zukunft seines Sports.
     
  • Sehr geehrter Herr Dr. Hoff! 
    KAGes-Vorstand Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg reagiert in einem offenen Brief auf die Aussagen des Obmanns der Gesundheitsbetriebe in der WK Steiermark, Dr. Martin Hoff (AERZTE Steiermark 1/2014)
  • Operation Notarzt
    Das völlige Kollabieren der notärztlichen Versorgung in der Steiermark konnte verhindert werden. Wie stabil die politische Lösung ist, wird aber erst die Zukunft zeigen.
     

AERZTE Steiermark 01/2014

 

Die Frage des Monats Jänner lautet: „Wie bewerten Sie die ELGA-Einführung?“

  • „Wunderbar, macht nur so weiter“
    Martin Hoff, Obmann der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Steiermark, wirft der Gesundheitspolitik Realitätsverweigerung vor und warnt vor einer Mentalität des Behinderns und Verbietens.
  • Der Berg ruft
    Als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist Hannes Pichler besonders um Mütter und deren Babies in einem besonderen Lebensabschnitt bemüht. Als experimentierfreudiger Schi-Bergsteiger und Buchautor sind ihm kreative, selten oder noch nie befahrene Extrem-Schitouren ein Anliegen.
  • MUG: Einstufungen fragwürdig
    Einstufungen in das Entlohnungsschema und Anerkennung der Vordienstzeiten für ÄrztInnen der Medizinischen Universität Graz sind rechtlich zu hinterfragen. Erste Klagen laufen.
    Und: Interview mit dem Arbeitsrechtsexperten Martin Meier.
  • Kassenärztliche Arbeit teilen
    Erweiterte Stellvertretung und Nachfolgepraxis sind auf eine gute Resonanz gestoßen. Das nächste große Ziel ist bereits definiert: die Möglichkeit zum Jobsharing.
AERZTE Steiermark 12/2013

AERZTE Steiermark 12/2013

 

Die Frage des Monats November lautet: „Welche Bedeutung haben Gruppenpraxen/Ärztegesellschaften für die Versorgung?“

  • Intensivstation Krankenhaus
    Spitalsärztinnen und Spitalsärzte stehen unter gewaltigem Druck. Die Diskussion um die Beschränkung der Durcharbeitszeit ist nur die Spitze des Eisbergs. Und: Das Ergebnis der AERZTE Steiermark Umfrage aus dem Vormonat.
     
  • Über Stock und Stein
    Turnusarzt Jakob Nimpf krönte sich im Mountainbike-Marathon zum Amateur-Weltmeister. Sportlich und beruflich hat sich der junge Mediziner weitere hohe Ziele gesteckt.
     
  • Vergessene Einigung
    Der Tarifstreit zwischen dem Roten Kreuz und der GKK wurde zwar mündlich beigelegt, weil diese Umsetzung jedoch unterschiedlich interpretiert wird, droht ein neuerlicher Eklat.
     
  • Gesundheitspolitik in Bildern 
    Auf 244 Titelblätter bringt es AERZTE Steiermark (vormals DAS STEIRISCHE ÄRZTEJOURNAL) seit 1992. Sie erzählen eine spannende Geschichte der Gesundheitspolitik in der Steiermark und der teils einschneidenden Veränderungen für die Ärzteschaft in zwei Jahrzehnten.

    Klicken Sie sich durch die Geschichte des Magazins

AERZTE Steiermark - Cover von 1992 bis 2013

AERZTE Steiermark 11/2013

Die Frage des Monats November lautet: „Soll sich die ärztliche Arbeitszeit verändern?“

  • „Immer die bestmögliche Versorgung“    
    Seit Anfang November steht Verena Nussbaum der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse als neue Obfrau vor. In AERZTE Steiermark spricht sie über ihre Ziele und Schwerpunktsetzungen.
  • „Wünsche erkennen und reagieren“    
    Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, referierte in den offenen Räumen der Ärztekammer für Steiermark über den realen Ärztemangel. Tenor des Referates und der anschließenden Diskussion: „Wünsche der jungen Ärzte erkennen und darauf reagieren“.
  • 15 Jahre WAVM   
    Die Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Obmann Jörg Pruckner über die Anfänge, Meilensteine und die neue Qualität in der Vorsorge.
  • Verborgenen Ängste und Ungewissheiten   
    Um die Nahebeziehung zu WachkomapatientInnen ging es unter anderem im diesjährigen Projekt „Close Link“, das im Rahmen des Kulturfestivals „steirischer herbst“ präsentiert wurde.

AERZTE Steiermark 10/2013


Ab dieser Ausgabe wird es nun die „Frage des Monats“ geben, die Sie ganz bequem online beantworten können. Die Frage zum Start: „Braucht Österreich ein Gesundheitsministerium?“

  • Ärztemangelwirtschaft
    Ärztinnen und Ärzte werden importiert und exportiert. Mehr als 2.500 österreichische Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Deutschland. Umgekehrt werken nur 1.000 Deutsche in der Alpenrepublik.
     
  • „Die Non-Existenz eines Problems“
    Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, referiert am 21. Oktober in Graz über den Ärztemangel. Mit AERZTE Steiermark führte er ein Vorgespräch.
     
  • „Ich fühle mich bestens integriert“
    Nadja Bieder stammt aus Deutschland und studiert in Graz Medizin. Als eine von 457 deutschen Studierenden an der Med-Uni Graz kann sie sich ein Bleiben vorstellen, wünscht sich dafür aber Änderungen in der Ausbildung.
     
  • Mein „Lehrpraxis“-Projekt
    Die Chefredakteurin der Österreichischen Ärztezeitung, Agnes Mühlgassner, kämpfte schon Mitte der 1990er-Jahre für die Lehrpraxis.
     
  • Nadelstichverordung: Bis zu 600 Prozent Teuerung
    Seit 11. Mai dieses Jahres ist die Nadelstichverordnung in Kraft. AERZTE Steiermark hat sich die Preisunterschiede zu den alten Produkten angesehen.
AERZTE Steiermark 09/2013

AERZTE Steiermark 9/2013

  • „Kein Platz für eine sture Linientreue“
    Vier Ärztinnen und Ärzte verbrachten die letzten Jahre im Nationalrat. In der aktuellen Ausgabe von AERZTE Steiermark sprechen sie über die Vereinbarkeit beider Berufe und was die Politik von der Ärzteschaft lernen kann.
     
  • „Man muss sich in Geduld üben“
    Die Kärntner Gesundheitslandesrätin Beate Prettner ist Fachärztin und Spitzenpolitikerin. Die Landeshauptmannstellvertreterin im Interview über Imageprobleme und gesundheitspolitische Ziele.
     
  • Gute Daten, böse Daten
    Österreich erlebte im Sommer eine bizarre Datenschutzdiskussion. Fakten spielten in der medialen und politischen Aufbereitung eine untergeordnete Rolle. Und: Das steckt hinter dem Marktforschungsriesen „IMS Health“.
     
  • „Weiter gegen den Strom rudern“
    Seit über 30 Jahren werkt Jean-Paul Klein im Gesundheitsministerium und leitet dort die Abteilung für Impfwesen. Ein Gespräch über bereits Erreichtes und was noch zu tun ist.

 

AERTZE Steiermark 7-8 2013

AERZTE Steiermark 7-8/2013

  • Immer schlimmer im Spital
    Ein Fünftel der steirischen Ärztinnen und Ärzte hält es für sehr unwahrscheinlich, dass der Job im Spital bis zum 65. Lebensjahr durchzuhalten ist. Der Wunsch nach mehr Freizeit und der Beschränkung der Arbeitszeit hat vor allem bei den Jungen höchste Priorität.
     
  • Lehrpraxis-Petition
    15 ExpertInnen nehmen Stellung: Darum soll jeder die Online-Petition für eine zwölf-monatige garantierte Lehrpraxis unterschreiben.
     
  • Offener Brief zur Lehrpraxis
    Karlheinz Kornhäusl verfasste einen offenen Brief an den Bundeskanzler, den Gesundheitsminister, den Ministerrat und die Landesregierungen.
  • Kämpfen an vielen Fronten
    Der Präsident der steirischen Zahnärztekammer, Reinhard Fürtinger, im Gespräch über die ersten sieben Jahre als eine eigene Standesvertretung.
     
  • Das alte Leid
    Die Landesstatistik Steiermark liefert es schwarz auf weiß: ÄrztInnen sind nach den NotarInnen die selbstständige Berufsgruppe mit dem höchsten Durchschnittsalter.

AERZTE Steiermark 6/2013

 

  • (Un)heimliche Rationierung
    Ist Priorisierung ein Weg zur Transparentmachung der begrenzten Möglichkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens oder der erste Schritt zu einer brutalen „offiziellen“ Rationierung? Eine Fachdiskussion, die in Österreich nur hinter vorgehaltener Hand stattfindet.
     
  • 25 Stunden sind genug!
    Eine Herabsetzung der Dienstzeiten für Krankenhausärzte fordert die Kurie der Angestellten  Ärzte. Unter der derzeitigen Situation leiden Behandlungsqualität und Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte.
     
  • Teamwork als Geheimnis des Erfolges
    Bei der TurnusärztInnen-Evaluierung belegt die Universitätsklinik für Psychiatrie am LKH Klinikum den 1. Platz im Bereich der „Medizinischen Universität“.  Für Vorstand Prof. DDr. Hans-Peter Kapfhammer eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg.
     
  • „An den Bruchlinien der Gesellschaft arbeiten“
    Der Steirer Gerald Schöpfer wurde im Mai zum neuen Präsidenten des Österreichischen Roten Kreuz gewählt. Im Interview berichtet er über Pläne und Ziele während seiner Amtszeit.

 

AERZTE Steiermark 5/2013

  • Kinder-Los
    Zu wenige Kinderbetreuungsplätze und begrenzte Öffnungszeiten – Kinder und Beruf zu vereinbaren, ist vor allem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser außerhalb von Graz ein hartes Los.
     
  • Reform mit dem Rotstift
    Verdeckte Rationierung für Patientinnen und Patienten, Einschränkungen in der ärztlichen Berufsfreiheit. Arbeits- und Sozialrechtsexperte Klaus Firlei warnt vor den Folgen des Gesundheitsreformgesetzes 2013.
     
  • Entspannung für die steirischen Hausapotheken
    Gemeindefusionen in der Steiermark haben keine negativen Auswirkungen auf ärztliche Hausapotheken. Eine Änderung des Apothekengesetzes verschafft auch Hausapotheken in „Zwei-Arzt-Gemeinden“ eine Atempause bis 2018.
     
  • Ärztewanderung
    Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte denken ans Auswandern. Unzureichende Ausbildungsbedingungen und mäßige Bezahlung machen die heimischen Spitäler unattraktiv. Der steirische Turnusärzteobmann David Windisch macht konkrete Vorschläge zur Verbesserung.
     
  • Gesundes Kinzigtal
    Reformen von unten anstelle von oben verordneter Reißbrettkonzepte – das Baden-Württembergische Kinzigtal bietet eine integrative Versorgungsalternative zur üblichen Gesundheitsversorgung.
AERZTE Steiermark April 2013

AERZTE Steiermark 4/2013

AERZTE Steiermark März 2013

AERZTE Steiermark 3/2013

Unter anderem mit folgenden Themen

AERZTE Steiermark Februar 2013

AERZTE Steiermark 2/2013

DAS GROSSE SPAREN:
Politiker und Ökonomen warnen vor der Unfinanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung. Die Fakten zeigten: Von Kostenexplosion kann keine Rede sein, weitere Sparmaßnahmen sind wohl nur über schmerzhafte Leistungsreduktionen möglich.

AERZTE Steiermark Jänner 2013

AERZTE Steiermark 1/2013

LKH/BHB:
„Kein Jonglieren mit Ärzten und Pflege“ LKH West-Ärztevertreter Gerhard Postl
„Respekt vor den Mitarbeitern“ BHB-Vorstand Oliver Szmej 

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