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Hilfe für eine große Kämpferin

Monatelang kämpfte die sechsjährige Kata aus Rumänien tapfer ums Überleben. In ihrer Heimat wurde der Kampf aufgegeben, an der Grazer Kinderklinik wurde sie erfolgreich operiert. Für eine teure Therapie braucht sie nun wichtige finanzielle Unterstützung.

Kata, ein sechsjähriges rumänisches Mädchen, musste im November 2013 wegen starker Bauchschmerzen, Erbrechen und einem Kreislaufkollaps operiert werden. Ihr Darm war verdreht (Volvulus) – weite Teile waren abgestorben und mussten entfernt werden. Es folgte ein Nieren- und Leberversagen – ihren Eltern wurde mitgeteilt, dass ihre kleine Tochter sterben wird. Danach wurde Kata nach Temesvar überstellt, wo sie zwei Mal aufgrund eines Darmverschlusses operiert werden musste. Dem kleinen Mädchen ging es immer schlechter, sodass kurz vor Weihnachten die Therapie beendet wurde – verzweifelt sendeten die Eltern einen Hilferuf in die Welt.

Der in Graz lebende rumänische Jurist Claudiu Lehmann hörte von Katas Schicksal und wurde am 21. Dezember 2013 an der Grazer Kinderchirurgie vorstellig. Sofort stimmten Klinikvorstand Holger Till und der Ärztliche Direktor Gernot Brunner einer Kostenübernahme zu und nahmen Kontakt mit der Klinik in Temesvar auf. Dort wurde  die Therapie wieder gestartet. Sieben Tage später wurde Kata, stark unterernährt, wund gelegen und mit einem völlig entgleisten Stoffwechsel, nach Graz überstellt. In Graz wurde die Sechsjährige mehrere Wochen intensiv therapiert und schließlich operiert, wobei ihr die abgestorbenen Darmteile entfernt und Abszesse ausgeräumt wurden. Kata beginnt, sich zu erholen und kann seit Monaten wieder leicht lächeln.

Der Darm misst nun statt 300 nur 70 Zentimeter, was für ein Überleben zu wenig ist. Daher braucht Kata in den kommenden zwei bis drei Jahren täglich Nährstoff-Infusionen, die täglich 73 Euro kosten. Die rumänische Krankenkasse wird diese nicht bezahlen. „Die kinderchirurgische Verantwortung endet nicht mit dem Zunähen des Bauches. Es bleiben weiterhin viele Probleme, wie Finanzierung, Organisation der medizinischen Kontrollen, Transport der Infusionen nach Rumänien und vieles mehr bestehen“, so Johannes Schalamon, der das Mädchen in Graz an der Kinderklink unter seinen Fittichen hatte. Daher wurde ein Treuhandkonto für das Mädchen eingerichtet, um mit Hilfe von Spenden die kommenden drei Jahre zu überbrücken.

„Im Moment wurden 10.000 Euro gespendet, das reicht für ein knappes halbes Jahr“, so Schalamon, der darum bittet, mit einer Spende mitzuhelfen, Kata mit lebensnotwendigen Infusionen zu unterstützen.


Treuhandkonto für Kata

IBAN: AT69 3846 0000 1016 0174
BIC: RZSTAT2G460
Bezeichnung: Spendergemeinschaft „Kata Szatmari“

 

Fotocredit: beigestellt

Symbolbild 1
 



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