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Steirischer Ärztekammerpräsident Lindner verwehrt sich gegen Vereinnahmung des steirischen Spitalsärztemodells durch die Kärntner Landespolitik

Ärzteprotest in Kärnten

16. Jänner 2015


„Steirisches Modell“ bedeutet respektvollen Umgang mit den Anliegen der Ärzteschaft im Interesse des Landes und der Bevölkerung

Der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner trat am Freitag der wiederholten Be-hauptung aus der Kärntner Landespolitik entgegen, man würde ein „steirisches Modell“ für die Spitalsärzte in Kärnten installieren wollen.

„Wenn Ärzte sich gegen pauschalen Verunglimpfungen ausgesetzt sind und sich dagegen wehren müssen, ist das kein steirisches Modell, ganz im Gegenteil“, so Lindner. Auch die Untergriffe gegen die ärztliche Berufsvertretung entspreche nicht dem Stil in der Steier-mark.

„Das steirische Modell bedeutet, dass sich alle Betroffenen an einen Tisch setzen und im gegenseitigen Respekt nach einer gemeinsamen Lösung suchen“, so der steirische Ärzte-kammerpräsident. Sowohl Landesregierung und Ärztekammer als auch die Krankenanstal-tengesellschaft und der Betriebsrat in der Steiermark hätten genau das gemacht.

Auch inhaltlich entspreche das Konzept des Landes Kärnten nicht den Anforderungen eines „steirischen Modells“: Denn ergänzend zu den Erhöhungen der Grundgehälter habe man sich in der Steiermark auf zahlreiche Begleitmaßnahmen geeinigt, die vor allem die Arbeitsbedingungen für junge Ärztinnen und Ärzte verbessern. Dazu gehörten eine Erhö-hung des Fortbildungsbudgets, Prüfungsurlaube, der verbesserte Zugang zur Teilzeitarbeit und die Erhöhung der Kapazitäten bei der Kinderbetreuung.

Auch die aus Kärnten kolportierten Zahlen seien mit dem Ergebnis in der Steiermark nicht zu vergleichen. Die Erhöhung der Grundgehälter für jüngere Ärztinnen und Ärzte sei dem-nach kaum halb so hoch wie in der Steiermark.

„Hätte man die Ärzte in der Steiermark so behandelt, wie es derzeit in Kärnten der Fall ist, wäre es nie zu einer Lösung gekommen“, sagte Lindner.




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