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Vorsorge

Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Aber es könnte noch besser sein. Denn gerade dort, wo es um die Vorsorge geht, krankt es.
Bei der Lebenserwartung liegen wir noch im Spitzenfeld – und zwar an 7. Stelle von 27 EU-Ländern. Die Chancen auf gesunde und beschwerdefreie Lebensjahre stehen in Österreich aber schlechter, als in so manchem anderen europäischen Land. Denn die sogenannte „Gesundheitserwartung“ liegt in Österreich bei 58,8 Lebensjahren und damit ganze drei Jahre unter dem EU-Schnitt. Dies würde für Menschen in Österreich 22 „kranke Lebensjahre“ bedeuten. Im Schnitt sind es in Europa 18 Jahre, in denen die Lebensqualität durch Krankheiten und Behinderungen reduziert ist. In Schweden zum Beispiel sind es 12 Jahre.

Die gute Nachricht: Das lässt sich verbessern.
Der Schlüssel dazu liegt in der Vorsorge.

Je früher und je umfassender damit begonnen wird, desto größer sind die Chancen auf ein gesundes und langes Leben.


Warum soll ich vorsorgen?

Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die langsam entstehen und in ihren Anfangsstadien gut und zum Teil auch vollständig geheilt werden können. Diese Erkrankungen kann man selbst nicht erkennen. Das kann nur ein Arzt oder eine Ärztin. Vor allem Stoffwechselkrankheiten und Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch Krebserkrankungen, wie Mammakarzinome und Prostatakarzinome gehören zu diesen Krankheitsbildern.

 

Wie soll ich vorsorgen?

Richtig vorsorgen ist ganz einfach: mit der „Vorsorgeuntersuchung“ bei Ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt. Die Vorsorgeuntersuchung als Vorsorge-Früherkennungs-Programm garantiert Untersuchungen, die auf den jeweiligen Lebensabschnitt abgestimmt sind. Das Ergebnis ist ein persönliches Risikoprofil, das als Basis für eine weitere – auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte – Vorgehensweise dienen soll.

 

Wer soll vorsorgen?

Jede Österreicherin und jeder Österreicher hat ab dem 18. Lebensjahr die Möglichkeit jährlich eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Auch Nichtversicherte können eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen und erhalten dafür bei der Krankenkasse einen entsprechenden Behandlungsschein.

 

Wie oft soll ich vorsorgen?

Am Besten ist es, Sie vereinbaren mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, in welchen Frequenzen eine Vorsorgeuntersuchung für Sie sinnvoll ist.

 

Was wird untersucht?

Bei der Vorsorgeuntersuchung wird eine klinische Untersuchung durchgeführt, dabei werden Kopf, Hals und die Zähne, das Herz, die Lunge, die Gefäße, die Gelenke und die Haut untersucht. Es werden der Blutdruck gemessen und der Body-Mass-Index (BMI) errechnet und die wichtigsten Parameter in einer Blut- und einer Harnuntersuchung erhoben. Im Rahmen eines ausführlichen Arzt-Patientengesprächs, werden auch Lebensstilfaktoren, Rauchverhalten, Alkoholkonsum, Bewegungsverhalten u.a. erörtert.
In einem Abschlussgespräch bespricht Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt mit Ihnen die gesammelten Ergebnisse und stimmt mit Ihnen die weitere Vorgehensweise ab. Dabei erhalten Sie auch den Befund.


Der Gesundheits-Check bringt’s.
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