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Nur ein Drittel rauchfrei: „Das ist eine völlig unzureichende Lösung“ kritisiert Ärztekammer Präsident Dr. Routil

Nur ein Drittel der „kleinen“ Gastronomiebetriebe in der Steiermark soll nach einer Umfrage der Wirtschaftskammer ab Jänner 2009 zu Nichtraucherlokalen umgewandelt werden.

2. Dezember 2008

Ab dem 1.Jänner 2009 tritt der verstärkte Nichtraucherschutz in Lokalen in Kraft. In der Steirischen Gastronomie wird aber nur ein Drittel der „kleinen Betriebe“ unter 50 Quadratmeter zu Nichtraucherlokalen umgewandelt. “Mit derartigen halbherzigen Regelungen bleibt Österreich das Schlusslicht im europäischen Nichtraucherschutz“ kritisiert Dr. Routil, Präsident der steirischen Ärztekammer.

„Aus Sicht einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik gibt es keine Alternative zu einem uneingeschränkten Rauchverbot an allen öffentlichen Orten einschließlich der Gastronomie“ betont Dr. Routil. Ein Rauchverbot in der Gastronomie dient in hohem Maße dem Arbeitnehmerschutz und „muss daher zwingend umgesetzt werden“ so Routil weiter.
Die Erfahrung aus anderen europäischen Ländern zeigen, dass Rauchverbote der wirkungsvollste Weg ist, um den Tabakkonsum zu reduzieren und typische gesundheitliche Schäden als Folge des Rauchens, wie etwa Herzinfarkte und chronische Lungenerkrankungen, zu bekämpfen.

So ist die Zahl der Herzinfarkte und anderen, mit dem Herz - Kreislaufsystem in Verbindung stehenden Akuterkrankungen in Italien seit der Einführung des Rauchverbotes in öffentlichen Gebäuden und Lokalen signifikant zurückgegangen. Nach einschlägigen Studien ist die Zahl der Infarkte bei den 35- bis 64- Jährigen um elf Prozent zurück gegangen, in der Altersgruppe 65+ ist ein Rückgang von acht Prozent zu verzeichnen.

Routil schlägt vor, mit dem neuen Gesundheitsminister einen neuen Anlauf zur Herstellung eines konsequenten Nichtraucherschutzes zu starten!


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