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„Dicke Luft“ – Rauchen und Feinstaub als Hauptursachen für COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

30. Oktober 2008

Die Abkürzung COPD steht für die englische Bezeichnung „Chronical Obstructive Pulmonary Disease“, der deutsche Begriff bedeutet „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Bei COPD handelt es sich um eine langsam zunehmende Einschränkung des Atemflusses, verbunden mit einer abnormen Entzündungsreaktion der Lungen, zumeist ausgelöst durch Zigarettenrauch, aber auch durch Umwelteinflüsse wie Feinstaub. Die Bedeutung der COPD wurde lange Zeit unterschätzt, da sich die Beschwerden langsam und schleichend einstellen. Eine Diagnose wird zumeist er sehr spät ab dem 5. Lebensjahrzehnt durch die zunehmenden Beschwerden im Alltag gestellt.

Dr. Robert Voves, Fachgruppenobmann für Lungenkrankheiten der Ärztekammer für Steiermark,: „Die jährliche Kontrolle der Lungenfunktion bei Rauchern ist das beste Mittel zur Früherkennung der COPD. Leider wird dieses Instrument in unserem Land viel zu selten in Anspruch genommen.“
Dabei liegt COPD in der weltweiten Entwicklung von Todesursachen bereits an 4. Stelle. Besonders in Industriestaaten steigen die Zuwachsraten enorm.

Dazu Ärztekammerpräsident Dr. Wolfgang Routil: „Durch eine österreichweit flächendeckende Lungenfunktionsdiagnostik im Rahmen der Vorsorgemedizin, könnte man nicht nur sehr vielen Menschen großes körperliches Leid und Pflegebedürftigkeit ersparen, sondern auch die, auf das österreichische Gesundheitssystem zukommenden Folgekosten der COPD deutlich einschränken. Daher schlagen wir vor, diesen schmerzfreien Funktionstest künftig als Teil der Vorsorgeuntersuchung vorzusehen.“

Die Ärztekammer für Steiermark startet am 30. und 31. Oktober 2008 mit einer „Kick-off Veranstaltung“ am Eisernen Tor in Graz, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr, eine Aktion um die Bevölkerung auf die Ursachen, Diagnose- und Heilungsmöglichkeiten der COPD hinzuweisen. Dabei werden gratis Lungenfunktionstests und Beratungsgespräche von Ärzten durchgeführt.

Gerade jetzt, vor der jährlich wiederkehrenden Feinstaubproblematik und der aktuellen Diskussion um einen wirkungsvollen Nichtraucherschutz ist es der Ärzteschaft ein Anliegen, die Bevölkerung auf die möglichen Folgen hin zu sensibilisieren.

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Mag. Bernd Oberzaucher
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