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Nebenbeschäftigungen: Ärztekammer verlangt intelligente Lösungen statt Mitarbeiterverfolgung

Attraktivität der Sonderklasse in Landeskrankenhäusern erhöhen

11. April 2006

„Intelligente Lösungen anstatt der gerichtlichen Verfolgung und Demotivation von Mitarbeitern“ verlangt der steirische Ärztekammerpräsident Dietmar Bayer nach einer arbeitsgerichtlichen Entscheidung, in der die Entlassung eines KAGes-Arztes in erster Instanz aufgehoben wurde, dem vom Dienstgeber vorgeworfen worden war, eine Nebenbeschäftigung nicht ordnungsgemäß gemeldet zu haben.
„Das Ziel muss eine gute Auslastung der Sonderklasse in den Landeskrankenhäusern sein“, so Bayer, auf dem Gerichtsweg lasse sich das aber nicht erreichen. Der Vorschlag der Ärztekammer sei es daher, Ärztinnen und Ärzten eine Nebenbeschäftigung dann generell zu gestatten, wenn die Bettenauslastung in der jeweiligen Abteilung einen noch festzulegenden Wert überschreite.
Gleichzeitig fordert die Ärztekammer vom KAGes-Management Maßnahmen, um die Attraktivität der Sonderklasse in den Landesspitälern zu verbessern: „Viele privat versicherte Patienten lassen sich lieber in einem Sanatorium behandeln, weil dort die Ausstattung der Krankenzimmer und das Umfeld besser sind“, hier gebe es beträchtlichen Nachholbedarf.
Zur Erhöhung der Auslastung sei es auch vorstellbar, Landeskrankenhäuser für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu öffnen: „Das ist wirtschaftlich wesentlich sinnvoller, als Betten abzubauen und damit die wertvolle medizinische Infrastruktur brachliegen zu lassen.“


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