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„Herzschwäche“ als Schwerpunktthema bei Grazer Fortbildungskongress

Weit über 1.000 Ärztinnen und Ärzte bei den 17. Grazer Fortbildungstage

5. Oktober 2006

Die diesjährigen 17. Grazer Fortbildungstage, mit weit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr einer der erfolgreichsten Fortbildungskongresse in Österreich, setzt unter anderem auf das auf das Schwerpunktthema Herzinsuffizienz (umgangsprachlich auch „Herzschwäche“), eine Krankheit von der fünf Prozent der Bevölkerung, das sind 400.000 Menschen in Österreich, betroffen sind.
„Ziel der Grazer Fortbildungstage ist es, epidemiologisch wichtige Themenbereiche der Medizin zu behandeln, und praxisorientiert die neuesten Erkenntnisse zu vermitteln“, sagt der Fortbildungsreferent der Ärztekammer Steiermark, Eiko Meister, der den Kongress leitet.
Generell sind Herzerkrankungen ein medizinisches Schwerpunktthema der steirischen Ärztekammer, liegen doch Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems in der Todesursachenstatistik ganz vorne. Dazu gehört auch die Initiative „herz.leben“, in deren Rahmen Ärztinnen und Ärzte Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck schulen, um vor allen eine Änderung des Lebensstils zu erreichen. Auch dafür werden beim Grazer Kongress spezielle Fortbildungen angeboten.

Vor allem ältere Menschen von Herzinsuffizienz betroffen
Von Herzinsuffizienz spricht man vereinfacht, wenn das Herz nicht in der Lage ist, die vom Körper benötigte Blutmenge angemessen zu befördern. Pro Jahr brauchen mehr als 25.000 Patientinnen und Patienten mit dieser Diagnose eine Spitalsbehandlung. Vorwiegend trifft es ältere Menschen. „Fast 90 Prozent der Patientinnen und Patienten sind älter als 65 Jahre“, so der Grazer Kardiologe Friedrich Fruhwald, einer der Hauptreferenten zu diesem Thema. Die Aufenthaltsdauer für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz liegt mit durchschnittlich 28 Tagen weit über dem allgemeinen Schnitt für Krankenhausaufenthalte. Die Krankheit ist – was die Überlebensraten betrifft – auch besonders bedrohlich: „Nur die Prognose bei Lungenkrebs ist noch schlechter“, erklärt Fruhwald.

Horx und Maurer
Weitere Schwerpunkte der Grazer Fortbildungstage 2006 sind das Qualitätsmanagement in der Medizin sowie unter dem Titel „Modern Times“ ein Blick in die Zukunft der Medizin. Dabei wirft man auch bewusst einen Blick über die Medizin hinaus. Der Zukunftsforscher Matthias Horx beschäftigt sich mit dem „Megatrend Gesundheit“, der bekannte Grazer Informatiker Helmut Maurer wir über die Bedeutung der EDV in der Medizin von morgen befassen.

Die Grazer Fortbildungstage 2006 dauern von 9. bis 14. Oktober. Neben den Plenumsveranstaltungen werden auch 75 Einzelseminare für Ärztinnen und Ärzte aber auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten.


Nähere Informationen:
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Telefon (0316) 8044-45 oder
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