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Notrufnummer 141: Ärztekammer verlangt Rücknahme der Kündigung durch Rotes Kreuz

Bis zu 150.000 Anrufe pro Jahr

10. Juni 2005

„Eine stabile und gesamtsteirische Lösung für den Notruf 141“ forderte am Freitag der Obmann für Allgemeinmedizin in der Ärztekammer Jörg Garzarolli: „Die Kündigung des Vertrages durch das Rote Kreuz in den Bezirken Graz-Umgebung und Hartberg führt zu Verunsicherung, auch wenn das Rote Kreuz die Dienstleistung vorerst ohne Vertrag aufrecht erhält.“ Die Notfallversorgung brauche aber eine langfristige Perspektive, die ohne fixe Vereinbarung nicht gegeben sei.

Das Rote Kreuz, das seit mehr als 20 Jahren diese Notrufnummer betreut, hat den Vertrag mit dem aus Land, Stadt Graz, Gebietskrankenkasse und Ärztekammer bestehenden Kuratorium schriftlich aufgekündigt.

Bis zu 150.000 Menschen benützen jedes Jahr die Nummer 141, um ärztliche Hilfe herbeizurufen. „Das Rote Kreuz bezeichnet die Leistung selbst als wesentliche Säule des Gesundheitssystems – das Angebot darf daher nicht in Frage gestellt werden“, verlangte Garzarolli eine Rücknahme dieser Kündigung.

Ein Appell kommt auch vom steirischen Ärztekammerpräsidenten Dietmar Bayer: „Ärzte und Rotes Kreuz haben eine gemeinsame humanitäre Aufgabe – dieser Verpflichtung kann sich diese Rettungsorganisation nicht entziehen.“


Nähere Informationen:
Pressekoordination Martin Novak,
Telefon (0316) 8044-45 oder
0664 40 48 123
8011 Graz, Kaiserfeldgasse 29, Tel. 0316/8044-0,
Fax 0316/81 56 71, Postfach 162
E-mail: presse@aekstmk.or.at
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