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PHC/Primary Health Care-Gesetz/Vertragskündigung

Vertragskündigung ist für den steirischen Ärztekammer-
präsidenten Herwig Lindner „der letzte Ausweg“

8. September 2015


Öffnung der medizinischen Grundversorgung für internationale Billiganbieter und staatlich kontrollierte Versorgungsbetriebe würde zu diesem Schritt zwingen.

„Wir wünschen uns keine Vertragskündigung, wir betreiben sie nicht, aber wir werden diesen Schritt tun, wenn er unausweichlich ist“, sagte der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner zu Berichten über die drohende Kündigung des Gesamtvertrages mit den Krankenkassen in ganz Österreich.

Unausweichlich sei der Schritt, „wenn ein Primary Health Care-Gesetz beschlossen wird, das die medizinische Grundversorgung, die bisher vor allem Hausärztinnen und Hausärzten vorbehalten ist, für internationale Billiganbieter und staatlich kontrollierte Versorgungsbetriebe geöffnet wird“ so der steirische Ärztekammerpräsident.

Damit, so Lindner, sei nämlich unausweichlich verbunden, dass die bisherige,
wohnortnahe, ärztliche Versorgung „als Säule des österreichischen Gesundheitssystems“ aufgegeben werde. „Hier können und wollen wir nicht Mittäter sein und wir müssen ein unmissverständliches Zeichen setzen“, sagte der Präsident der steirischen Ärztekammer.

Es liege nun an den politisch Verantwortlichen, durch klare, vertrauensbildende Maßnahmen eindeutig klarzustellen, dass sie diesen Weg nicht gehen werden. „Halbherziges Dementieren wird nicht reichen, die Nagelprobe wird das Gesetz sein“, erklärte Lindner abschließend.




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