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Bessere Ärzte-Zusammenarbeit für bessere Patientenbetreuung

Liezen hat’s: Styriamed.net-Ärztenetzwerk nun offiziell gegründet

2. Juli 2015


Auch der Bezirk Liezen bekommt sein eigenes regionales Ärztenetzwerk im Styriamed.net-Verbund. Die engere, strukturierte Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bringt für die Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile beim Behandlungsmanagement.

Es ist das zehnte regionale Ärztenetzwerk in der Steiermark, das am Mittwoch für den Bezirk Liezen in Haus aus der Taufe gehoben wurde. Die Initiative ging von Ärztinnen und Ärzten aus der Region aus, erster Obmann des neuen Ärztenetzwerks ist Dr. Thomas Zorn, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in Haus.

„Eine noch bessere Vernetzung und eine bessere Übersicht für die Patientinnen und Patienten“ erhofft sich Zorn vom neuen Netzwerk. Sowohl niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin als auch Fachärztinnen und Fachärzte sind eingebunden. Mittelfristig will der neu gewählte Obmann auch andere Gesundheitsberufe, etwa Physiotherapeutinnen und -therapeuten einbeziehen.

Vom Start weg sind an die 20 der 116 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte (74 davon mit GKK-Vertrag) aus dem Oberland dabei, aber es wird mit einer raschen Ausdehnung gerechnet, weil auch Bezirksärztevertreter Dr. Friedrich Drobesch, der als HNO-Facharzt seine Praxis in der Stadt Liezen hat, voll hinter dem Projekt steht. „Eine bessere Vernetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit ist im Interesse unserer Patientinnen und Patienten“, so Drobesch.

Hinter dem Projekt – Netzwerke gibt es bereits in den Bezirken Hartberg, Weiz, Leibnitz, Deutschlandsberg, Graz-Umgebung, Bruck-Mürzzuschlag, Leoben, Murtal und seit Kurzem Südoststeiermark – steht die steirische Ärztekammer. Deren Referent, der Kapfenberger Allgemeinmediziner Dr. Christoph Schweighofer, zeigt sich „hoch erfreut, dass es nun auch im größten Bezirk Österreichs und der Steiermark ein aktives Ärztenetzwerk gibt“.

Auch der Präsident der steirischen Ärztekammer, Dr. Herwig Lindner, betont die Bedeutung der Styriamed.net-Initiative: Mit diesen Ärztenetzwerken würde „einem dringenden Wünsch der Bevölkerung Rechnung getragen und etwas vorweggenommen, über das die Politik viele Jahre nur diskutiert hat“.

Das Ärztinnen und Ärzte zusammenarbeiten, ist nichts Neues, aber in den Netzwerken werden gemeinsame Qualitätsstandard entwickelt, es gibt gemeinsame Fortbildungsinitiativen, Ordinationszeiten werden besser abgestimmt, die gegenseitige Information zwischen den Ärzten läuft rascher und die Zusammenarbeit von Allgemeinmediziner, Fachärzten und Krankenhäusern wird enger. Regelmäßige Treffen tragen zur Stärkung des jeweiligen Netzwerks bei. Immer wieder veranstalten die Netzwerke auch gemeinsame Gesundheitstage für die Bevölkerung.

Nähere Informationen gibt es auf der Website styriamed.net. Dort findet man nicht nur alle beteiligten Ärztinnen und Ärzte, sondern sieht auch auf einen Blick, welche Praxis gerade Wochenenddienst hat.

 


Foto: Der Liezener Styriamed.net-Obmann Thomas Zorn (Mitte) mit Ärztekammerpräsident Herwig Lindner (rechts) und Ärztekammer-Styriamed.net-Referent Christoph Schweighofer
Foto Schiffer/Ärztekammer Steiermark – Abdruck für redaktionelle Zwecke honorarfrei

Symbolbild 1
 



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