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Bezirksärzteversammlung Hartberg-Fürstenfeld/Weiz
Mo, 23.01.2017, 19:30 Uhr

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Initiative „gesundes arbeiten“

Nach dem Schwerpunktthema „gesundes hören“ widmet sich die Ärztekammer Steiermark für 2011/2012 dem Thema „gesundes arbeiten“.  


• Apropos kompetent:
Die Arbeitswelt ist nicht nur im Umbruch, sie gefährdet auch immer öfter unsere Gesundheit. Angesichts der vielen offenkundigen aber auch latenten Probleme (Burn Out, Pensionssystem …) in einem Bereich der wie kaum ein anderer die Lebensqualität und damit das Wohlbefinden der Menschen beeinflusst, wurde es dringend notwendig, die Stimme der Ärzte zu diesem Thema laut werden zu lassen.

• Apropos partnerschaftlich:
Das Schwerpunktthema war von Anfang an auf Funktionärsseite, auf Mitarbeiterseite und Mitgliederseite in der Ärztekammer Steiermark durch je einen Vertreter in der Projektplanungs- und -steuergruppe verankert. Zudem braucht dieses komplexe Thema im Sinne möglichst großer Kraftentfaltung potente Partner auf Seiten der Unternehmer und damit Arbeitgeber und der Arbeitnehmer.

• Apropos zielorientiert:
Ziel ist es, vor einem gesamtgesellschaftlichen Kontext sowohl den Mitgliedern als auch den Patienten konkrete Hilfestellung zu bieten, damit sich in Zukunft nicht die gesundheitsbeeinträchtigenden Faktoren von Arbeit, sondern die gesundheitsfördernden und positiven Aspekte besser entfalten können.

„Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.“
Aristoteles

 

v.l.n.r. Univ.Prof. Dr. Michael Kundi, Studienautor und Leiter des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien, Mag. Aleksandra Izdebska, Prokuristin und Mitbegründerin von DiTech, Dr. Wolfgang Routil, Präsident der Ärztekammer Steiermark, Dr. Georg Wultsch, Referent für Arbeitsmedizin in der Ärztekammer Steiermark

Die Präsentation des Schwerpunktthemas für die Medienvertreter, fand am 15.11.2011 mit einem Kamingespräch in den offenen Räumen der Ärztekammer Steiermark statt. Tags darauf erfolgte in einem Expertenworkshop die Vorstellung einer aktuellen Studie  der Meduni Wien, die in Kooperation mit der Ärztekammer Steiermark erstellt wurde. Dabei wurden konkrete weitere Schritte für das Schwerpunktthema definiert. In einer Abendveranstaltung im Rahmen der Dialoge im Haus der Medizin mit dem Titel „Arbeit in Hülle und Fülle“ erläuterte Univ. Prof. Dr. Michael Kundi, Vorstand des Instituts für Umwelthygiene an der Meduni Wien die wichtigsten Ergebnisse der Studie zahlreichen interessierten Ärztinnen, Ärzten und Systempartnern. 

Dialog im Haus der Medizin - Arbeit in Hülle und Fülle am 16.11.2011

 

Pressegespräch
Ergebnispräsentation

 

 

Links

„Mehrere kürzere“ Arbeitspausen empfohlen
Regelmäßige Pausen können die gesundheitliche Situation von Arbeitnehmern verbessern. Dabei sind „mehrere kürzere Pausen nach ungefähr zwei Stunden sinnvoller als eine lange“, sagte Jasminka Godnic-Cvar von der Meduni Wien.
Überlange Arbeitszeiten führen zu Schlafstörungen, Fehleranfälligkeit oder erhöhten Unfallraten, sagte Godnic-Cvar im Vorfeld der Jahrestagung der Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Personalmangel sei aber nur eine der möglichen Ursachen, denn viele Menschen seien von ihrem Job so begeistert, dass sie erst zu spät merken, „dass das Gehirn eine Pause braucht“, ergänzte Christine Klien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin.
Regelmäßige Pausen könnten die gesundheitliche Situation der Arbeitnehmer verbessern. „Mehrere kürzere Pausen nach ungefähr zwei Stunden sind sinnvoller als eine lange“, meinte Godnic-Cvar.
http://wien.orf.at/news/stories/2507898/

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Psychologen der Uni Graz und Maribor haben zusammen Kriterien zur nachhaltigen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz erforscht. In zehn Praxisbeispielen stellen sie ihre Rechercheergebnisse vor.
Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekts „Chance4Change“ untersuchten die Wissenschaftler insgesamt 62 Unternehmen mit 30 bis 5.000 Mitarbeitern aus dem EU-Raum. Diese wurden im Vorfeld als „Best-Practice-Beispiele“ im Bereich der Gesundheitsförderung von zertifizierten Stellen ausgezeichnet.
Belastungen im Beruf steigen
Die Belastungen im Beruf nehmen stetig zu; die Zahl der Krankenstandstage und der Frühpensionierungen ist signifikant im Steigen - die Volkskrankheit Burn Out ist in aller Munde. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, fördert nicht nur die EU, sondern auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schaffung einer gesundheitsgerechten Arbeitswelt. Der Fokus liegt dabei im Besonderen auf der Gesundheitsprävention.
http://steiermark.orf.at/radio/stories/2510416/

Umfrage „burn out“ – Wie ausgebrannt ist Österreich?
http://marketagent.com/webfiles/pdf/pressemeldungen/%7B3E42DFEA-3CE0-4F54-A04B-43A447DED8FC%7D.PDF

Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin
http://www.gamed.at/index.php?id=0

„Burn on“ statt „burn out“
http://derstandard.at/1319181068026/Kostenlos-Broschuere-Burn-on-statt-Burn-out

Broschüre „Burn on“ statt „burn out“
http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=634255&dstid=6963

Institut für Umwelthygiene, Meduni Wien
http://www.meduniwien.ac.at/umwelthygiene/index.htm

Burn out
http://www.burnout.info/category/10/praevention-vorbeugung.html

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