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Topnews in Stichworten:
Arbeitsmedizin - Ausbildung

Stand: Mai 2015


Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Gesetzesgrundlagen
  • Voraussetzungen


Rechtsgrundlagen

  • ArbeitnehmerInnenschutzgesetz BGBl.450/1994 i.d.g.F.
  • Verordnung über die arbeitsmedizinische Ausbildung von Ärzten i.d.g.F.


Beratung und Service


Ärztekammer für Steiermark,
Kaiserfeldgasse 29, 8010 Graz

Barbara Kellner
Tel: (0316) 8044-43,
Fax: (0316) 81 56 71
recht@aekstmk.or.at
 

Gesetzliche Grundlagen

  • ArbeitnehmerInnenschutzgesetz BGBl.450/1994 i.d. g.F.
  • Verordnung über die arbeitsmedizinische Ausbildung von Ärzten i.d.g.F.

Voraussetzung für die Ausbildung:

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin oder Fachärztin/Facharzt oder als approbierte Ärztin/approbierter Arzt;

Turnusärztinnen/Turnusärzte müssen ein Jahr der Ausbildungszeit zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin oder zur Fachärztin/zum Facharzt eines Sonderfaches absolviert haben;Ärzte in Ausbildung zum Facharzt für Arbeits- und Betriebsmedizin.

Die Lehrgänge umfassen eine theoretische und eine praktische Ausbildung. Die Lehrgänge können derart gestaltet sein, dass entweder die gesamte Ausbildung durch Vorträge an der Akademie erfolgt oder Teile unter Einschluss EDV-unterstützter Lerntechnologien angeboten werden. Lehrgänge, die in Form einer ausschließlichen Anwesenheit der in Ausbildung stehenden Ärztinnen/Ärzte an der Akademie erfolgen, dürfen eine Gesamtstundenanzahl von 390 Stunden nicht unterschreiten. Ausbildungsteile, die Anwendungskompetenz vermitteln, sind jedenfalls mit Anwesenheit der in Ausbildung stehenden Ärztinnen/Ärzte an der Akademie zu gestalten. Die Gesamtstundenanzahl dieser Ausbildungseinheiten darf 210 Stunden nicht unterschreiten. Die Akademie hat zu gewährleisten, dass die Ausbildung innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden kann.

Die Ausbildung hat ein Praktikum zu beinhalten. Dieses kann in Form von Projektarbeiten in Kombination mit Begehungen in Betrieben verschiedener Betriebsgrößen und unterschiedlicher Branchen erfolgen. Darüber hinaus können auch weitere Begehungen erfolgen. Die Ausbildung endet mit einem Abschlusskolloquium, dem auch ein Multiplechoice-Test vorangehen kann.


Derzeitige Ausbildungsstätten
 

Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin
3400 Klosterneuburg,
Kierlinger Straße 87
Tel.: 02243 /243110, Fax: 02243/2430422
e-mail: office@aamp.at
Homepage: www.aamp.at

Linzer Akademie für Arbeitsmedizin
4020 Linz, Kaplanhofstraße 1
Tel.: 0732/771210, Fax: 0732/782078-99
e-mail: g.elsigan@ppm.at
Homepage: www.ppm.at

Wiener Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (WIAP)
1010 Wien, Biberstraße 15/15,
Tel.: 0664/1953770
e-mail: office@wiap.at
Homepage: www.wiap.at

Informationen zum Kursangebot erhalten Sie bei den oa Akademien.

Nach positivem Abschluss der Ausbildung ist die Ärztin/der Arzt berechtigt, die Ausstellung des ÖÄK-Diploms „Arbeitsmedizin“ zu beantragen.

Kosten für das Diplomansuchen:
EUR 47,- (für Ärztekammer-Mitglieder in Österreich), EUR 93,- (für Ärztinnen/Ärzte ohne Ärztekammer-Mitgliedschaft in Österreich)

Die Gebühr wird im Zuge der Ausstellung des Diploms von der österreichischen akademie der ärzte eingehoben. Diplomantragsformulare sind über das Informations- und Mitgliederservice unter Tel.: (0316)8044-0 bzw. per E-Mail unter info@aekstmk.or.at erhältlich oder unter www.arztakademie.at unter dem Punkt Spezialdiplome abrufbar.

Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber haben pro Kalenderjahr die Sicherheitsfachkräfte im Ausmaß von mindesten 40 % und die Arbeitsmedizinerinnen/Arbeitsmediziner im Ausmaß von mindestens 35 % der Präventionszeit zu beschäftigen. 25 % der Präventionszeit können an „sonstige Fachleute“ (das kann auch die Arbeitsmedizinerin/der Arbeitsmediziner sein) ver-geben werden.
Die arbeitsmedizinische Betreuung von Arbeitsstätten mit bis zu 50 Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern erfolgt in Form von regelmäßigen Begehungen.

Die Tätigkeit als Arbeitsmedizinerin/Arbeits-mediziner erfolgt meist auf werkvertraglicher Basis. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer für Steiermark werden von der Ärztekammer für Steiermark jährlich die Empfehlungstarife für Arbeitsmedizinerinnen/Arbeitsmediziner mit Werkvertrag verhandelt.

Die Empfehlungstarife, sowie Musterwerkverträge liegen ebenfalls im Informations- und Mitgliederservice auf und können jederzeit angefordert werden, sind aber auch von der Homepage unter www.aekstmk.or.at herunterzuladen.

Es wird auch eine Liste über ausgebildete Arbeitsmedizinerinnen/Arbeitsmediziner, die an einer Tätigkeit interessiert sind, geführt. Bei Firmenanfragen wird diese Liste vom Informations- und Mitgliederservice weitergegeben.



 




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