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Topnews in Stichworten:
Wochengeld für Angestellte

Stand: Jänner 2017



Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Höhe des Wochengeldes:
    € 11,92 pro Tag.
  • Antragsstellung:
    Innerhalb von 12 Wochen nach Beginn der Mutterschutzfrist.
  • Maximale Anspruchsdauer:
    Für die Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes.
  • Das Wochengeld ist steuerfrei.

 

Rechtsgrundlagen

  • Satzungen des Wohlfahrtsfonds
  • Wohlfahrtsfondsbeitragsordnung
  • Ärztegesetz
  • Einkommensteuergesetz 

Beratung und Service

Ärztekammer für Steiermark
Wohlfahrtsfonds
Kaiserfeldgasse 29, 8010 Graz

Ursula Fressel
T. 0316 / 8044-65
F. 0316 / 8044-136

 

Wer hat Anspruch?

Weibliche Kammerangehörige der Ärztekammer sowie der Zahnärztekammer, die ihren Beruf ausschließlich als angestellte Ärztinnen bzw. Zahnärztinnen ausüben, haben während der Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes Anspruch auf ein Wochengeld.

 

Voraussetzung

Voraussetzung ist, dass vor Beginn des gesetzlichen Mutterschutzes die ordentliche Mitgliedschaft zur Ärztekammer für Steiermark seit mindestens sechs Monate bestanden hat und Sie bereits mindestens sechs Monate ärztlich oder zahnärztlich tätig gewesen sind.

 

Meldungen

Ansprüche können innerhalb von 12 Wochen nach Beginn der gesetzlichen Mutterschutzfrist geltend gemacht werden.

 

Höhe des Wochengeldes

Die Höhe des täglichen Wochengeldes beträgt im Kalenderjahr 2017  11,92 pro Tag.

 

Anspruchsdauer

Der Anspruch besteht während des Zeitraumes der letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung, für den Tag der Entbindung und die ersten acht Wochen nach der Entbindung. Müttern nach Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnittentbindungen gebührt das Wochengeld nach der Entbindung im Zeitraum bis zu zwölf Wochen.
Weicht der tatsächliche Geburtstermin vom voraussichtlichen Geburtstermin ab und ergibt sich daraus eine Veränderung des Anspruchszeitraumes, so ist diese im Rahmen des höchstzulässigen Anspruchszeitraumes zu berücksichtigen.

 

Notwendige Unterlagen

  • vollständig ausgefülltes und unterfertigtes Antragsformular
  • Kopie des Mutter-Kind-Passes, woraus der voraussichtliche Geburtstermin ersichtlich ist
  • Bestätigung der Krankenversicherung (BVA, GKK), in dem das Ende des gesetzlichen Mutterschutzes vermerkt ist
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • eventueller Nachweis über Frühgeburt, Mehrlingsgeburt oder Kaiserschnitt

 

Antragstellung/Zuerkennung

Das Wochengeld wird nach Vorlage des Antragsformulars und der o.a. Unterlagen ausbezahlt. Über die Zuerkennung des Wochengeldes entscheidet der Verwaltungsausschuss. Der Beschluss wird nach dem Ende des Mutterschutzes in Form eines Bescheides mitgeteilt.

Nach Vorlage aller notwendigen Unterlagen wird das Wochengeld auf das im Antrag bekanntgegebene Konto überwiesen.

 

Steuerliche Veranlagung

Das Wochengeld ist gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 4 lit. a EStG 1988 lohnsteuer- bzw. einkommensteuerfrei.




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