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Topnews in Stichworten:
Formen der Zusammenarbeit zwischen Ärzten

Stand: März 2009


Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Anstellung von Ärzten bei Ärzten
  • Freier Dienstvertrag - Werkvertrag
  • Als Vertreter in der Arztpraxis
  • Apparategemeinschaft
  • Praxis-(Ordinations-)Gemeinschaft
  • Gruppenpraxis


Rechtsgrundlagen

  • Kassenverträge - Ärztegesetz
  • ABGB/ Angestelltengesetz
  • Unternehmensgesetzbuch


Beratung und Service

Ärztekammer für Steiermark,
Kaiserfeldgasse 29, 8010 Graz

Dr. Dieter Müller
Tel.: (0316) 8044-42, Fax: (0316) 81 56 71
 

Allgemeines

Aus verschiedenen Gründen, so zB. aus organisatorischen, administrativen, kosten¬mäßigen, aber auch Gründen der medizinischen Qualität kommt der Zusammenarbeit freiberuflich tätiger Ärzte zunehmende Bedeutung zu.

 

Anstellung von Ärzten bei Ärzten

Berufsrechtlich können freiberuflich tätige niedergelassene Ärzte andere Ärzte (des gleichen Faches) anstellen, d. h. ein Dienstverhältnis begründen.
Die Formulierungen des Kassenvertrages lassen allerdings die Anstellung eines Arztes durch einen niedergelassenen Kassenarzt nicht zu.

 

Freier Dienstvertrag - Werkvertrag

Diese praktisch freiberuflichen Rechtsformen sind berufsrechtlich zulässig. Nach den kassenrechtlichen Vorschriften ist eine solche Art der Zusammenarbeit unter einem Kassenvertrag unzulässig.

 

Als Vertreter in der Arztpraxis

Sowohl nach berufsrechtlichen als auch nach kassenrechtlichen Kriterien ist die (freiberufliche) Vertretung im Falle der Abwesenheit (Urlaub, Krankheit udgl.) rechtlich zulässig.

 

Apparategemeinschaft

Das ist die - rechtlich zulässige - Gemeinschaft von Ärzten, die unter Beibehaltung ihrer eigenen Praxis, meist an einer anderen Adresse medizinisch-technische Geräte gemeinsam nutzen (Hauptfall: Laborgemeinschaft). Mit der Teilnahme an der Apparategemeinschaft ist keine Zweitordination begründet. Jeder Kassenarzt verrechnet in seiner Kassenabrechnung die in der Apparategemeinschaft für ihn erbrachten Leistungen.
Die Apparategemeinschaft ist der zuständigen Ärztekammer zu melden.

 

Praxis-(Ordinations-)Gemeinschaft

Bei Beibehaltung der jeweils eigenen Praxis werden die Praxisräumlichkeiten, meist auch die Einrichtung, die technische Ausstattung und das Personal gemeinsam genutzt. Es bleibt dabei jeder Arzt berufsrechtlich selbstständig, es hat jeder Arzt ein eigenes Ordinationsschild anzubringen, nur er schließt den Behandlungsvertrag mit seinen Patienten, jeder Arzt hat einen eigenen Kassenvertrag abzuschließen.

Die Praxisgemeinschaft ist der Ärztekammer zu melden. Mit der Teilnahme an der Praxisgemeinschaft ist der Hauptberufssitz (oder eine Zweitordination) begründet.
 




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