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5. April 2020

Ärztliche Versorgung während der Coronakrise

Ärztekammerpräsident Herwig Lindner: „Gesicherte Ärzteinformation über positiv getestete Menschen ist ein Gebot der Stunde“

Immer lauter wird in der Politik darüber nachgedacht, alle Österreicherinnen und Österreicher dazu zu zwingen, ihren Coronavirus-Status verpflichtend per Tracking-App bekanntzugeben.
Gleichzeitig erfahren behandelnde Ärztinnen und Ärzte gar nicht oder nur auf Umwegen, ob ihre Patientinnen und Patienten positiv getestet wurden. Der steirische Ärztekammer Herwig Lindner fordert nun, „endlich die rasche und verpflichtende Information der Ärztinnen und Ärzte zu sichern, statt ein zweifelhaften Großprojekt starten zu wollen“.

Die Corona-App des Roten Kreuzes gehört zu den populärsten Österreichs. Dass Menschen freiwillig ihren Coronavirus-Status per Smartphone teilen wollen, ist für den steirischen Ärztekammerpräsidenten Herwig Lindner auch nachvollziehbar, selbst wenn viele Expertinnen und Experten den Sinn eines breit gefächerten Coronavirus-Tracking bezweifeln.

Reiner „Datenschutz-Zynismus“ ist es für Lindner aber, wenn dieses flächendeckende Tracking in verpflichtender Form für rechtlich zulässig erklärt wird, gleichzeitig aber die gesicherte Information der behandelnden Ärztinnen und Ärzte über positiv getestete Patientinnen und Patienten in ihrer Region oder Gemeinde immer noch nicht flächendeckend möglich ist.

 „Der Gesetzgeber muss endlich handeln, um den Ärzteschutz zu gewährleisten“, sagte Lindner am Sonntag in einer Aussendung, „die gesicherte Ärzteinformation über positiv getestete Menschen ist ein Gebot der Stunde.“




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