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19. August 2019

Ärztekammer zur Spitalsdiskussion im Bezirk Liezen

Langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Liezen muss gemeinsames Ziel bleiben – zentraler Standort in der Mitte des Bezirks ist die einzige Lösung

Besorgt zeigte sich am Montag der Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark, Dietmar Bayer: „Die Standort-Debatte darf das Ziel einer langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Liezen nicht überlagern – zum zentralen Krankenhausstandort gibt es keine ehrliche Alternative.“

Drei Spitalsstandorte im Bezirk Liezen lassen sich in der heutigen Zeit nicht halten. Darüber gibt es für den Vizepräsidenten der Ärztekammer Steiermark, Dietmar Bayer, keine Zweifel. Schon jetzt sei es kaum mehr möglich, die Rund-um-die-Uhr-Versorgung an mehreren Standorten zu sichern. „Ein zentraler Krankenhausstandort in der Mitte des Bezirks ist daher die einzig mögliche Lösung zur langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung“, sagte Bayer.

Die Zweifel am ins Auge gefassten Grundstück dürften „das Ziel einer langfristigen Absicherung der Gesundheitsversorgung nicht überlagern“ warnte der Ärztekammersprecher. Zum zentralen Krankenhausstandort in der Mitte des Bezirks Liezen gäbe es „keine ehrliche Alternative“.

Bayer verlangte, die Baugutachten in Ruhe abzuwarten und dann eine fundierte und transparente Standortentscheidung zu treffen. Hektischer Aktionismus im Vorfeld der kommenden Wahlen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene sei der Bevölkerung nicht zumutbar.

Natürlich, so Bayer, dürften die Kosten keinesfalls in die Höhe schnellen. Eine begleitende Kontrolle sei daher jedenfalls einzurichten. „Dazu ist aber ein konkretes Projekt nötig, sonst muss diese Kontrolle ins Leere laufen“, so der der Ärztekammervertreter. Ein Beispiel, wie man es nicht machen dürfe, sei das Krankenhaus Nord in Wien. Dort seien die Errichtungskosten offenbar aus dem Ruder gelaufen. Deswegen scheine es nun an den Mitteln für einen verlässlichen Betrieb zu fehlen, sagte Bayer.




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