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13. Mai 2019

Impfen: Steirischer Ärztekammerpräsident Lindner bedauert „Mutlosigkeit der Politik“

Keine Einigung der Landesgesundheitsreferenten zur „sanften Impfpflicht“. Lindner verlangt jetzt Volksbefragung: „Den nächsten Masernausbruch darf es nicht geben.“

Die Gesundheitsreferenten der neun Bundesländer haben bei ihrer Konferenz in Villach nur einen Minimalkonsens beim Impfen erzielt. Zwar machten sich fünf Bundesländer, die Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg, für eine Festschreibung der Masernimpfung im Mutter-Kind-Pass stark, letztlich gab aber keine Einigung.

Der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner bedauerte am Montag „die Mutlosigkeit der Politik“. Es sei für ihn unverständlich, angesichts der jüngsten Masernausbrüche in mehreren Bundesländern auf entschlossene Maßnahmen weiter zu verzichten.

Lindner verwies darauf, dass laut einer von der Ärztekammer Steiermark in Auftrag gegebenen Studie eine klare Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher, nämlich 63 Prozent, „eine sanfte Impfpflicht“, nämlich die Koppelung von Kinderbetreuungsgeld und Familienbeihilfe an die Inanspruchnahme der empfohlenen Gratisimpfungen, befürworten.

„Den nächsten Masernausbruch darf es nicht geben“, bekräftige der steirische Ärztekammerpräsident. Die erforderliche Impfbeteiligung von 95 Prozent sei aber offenbar mit Information allein nicht zu erreichen. Daher solle sich die Politik zumindest zu einer Volksbefragung zur Impfpflicht durchringen, verlangte er.




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