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Bezirksärzteversammlung Graz/Graz-Umgebung
06.11.2018, 19:30 Uhr

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24. September 2018

Ab 1. Dezember neuer Kinder- und Jugendärztlicher Notdienst KIJNO in Graz

Am Samstag, 1. Dezember 2018, startet der neue Kinder- und Jugendärztliche Notdienst KIJNO in Graz. Jeweils vier Stunden an Samstagen und Sonntagen hat eine kinder- und jugendärztliche Ordination in Graz für Notfälle geöffnet.

Wenn ein Kind bedrohlich erkrankt, ist das für Eltern eine große Belastung. Besonders schlimm ist es, wenn das außerhalb der normalen Ordinationszeiten, speziell am Wochenende, passiert.

Ab 1. Dezember bieten die Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde daher in Graz den KIJNO (kurz für Kinder- und Jugendärztlicher Notdienst) zusätzlich zur Ambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde und dem allgemeinmedizinischen Ärztenotdienst an. Im Gegensatz zum „alten“ KIMONO wird der neue KIJNO nicht in erster Linie Hausbesuche machen.

„KIJNO heißt, dass ab 1. Dezember 2018 an jedem Wochenende, Samstag und Sonntag, eine kinder- und jugendärztliche Praxis vier Stunden geöffnet haben wird“, sagte der Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer Steiermark, Vizepräsident Norbert Meindl.

Möglich wird der neue KIJNO durch eine Einigung zwischen Ärztekammer und steirischer Gebietskrankenkasse mit Unterstützung des Landes Steiermark. Der Kinder- und Jugendärztliche Notdienst in Graz wird für die Eltern gratis sein. Nötig ist nur die e-card. Nach Maßgabe des Patientenaufkommens können in Ausnahmefällen auch Hausbesuche erfolgen.

Stark gemacht für den KIJNO hat sich Hans Jürgen Dornbusch, Obmann der Fachgruppe Kinder- und Jugendheilkunde in der Ärztekammer Steiermark: „Es ist uns wichtig, dass dieser neue KIJNO Eltern ein großes Stück mehr an Sicherheit gibt, wenn ihre Kinder am Wochenende unerwartet ernsthaft krank werden.“

Er sei dankbar, dass die Steiermärkische Gebietskrankenkasse tatkräftig zu dieser Lösung beigetragen habe und dass auch das Land Steiermark den Notdienst für Kinder und Jugendliche in Graz unterstütze, so Dornbusch.

Bis zum 1. Dezember ist nun Zeit, die Details für den KIJNO zu klären. Eine besondere Herausforderung wird es sein, geeignetes Ordinationspersonal für die Wochenenddienste zu finden. Bisher war das Interesse sehr begrenzt. Wünschenswert wäre es, auch noch mehr kinder- und jugendärztliche Ordinationen zu finden, die sich am KIJNO beteiligen.

Garantiert ist eine Pauschale für zumindest 7 Fälle pro Tag. Beim letzten Pilotversuch waren es pro Öffnungstag durchschnittlich 10 und bis zu 25 Notfälle mit Hausbesuchen – auch wenn die Zahlen nicht ganz vergleichbar sind.




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