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23. April 2018
 

Ärztekammerpräsident Lindner begrüßt entschlossenes Vorgehen des Landes Steiermark gegen „Impfgegner-Propaganda“: Bund soll steirischem Vorbild folgen


Der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner begrüßte am Montag die Ankündigung von Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Einrichtungen, die Propaganda gegen das Impfen unterstützen, Landesförderungen zu entziehen. Der Bund solle diesem steirischen Vorbild folgen, verlangte Lindner. Auch sollte Österreich den EU-Ratsvorsitz in der zweiten Jahreshälfte nützen, um die Impfbeteiligung europaweit wieder zu erhöhen.
 

Anlässlich der Europäischen Impfwoche hat der Gesundheitsreferent in der steirischen Landesregierung, Landesrat Christopher Drexler, angekündigt, Gesundheitseinrichtungen, die Impfgegner zu Vorträgen einladen, die Landesförderung zu entziehen. Für den steirischen Ärztekammerpräsidenten Herwig Lindner ist dieser Vorstoß „eine wichtige Maßnahme, um der verantwortungslosen Propaganda der Impfgegner entgegenzutreten“. Der Bund, solle diesem steirischen Vorbild rasch folgen, verlangte Lindner.

Mit besorgten Eltern, so Lindner, sei ein intensiver und wertschätzender Impfdialog zu führen, betonte der steirische Ärztekammerpräsident. Dieser finde in der Steiermark über die Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin auch laufend statt. Gesundheitseinrichtungen, die der Propaganda gegen das Impfen Raum geben, müssten aber nicht nur in der Steiermark, sondern österreich- und europaweit in die Schranken gewiesen werden.
 

Europaweite Bemühungen notwendig:

Masernepidemie kaum 600 Kilometer von Graz
Österreich sollte das Thema auch in die Agenda für den EU-Ratsvorsitz aufnehmen, verlangte der Präsident der steirischen und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer. Denndie durch von Impfgegnern geschürte Angst sinkende Impfbeteiligung, die immer wieder zum Ausbruch vermeidbarer Epidemien führe, erfordere gemeinsame europaweite Bemühungen. In Serbien, das immerhin EU-Beitrittskandidat sei, gäbe es eine massive Masern-Epidemie, die nach letzten Berichten zumindest neun Todesopfer gefordert habe. Der Masernausbruch mit mehr als 3.000 Krankheitsfällen kaum 600 Kilometer von Graz sei offenbar auch auf Propaganda gegen das Impfen und die sinkende Impfbeteiligung zurückzuführen.

 

 




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