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7. September 2021


Krankenkassen

ÖGK als Unternehmer „teuer und träge“ – Sprecher der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten warnt vor neuen Kassen-Ambulatorien

Wohnortnahe medizinische Versorgung funktioniert über „kasseneigene Einrichtungen“ nicht.

„Kasseneigene Einrichtungen sind nicht nur ein untaugliches Mittel, um dem Kassenärztemangel entgegenzutreten, sie können sogar zu seiner Verschärfung beitragen“, warnte am Dienstag der Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Steiermark, Ärztekammer-Vizepräsident Christoph Schweighofer.

Die ÖGK betreibe ja jetzt schon eine ganze Reihe von Ambulatorien, die keine bessere Versorgung bieten als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, auf größere Städte konzentriert seien und von der ÖGK finanziell besser ausgestattet würden als niedergelassene Vertragspartnerinnen und -partner“, warnt der steirische Ärztekammer-Vizepräsident. Sein Urteil: „ÖGK-eigene Unternehmen sind teuer und träge, eine soziale Krankenversicherung ist ein schlechter Unternehmer und sollte die Finger von Primärversorgungseinheiten lassen.“

Schweighofers Gegenvorschlag: die Möglichkeiten für niedergelassene Vertragspartnerinnen und Vertragspartner verbessern, die Honorare anheben, die Leistungen verbessern und offen für neue Angebotsformen sein. Nur so würde die ÖGK „glaubwürdig die wohnortnahe medizinische Versorgung stärken“.




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