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Graz, 29. Juni 2021


Maßnahmen zu Stärkung der kassenärztlichen Versorgung in der Steiermark

Steirischer Ärztekammerpräsident Lindner: „Erster Schritt zur Attraktivierung der Kassenmedizin“

„Vorausblickende Kassenpolitik, um die Versorgung der Steirerinnen und Steirer langfristig sicherzustellen.“

Der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner begrüßte am Dienstag die finanzielle Einigung, die ein durchschnittliches Plus von 3,3 Prozent bei den Kassenhonoraren für ÖGK-Vertragsärztinnen und -ärzte bringt, wobei 2,3 Prozent tarifwirksam sind und 1 Prozent als Einmalzahlung ausgeschüttet wird. Dies sei „ein erster Schritt zur Attraktivierung der Kassenmedizin“.

Positiv hervorzuheben sei die finanzielle Schwerpunktsetzung bei Gynäkologie (+7,57 Prozent) sowie Kinder- und Jugendheilkunde (+6,11 Prozent), jener Fächer also, wo zuletzt die Bereitschaft der Ärztinnen und Ärzte, Kassenstellen zu übernehmen, besonders gering war.

Gleichzeitig wies der steirische Ärztekammerpräsident darauf hin, dass es notwendig sei, frühzeitig umfassende finanzielle und strukturelle Maßnahmen zu setzen, um die Kassenmedizin insgesamt zu stärken. Erst zu handeln, wenn der Druck bereits riesig sei, reiche nicht: „Wir brauchen eine vorausblickende Kassenpolitik, um die niederschwellige und wohnortnahe Versorgung der Steirerinnen und Steirer langfristig sicherzustellen.“




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