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Gesundheit/Steiermark/Entlastung der Ambulanzen

Entlastung der Spitalsambulanzen: Ärztekammer Steiermark fordert Maßnahmen, damit Patientinnen und Patienten stärker im niedergelassenen Bereich versorgt werden

6. August 2015


Entlastung der Spitalsambulanzen durch Stärkung des niedergelassenen Bereichs. Verbesserung des Leistungskatalogs und Erhöhung der Wahlarzt-Rückersätze sind notwendig.

Auch die Ärztekammer Steiermark unterstützt den Vorstoß der Salzburger Landespolitik, die Spitalsambulanzen zu entlasten. Ein möglicher Weg ist die Einführung von Ambulanzgebühren. Unkoordinierte Selbsteinweisungen in Spitalsambulanzen müssen eingedämmt werden, so der Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark Martin Georg Millauer und der stellvertretende Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte Christoph Schweighofer in einer gemeinsamen Aussendung.

Von 2013 auf 2014 gab es einen Zuwachs bei Ambulanz-Patientinnen und –Patienten in den steirischen Landeskrankenhäusern von 40.000. Laut Studien könnte rund die Hälfte der Ambulanzpatienten bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte betreut werden.

Seit Jahren weist die Ärztekammer Steiermark auf diese Missstände hin und fordert die Stärkung des niedergelassenen Bereichs. „Der Hausarzt soll im System der Erstansprechpartner der Patientinnen und Patienten sein, der sie koordiniert, damit sie zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle die richtige ärztliche Behandlung bekommen.“ betont Christoph Schweighofer, stellvertretender Obmann der Kurie niedergelassenen Ärzte. Gleichzeitig fordert er eine Verbesserung des Leistungskataloges im allgemeinmedizinischen und fachärztlichen Bereich, um die Spitalsentlastung möglich zu machen. 

Wenn es gelingt Patientinnen und Patienten von den Ambulanzen in den niedergelassenen Bereich umzulenken, steigt auch die Bedeutung der Wahlärzte: „Um diese Kosten für die Patientinnen und Patienten, die Wahlärzte aufsuchen, zu dämpfen, wäre die strikte Anhebung der Rückersätze für Wahlarztbesuche auf 80 Prozent des Kassentarifs ein wesentliches Signal der steiermärkischen Gebietskrankenkasse für ihre Versicherten“, so Ärztekammer Vizepräsident Martin Georg Millauer. Die Arbeiterkammer Steiermark habe diese Erhöhung bereits gefordert.




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