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25.11.2017, ab 09:30 Uhr

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Bauen bei laufendem Betrieb

Sie sind alles andere als Neulinge und sie sind der neue KAGes-Vorstand. Das Duo Karlheinz Tscheliessnig und Ernst Fartek über Erhöhungen unter der Inflationsrate, die Gesamtplanung für den Großraum Graz, den Sinn von Gesundheitszentren und die Entlastung für ältere Ärztinnen und Ärzte.

(Ausgabe März 2013)

Landeshauptmann Voves und Landeshauptmannstellvertreter Schützenhöfer gelten als das Reformduo der Steiermark. Sind Sie das Reformduo der KAGes?
Tscheliessnigg: Ich glaube schon, dass sich etwas Positives zwischen uns beiden entwickelt hat, schon zu Zeiten als ich nicht in dieser Position war. Wir sind natürlich viel weniger politisch als das Reformduo Schützenhöfer und Voves. Aber selbstverständlich sind wir bereit und aufgestellt, zum Wohl der Steiermark und der KAGes zu arbeiten und das Beste daraus zu machen, was wir zu machen imstande sind.
Fartek: Dem schließe ich mich an, wir arbeiten im besten Sinne des Wortes an einer positiven Weiterentwicklung des Unternehmens KAGes. Reformen sind unser permanentes Geschäft.

Welche Reformen sind das konkret?
Fartek: Der RSG ist einer der großen Ansätze.
Tscheliessnigg: Das ist eine der Vorgaben, die wir haben. Die müssen wir umsetzen, aber mittlerweile ist ein Großteil der Dinge bereits erledigt, die nächsten Jahre sind eher eine ruhigere Phase – zum Atemholen für die Mannschaften draußen, aber auch für uns. Die kleinere Tranche erfolgt dann ab 2016.

Es kommt ja noch die zweite Vorgabe, die der Bundeszielsteuerungskommission, auf Sie zu. Was erwarten Sie sich davon?
Tscheliessnigg: Das ist derzeit in Ausarbeitung und Begutachtung. Man kann noch nicht sagen, was dabei herauskommen wird. Soweit ich höre, werden die Ambulanzen der Spitäler ein bisschen unterbewertet. Die Ambulanzen machen eine sehr gute Arbeit, sie zu reduzieren, wird wahrscheinlich schwierig werden. Man wird sich sehr genau anschauen müssen, was dort drinnen steht – die Begutachtungsfrist läuft ja gerade.
Fartek: Den zahlenmäßigen Vorgaben der Bundesgesundheitsreform sehen wir ohne große Sorge entgegen, weil wir durch die Bemühungen der letzten Jahre bereits sichergestellt haben, dass die Kostensteigerungen geringer sind als in anderen Bundesländern. Ich habe kürzlich eine Besprechung mit unseren Finanzexperten gehabt, wir werden sicherstellen, dass wir diese Vorgaben einhalten können.

Wenn man bereits in der Vergangenheit sehr gut gespart hat, ist das ja nicht unbedingt ein Vorteil. Das Potenzial wird geringer.
Fartek: Durch gutes Wirtschaften und Strukturveränderungen wurde eine Basis geschaffen, auf der wir aufbauen können. Wenn es uns gelingt,
bei der Kosten-Steigerung unter oder an der Inflationsrate zu bleiben, dann sollten diese Vorgaben kein Problem sein.

Werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter es aushalten, dass Gehaltserhöhungen immer unter der Inflationsrate bleiben?
Fartek: Das ist in der Tat eine schwierige Frage, aber wir haben es eingeplant, dass das seitens des Landes nicht so bleiben wird, sondern dass Gehaltserhöhungen am Rande der Inflationsrate stattfinden werden. Das ist zu bewältigen.

Gehen wir zu den konkreten Projekten über. Wie läuft die Kooperation mit der Medizinischen Universität?
Tscheliessnigg: Ich hatte bereits im Februar ein sehr langes Gespräch mit dem Rektor. Wir haben eine Reihe von Punkten durchgeackert und sind dabei auf viele Gemeinsamkeiten gekommen. Das betrifft die Harmonisierung bei Bestellung der Primarii und Mitarbeiter. Außerdem sind wir übereingekommen, dass wir das Hygieneinstitut und unser Institut synchronisieren wollen. Das gilt auch für die Pathologie. Die Verhandlungen über den Klinischen Mehraufwand sind bereits in einem guten Bereich, die Vorarbeit war ausgezeichnet, es sind nur noch ein paar Randerscheinungen zu klären.
Fartek: Die Basis, die durch den Zusammenarbeitsvertrag gelegt wurde, ist eine hervorragende.

Sie sind im Plan?
Fartek: Wir sind im Plan. Die wirtschaftlichen Ziele sind sogar übererfüllt. Allein durch diese Zusammenarbeit sind zehn Millionen Euro eingespart worden.

Haben Sie mit der Universität auch über das LKH West gesprochen?
Tscheliessnigg: Ja, selbstverständlich. Das ist ein Dauerbrenner. Das ist work in progress. Sie werden verstehen, dass wir uns dazu nicht wirklich äußern können, aber wir diskutieren nahezu täglich über dieses Thema. Und wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen.
Was wäre das Beste?
Tscheliessnigg: Gute Frage.
Fartek: Eine hervorragende medizinische Versorgung sicherzustellen …

Anders gefragt: Welche Rolle muss das LKH Graz-West unabhängig vom Träger in der Versorgungsstruktur übernehmen?
Tscheliessnigg: Es muss der Auftrag, Standardtherapie in der Inneren Medizin, der Chirurgie und Pathologie zu machen, erfüllt werden mit allem Drum und Dran. Es gibt dort eine exzellente Kardiologie, die einen Stellenwert für die steirische Herzversorgung gemeinsam mit Bruck hat. Das muss jedenfalls aufrechterhalten werden. Man wird jetzt zusammenfassen: Was kann das LKH West überhaupt und was bietet es? Das ist mehr als man glaubt. Dann sieht man, dass es nicht so einfach sein wird, das anderswohin zu transportieren. Ich persönlich fürchte, dass man, wenn man zu rasch agiert, was wir nicht tun, Hüftschüsse produziert. Das ist Eigentümersache, wir werden exekutieren, was dabei herauskommt. Es ist aber noch nichts entschieden, es gibt immer noch Gespräche.

Wie steht es mit dem Transport der Inneren Medizin von Hörgas in die LSF?
Tscheliessnigg: Das ist als Gesamtprojekt mit dem LKH West zu sehen. Das wird gemeinsam für den gesamten Großraum Graz abgehandelt. Sonst ist es nur Stückwerk. Es dürfen nicht einzelne Ziegel herausgenommen werden, sondern es muss ein Gesamtwerk entstehen, das nachhaltig für die Zukunft funktioniert.

Kurze Rückblende auf die Bundeszielsteuerungskommission. Die Steiermark ist durch GKK-Obmann Pesserl dort vertreten. Nun müsste, um die Ambulanzen zu entlasten oder nicht mehr zu belasten, im niedergelassenen Bereich strukturell etwas passieren. Haben Sie Obmann Pesserl Ihre Wünsche schon mitgeteilt?
Tscheliessnigg: Ich hatte noch keinen direkten Kontakt. Aber man sollte die Fähigkeiten der Spitalsambulanzen nicht unterschätzen. Man kann nicht alles, auch in Richtung des neuen Gesetzes gesprochen, eins zu eins nach außen transferieren.

Vielleicht beispielhaft: Was kann man in den niedergelassenen Bereich transferieren und was nicht?
Tscheliessnigg: Der Idealfall wäre, dass der Allgemeinmediziner sozusagen als Lymphknoten fungiert, im Bereich der EBA’s. Es geht ja um die Patienten, die ohne Zuweisung kommen. Da gibt es solche, die gar nichts haben und solche, die sofort umfallen. Und dazwischen die ganze Bandbreite. Da war schon an der Chirurgie eine Art Ärztehaus geplant, Sie können es auch Triage oder Gemeinschaftspraxis nennen. Da gibt es dann Allgemeinmediziner, die die Patienten beurteilen, die rund um die Uhr, auch am Wochenende da sind. Die verteilen die Patienten auf die Chirurgie, die Interne und die Neurologie oder schicken sie wieder heim. Die sagen zu einem Patienten auch, Sie haben eine Grippe, Sie brauchen kein Bett im Krankenhaus. So stelle ich mir das vor. Wie man das handhabt, ob dass niedergelassene Ärzte oder angestellte Ärzte im Rahmen der KAGes machen, ist sekundär. Man muss dem Patienten aber das Bewusstsein geben, dass er noch nicht im Krankenhaus ist, sondern bei einem vorgeschalteten Allgemeinmediziner, der ihn screent.

Das führt uns ja fast unmittelbar zu den vier Gesundheitszentren in der Steiermark, wo es ja ähnliche Vorstellungen gibt, wenn die Endausbaustufe erreicht ist.
Tscheliessnigg: Soweit ich das verstanden habe, wird das erst mit einer ärztlichen Besetzung möglich. Jetzt gibt es nur Ratschläge.

Jetzt ist es ein Informationsschalter …
Tscheliessnigg: In der Endausbaustufe könnte es die Schnittstelle zwischen Spitalsambulanz und niedergelassenen Ärzten sein.

Dann stellt sich die Frage: Sollen dort niedergelassene Ärzte hinein oder angestellte Ärzte an die Grenze gehen?
Tscheliessnigg: Ich weiß noch nicht, wohin das gehen wird. Das wird man diskutieren müssen. Der Bedarf ist zu prüfen.
Fartek: Doppel- oder Dreifachstrukturen darf es nicht geben. Es kann nur die gemeinsame Nutzung bestehender Ressourcen sein, in welcher Form auch immer. Eigene Strukturen dürfen nicht entstehen.

Herr Direktor Fartek, indem Sie eine zweite Periode anschließen, haben Sie sich auch eine Last auferlegt. Sie haben unter schwierigsten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Platzierung der zwei KAGes-Anleihen von insgesamt 1,2 Milliarden Euro zustande gebracht. Nun müssen Sie auch die Tilgung bewältigen. Und Sie werden 2014 kaum in der Lage sein, die erste Tranche von 700 Millionen zurückzuzahlen.
Fartek: Bei allem Sparen ist das nicht denkbar. Es gibt seit geraumer Zeit Vorarbeiten unter Einbindung der zuständigen Ressorts, Gesundheit und Finanz. Natürlich ist das kein Thema der KAGes und der KIG mehr, das Entscheidende ist die Landeshaftung. Es gibt Untersuchungen und Studien: Wie ist der Markt, wie wird er sich entwickeln? Davon abhängig werden wir entscheiden, wann der günstigste Zeitpunkt für eine Refinanzierung sein wird. Hauptkriterium ist dabei natürlich die geringstmögliche Belastung für KAGes und KIG, aber auch die volkswirtschaftlich günstigste Lösung. So wie es jetzt ausschaut, werden wir diese Aktion unter deutlich günstigeren Rahmenbedingungen durchführen können, als wir sie damals hatten. In Summe sind wir am Kapitalmarkt sehr gefragt, weil
es wenige längerfristig verbindliche Veranlagungsmöglichkeiten gibt.

Von den Zahlen zu den Menschen: Ein Projekt, das jetzt als Pilot mit sechs Halbtagsstellen anläuft, soll für Ärztinnen und Ärzte ab 50 Jahren Entlastung bei den Diensten bringen.
Tscheliessnigg: Mit dem Piloten wollen wir herausfinden, wie das funktioniert. Es muss aber auch gerechnet werden, es muss sich ja ausgehen. Da wir alle wissen, dass ein Drittel eines Arztgehalts die Dienste ausmachen, kann man sie nicht ersatzlos streichen. Die sechs halben Dienstposten sind einerseits eine Abfederung für das Arbeitszeitgesetz, auf der anderen Seite muss man sich überlegen, welche Boni man denjenigen zusätzlich gibt, damit sie nicht ins Bodenlose fallen und nur mehr zwei Drittel vom vorherigen Gehalt verdienen. Eine Überlegung ist, das Grundgehalt als Option individuell zu erhöhen. Manche wollen aber gar nicht mit den Diensten aufhören, das soll auch möglich sein. Einige wollen einen Dienst pro Monat machen, um sozusagen drinnen zu bleiben, andere interessiert das überhaupt nicht, die wollen ins Sanatorium gehen. Da muss man einen Mittelweg finden. Der Vorteil einer Anhebung des Grundgehalts wäre die Ruhegenussfähigkeit. Die Folgekosten der KAGes und konsekutiv der MUG, die ja nachziehen wird müssen, sind zu berechnen. Aber es ist ein legitimer Wunsch der Ärztekammer, ich weiß wovon ich rede, ich habe das selbst miterlebt. Es ist nicht so einfach, eine Nacht durchzuarbeiten und dann gleich weiterzumachen. Es gab bereits zwei Workshops dazu, man überlegt auch Altersteilzeit. Aber auch das ist mit dem Abhandenkommen von Arbeitskraft verbunden, die durch andere ersetzt werden muss. Der Vorteil des Modells könnte sein, dass jene Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Dienstbetrieb ausgeschieden sind, eine gewisse Kontinuität auf den Abteilungen und Stationen gewährleisten. Wir hätten eine zufriedenere Kollegenschaft. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden werden – leicht ist es nicht.

Haben Sie schon gerechnet?
Fartek: Wir müssen die Piloten abwarten. Aber es ist ein Grundsatz unserer Einsparungsprojekte, dass sie einerseits das Landesbudget entlasten, aber andererseits auch Entlastungen an Hotspots möglich machen. Wir wissen, dass es in Zeiten begrenzter finanzieller Möglichkeiten auch um Umschichtungen geht – zur möglichst gleichmäßigen Belastung von allen und zur Entlastung in jenen Bereichen, die derzeit sehr stark belastet sind.

Im Bereich 50 plus ist das ja überschaubar, aber die Grundeinstellung, sich nicht mehr nur durch den Beruf zu definieren, sehr wenig Zeit für die eigene Familie zu haben, betrifft ja auch oder ganz besonders die Jüngeren, stark durch Frauen getrieben, aber nicht nur. Die Lebensarbeitszeit sinkt mit der Bereitschaft, Zeit in Arbeit zu investieren. Das heißt, Lösungen wird es auch für die Jüngeren geben müssen.
Tscheliessnigg: Man muss klar sagen, es gehört nun einmal zum Berufsbild des Arztes bzw. der Ärztin, Journaldienste oder Nachtdienste zu machen und dafür bereit zu sein. Da würde ich wenig Verständnis dafür haben, wenn wir sagen, dass wir hier auch aufhören. Irgendwo muss eine Grenze sein. Dass aber die Arbeitsbelastungen in den Diensten noch weiter zugenommen haben, das habe ich gemerkt. Wenn ich heute jemandem erzähle,¬ dass wir durchgearbeitet haben, und dann normal in den Dienst gegangen sind, will das keiner haben. Das Verständnis ist also da. Auf der anderen Seite gibt es das Arbeitszeitgesetz und den Ermüdungsparagrafen …

… der laut einer Umfrage des MUG-Betriebsrates nur sehr begrenzt berücksichtigt wird …
Tscheliessnigg: … das spricht aber auch für den hohen Altruismus, der in der Ärzteschaft immer noch vorhanden ist. Ärztinnen und Ärzte sagen oft von sich aus, ich kann jetzt nicht nach Hause gehen, ich muss meine Arbeit zuerst fertigmachen. Das ist ja kein schlechter Zug. Es ist nur aufgrund der etwas absonderlichen Gesetzgebung fast ein Verbrechen geworden. Ich plaudere aus dem Nähkästchen von früher: Wenn du transplantierst, musst du die Arbeitszeit überschreiten.

Aber die Industrie, Spediteure, Fluglinien müssen mit strengeren Arbeitszeitregelungen auch zurechtkommen.
Tscheliessnigg: Das ist eben ein Unterschied. Medizin ist etwas anderes als die Erzeugung von Leuchtstoffröhren. Oder Passagiere von A nach B fliegen.

Dort gibt es diese Arbeitszeitbeschränkungen ja auch aus Sicherheitsgründen.
Tscheliessnigg: Sicherheit ist ein Thema. Das ist nachzuvollziehen. Ich will meinen alten Spruch, „besser ein müder Profi, als ein ausgeschlafener Amateur“ nicht mehr strapazieren, das passt nicht mehr hierher.

Das relativieren Sie ja mittlerweile etwas …
Tscheliessnigg: Für mich nicht.

Aber ein ausgeschlafener Profi ist besser als ein müder Amateur.
Tscheliessnigg: Ja, absolut, aber das ist schwer. Der ausgeschlafene Profi ist so etwas, wie ein schwarzer Schimmel. Ich will damit sagen: Um die Expertise eines Profis zu erreichen, musst du an deine Grenzen gehen, sonst wirst du es nie. Den Hirscher fragt man auch nicht, ob er zum hundertsten Mal den Slalomhang hinunterfährt.

Wenn Marcel Hirscher einfädelt, sind nur er und die Torstange betroffen … (Lachen)

Herr Professor Tscheliessnigg, ich wiederhole jetzt nicht, was Sie im Oktober in einem Interview in diesem Magazin zu den Regionaldirektionen gesagt haben, aber Sie haben ja jetzt den Auftrag des Eigentümers zu erfüllen, Regionaldirektionen zu verwirklichen. Wie wird das passieren?
Tscheliessnigg: Das ist derzeit noch in Entwicklung. Es hängt eng mit den Verbünden der abgestuften Krankenversorgung zusammen und der Überlegung, wie viele Regionen wir überhaupt in der Steiermark brauchen. Ist etwa das Uniklinikum allein eine Region oder ist sie im Verbund des Großraums Graz zu sehen …? Von den Antworten auf solche Fragen hängt auch ab, wer Regionalmanager oder Ausschussvorsitzender wird, wie immer es dann auch heißt. Es hängt auch davon ab, wie die kollegiale Führung es handhaben will. Da ist noch viel Arbeit zu tun.
Fartek: Aber die ersten Schritte sind bereits getan, die Regionalausschussvorsitzenden sind bereits in die Vorstandsrunde eingebunden. Es ist ein wachsender Prozess.

Heißt das, dass der Regierungsbeschluss noch nicht in Stein gegossen ist?
Tscheliessnigg: Ich glaube nicht, dass er in Stein gegossen ist. Ich habe Signale, dass man will, dass wir in der Entwicklung dieser Dinge weitermachen.
Fartek: Das würde ich auch so sehen. Es geht darum, die Regionalisierung weiter voranzubringen.

Eine Botschaft zum Abschluss?
Fartek: Wichtig ist die Sicherstellung der großen Investitionen in den nächsten Jahren. Mit dem Neubau der Chirurgie beginnen wir das größte Bauvorhaben, das LKH 2020 geht damit in die Vollumsetzung, wir werden in den nächsten Jahren Investitionsvolumina von 150 bis 160 Millionen Euro pro Jahr bewegen. Und das alles bei laufendem Betrieb.

Das sind Sie ja gewohnt.
Fartek: Ja wir bauen dauernd bei laufendem Betrieb.
Tscheliessnigg: Die große Herausforderung ist die Infektionsgefahr. Eine solche Baustelle direkt neben einem OP ist einfach eine Herausforderung.


Zitate:

„Es ist nicht so einfach eine Nacht durchzuarbeiten, und dann gleich weiterzumachen.“
Karlheinz Tscheliessnigg

„Es ist ein Grundsatz unserer Einsparungs¬projekte, dass sie das Landesbudget entlasten, aber auch Entlastungen an Hotspots möglich machen.“
Ernst Fartek

„Ärztinnen und Ärzte sagen oft von sich aus, ich kann jetzt nicht nach Hause gehen, ich muss meine Arbeit zuerst fertigmachen.“
Karlheinz Tscheliessnigg

„Das LKH 2020 geht in die Vollumsetzung, wir werden in den nächsten Jahren Investitionsvolumina von 150 bis 160 Millionen Euro pro Jahr bewegen.“
Ernst Fartek



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