Künstliche Intelligenz (KI) verändert längst auch den Alltag in der Ordination – oft leiser und schneller, als viele bemerken. Künstliche Intelligenz ist längst in vielen österreichischen Ordinationen angekommen, doch der verantwortungsvolle Umgang damit ist noch nicht überall selbstverständlich. Eine Umfrage der Ärztekammer Steiermark (Juni 2025; n = 135, veröffentlicht in AERZTE Steiermark 07/2025, S. 5) zeigt: 56,3 % der befragten Ärzt:innen setzen bereits KI-Anwendungen ein. Gleichzeitig haben laut Statistik Austria (2025) 73 % der Österreicher:innen kaum Wissen über Künstliche Intelligenz. Umso wichtiger ist es, sich mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Grenzen dieser Technologie auseinanderzusetzen. Fragen Sie sich daher selbst: „Was würde ich tun, wenn ein KI-generierter Arztbrief Fehler enthält oder wenn Daten von Patient:innen in falsche Hände geraten?“ Do‘s: Die wichtigsten Grundregeln Prüfen Sie jedes KI-Ergebnis persönlich! Texte wie Arztbriefe oder Diagnosehinweise, die von KI erstellt werden, können eine hilfreiche Unterstützung sein, ersetzen aber nicht Ihre fachliche Einschätzung. Sie tragen die Verantwortung für den Inhalt! Deswegen müssen Sie die Texte immer kritisch lesen, bei Bedarf Anpassungen vornehmen und sie erst danach freigeben. Wählen Sie ausschließlich KIAnbieter, die Datenschutz und Sicherheit garantieren. Achten Sie darauf, dass der KI-Anbieter geeignete technische und NIEDERGELASSENE ÄRZTINNEN UND ÄRZTE Künstliche Intelligenz verändert die Kommunikation im medizinischen Alltag, doch längst nicht jede:r kennt die rechtlichen Spielregeln dazu. Richtiger Einsatz von KI-Tools in Ordinationen: Do‘s and Don‘ts 58 ÆRZTE Steiermark || 09|2026 NIEDERGELASSENE ÄRZTINNEN & ÄRZTE Icon: envato/YuriArcursPeopleimages
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