AERZTE Steiermark 09 2026

COVER von Vorsorgeinstrumenten wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht müssen erklärt werden. Nach dem Ableben von Patient:innen werden in der spezialisierten Versorgung die Angehörigen in ihrer Trauer begleitet und Nachsorgethemen besprochen. Mehr Bewusstsein „Die drei wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit der Palliativmedizin sind Kommunikation, Kommunikation und Kommunikation“, betont der Arzt. „Dafür braucht es aber auch Zeit und die muss den Hausärzt:innen auch abgegolten werden.“ In der Ärzteausbildung wünscht sich Köck mehr palliativmedizinische Inhalte, mehr Offenheit für die Geriatrie und mehr Ärzt:innen für die Palliativbetreuung. Insgesamt brauche es in unserer Gesellschaft mehr Bewusstsein: „Wir müssen Leben, Tod und Sterben immer wieder als Themen reinholen und uns damit auseinandersetzen: „Was will ich, und was will ich nicht mehr.“ Denn im Endeffekt geht es um ein würdevolles Leben.“ Webinare Die Themen Hospiz und Vorsorgevollmacht werden am 21. Oktober (17.30 Uhr) und am 5. November (18.15 Uhr) in den neuen Webinaren der Ärztekammer für Steiermark behandelt. Mehr Infos unter Themen rund um die Palliativmedizin im ärztlichen Alltag Ärzt:innenUmfrage JETZT TEILNEHMEN! Hospiz- und Palliativversorgung Grundversorgung Einrichtung/Dienstleister:innen Krankenhäuser stationäre Pflege und Betreuung (Wohn- und Pflegeheime, Betreuungseinrichtungen) niedergelassener Bereich (Fach-)Ärzt:innen, Primärversorgungseinheiten, mobile Betreuungs- und Pflegedienste, Therapeut:innen etc. einfache Situationen (80 bis 90% der Sterbefälle) komplexe Situationen, schwierige Fragestellungen (10 bis 20% der Sterbefälle) Akutbereich Langzeitbereich Familiebereich, Zuhause begleitende/unterstützende Angebote betreuende Angebote spezialisierte Hospiz- und Palliativversorgung Palliativkonsiliardienste Palliativstationen stationäre Hospize Tageshospize Mobile Palliativteams Hospiz -teams 10 ÆRZTE Steiermark || 09|2026

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