AERZTE Steiermark 07 2025

18 ÆRZTE Steiermark || 07|2025 VORTRAG Gemäß internationalen Richtlinien beschreibt psychologische Erste Hilfe mitmenschliche, unterstützende Reaktionen gegenüber leidenden und hilfsbedürftigen Individuen. Sie ist gekennzeichnet durch Hinschauen, aktives Zuhören und Vernetzen. Zu diesem Thema sprachen bei der Veranstaltung der Ärztekammer Steiermark am 18. Juni die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie Aida Kuljuh und Schulärztin Angela Huber. Moderiert wurde der Informationsabend von Martin Müller, Referent für Schulärzt:innen. Im Rahmen der Psychischen Ersten Hilfe geht es um das Angebot praktischer Unterstützung ohne aufdringlich zu sein. Man hört den Menschen zu, ohne sie zum Reden zu zwingen, hilft ihnen, sich zu beruhigen, sorgt für Information, soziale Unterstützung und bewahrt sie vor weiterem Schaden, fassten die Expertinnen zusammen: „Kinder ahmen die Art und Weise nach, wie Erwachsene auf das traumatische Ereignis reagieren. Es ist daher besonders wichtig, wie man mit Kindern nach traumatischen Ereignissen kommuniziert. Ein ganz wesentlicher Punkt im Umgang mit traumatisierten Kindern liegt darin dem Kind Stabilität und Sicherheit zu bieten. Einerseits gilt es die äußere und andererseits die innere Sicherheit wieder herzustellen.“ Psychische Erste Hilfe bei Kindern und Jugendlichen im ärztlichen Gespräch Der Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen nach dem verheerenden Amoklauf in Graz war trauriger Anlass, das Thema „Psychische Erste Hilfe im ärztlichen Gespräch“ in einer Veranstaltung in der Ärztekammer Steiermark zu behandeln. LOOK Schau hin. LISTEN Hör zu. LINK Vernetze. Foto: envato/bialasiewicz, Icons: flaticon

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