Wohlfahrtsfonds - page 7

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Der Veranlagungserfolg des Wohlfahrtsfonds
Die Veranlagung des Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer unterliegt auf Grundlage seiner Satzungen Kriterien, die mehr auf Sicherheit
Bedacht nehmen als die der Pensionskassen, die dem Pensionskassengesetz unterliegen. „Die Priorität bei der strategischen Aus­
richtung des WFF liegt auf der langfristigen Erfüllung der Ertragsziele unter Beachtung eines politisch und wirtschaftlich vertretbaren
Verlustpotenzials“, heißt es dazu im aktuellen Strategiekonzept des Wohlfahrtsfonds.
Die Veranlagungsstrategie des Wohlfahrtsfonds ist jeweils auf einen Zeitraum von mehreren Jahren angelegt. Sie berücksichtigt (his­
torische) Erfahrungswerte und jene Prognosen, die auch anderen Anlegern zur Verfügung stehen. Die Maxime lautet aber: gering(er)e
Verluste als bei jenen, die ein größeres Risiko eingehen, dafür aber auch nicht unbedingt die maximale Ausnutzung des Gewinnpoten­
zials in sehr guten Marktphasen.
In schlechten Börsenjahren (z. B. 2008) erreicht der Wohlfahrtsfonds so ein besseres Ergebnis als etwa die Pensionskassen. In guten
Börsenjahren schneiden hingegen diese besser ab. Der Aktienanteil von bis zu 30 Prozent macht die Pensionskassen volatiler – die Ver­
anlagungserträge unterliegen größeren Schwankungen. Über einen längeren Zeitraum ist der Erfolg aber sehr ähnlich, wie der Vergleich
zeigt.
Der Vorteil des Wohlfahrtfonds liegt in den weit geringeren Nebenkosten und in der steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge.
„Der oberste Zweck des Kapitals ist nicht, mehr Geld zu schaffen,
sondern zu bewirken, dass das Geld sich in den Dienst der
Verbesserung des Lebens stellt.“
— Henry Ford, Industrieller
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