Wohlfahrtsfonds - page 13

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Wie sich der Wohlfahrtsfonds entwickeln wird
Wie sicher ist mein Geld in der Zukunft? Das ist eine mehr als berechtigte Frage, wenn es um die Pensionsvorsorge geht. Der Wohl­
fahrtsfonds der Ärztekammer Steiermark ist eine Mischform aus einem Umlagesystem (typisch für die staatliche Pensionsvorsorge)
und einem Kapitaldeckungssystem (typisch für die private Vorsorge, etwa Renten- und Lebensversicherungen).
Nur in einem Umlagesystem kann es eine nennenswerte Absicherung (etwa bei Berufsunfähigkeit) ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft
geben, zu einem Zeitpunkt also, wo die oder der Einzelne praktisch noch nichts angespart hat und daher auf die Solidargemeinschaft
aller angewiesen ist. Das Kapitaldeckungssystem wiederum bedeutet die hohe Gewissheit, dass das individuell angesparte und ver­
zinste Kapital demjenigen, der es angespart hat, für die Pension tatsächlich zur Verfügung steht.
Der Wohlfahrtsfonds bietet durch den Mix „das Beste aus beiden Welten“: unmittelbare Absicherung, langfristige Sicherheit und
gute Erträge.
Die Grund- und Ergänzungsleistung (GuE) ist zum Teil ein System nach dem Umlageverfahren. Die Vermögensentwicklung hängt in
erster Linie davon ab, wie sich die Mitgliederzahl (die Zahl der aktiven bzw. pensionierten Ärztinnen und Ärzte in der Steiermark) in den
nächsten Jahrzehnten entwickelt. Dafür gibt es eine Berechnung: Bleiben die Ärztezahlen konstant („worst case“), bleiben auch das
Vermögen und damit die Leistungsfähigkeit des Wohlfahrtsfonds zu hundert Prozent erhalten. Kommt es – was zu erwarten ist – zu
einem moderaten Anstieg der Ärztezahlen („best case“), wachsen Vermögen und Leistungsfähigkeit weiter. Für beide Szenarien wurden
eine vorsichtige Valorisierung der Beiträge und Leistungen von 1,5 Prozent und ein jährlicher Durchschnittsertrag von 2,5 Prozent zu­
grunde gelegt.
„Das Kapital hat das Herz eines Hasen,
die Beine eines Rennpferdes und
das Gedächtnis eines Elefanten.“
—Giuseppe Pella, ehem. Präsident des Europaparlaments
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