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Hotline: Hilfe im Turnus

Mit einer eigenen Hotline greift die Ärztekammer Steiermark hilfesuchenden Turnusärztinnen und Turnusärzten unter die Arme. Seit 1. März 2011 gibt es unter der Telefonnummer 0664 45 81 912 einen direkten Draht zur Standesvertretung.

Die Belastungen für Turnusärztinnen und -ärzte nehmen vor allem in den Bereichen der Ausbildung und der arbeits- und dienstrechtlichen Rahmenbedingungen immer weiter zu. „Die Turnusärztinnen und Turnusärzte sind – heute mehr denn je – das letzte Glied in der hierarchischen Kette des Spitals und werden oft alleine gelassen. Das bedeutet auch, dass oft die Ausbildung darunter leidet. Vieles müssen sich die jungen Ärztinnen und Ärzte selbst oder in teuren Kursen erwerben“, kritisiert Martin Wehrschütz, Obmann der Kurie Angestellte Ärzte. Wenn die Ausbildung nicht stattfindet, Turnusärztinnen und -ärzte nur noch als Systemerhalter arbeiten und zum Lückenbüßer an allen Ecken und Enden werden, dann brauchen junge TurnusärztInnen Hilfe und Beratung durch erfahrene ÄrztInnen und JuristInnen.

Wegen dieser schwierigen Bedingungen hat man eine Telefonberatungshotline für Turnusärztinnen und Turnusärzte eingerichtet. Dort will man schnell, unbürokratisch und kompetent beraten und den aufgestauten Frust kanalisieren. Unterstützung gibt es außerdem bei Fragen des Mutterschutzes, der Karenz und beim Wiedereintritt in die Ausbildung. „Besonders der direkte Kontakt zu Spitzenfunktionären der Ärztekammer zeichnet diese Hotline aus“, weiß Eiko Meister vom Referat Ausbildung und Qualitätssicherung. Diese seien noch nie so direkt zu erreichen gewesen wie jetzt. Als erfahrene Ärztinnen und Ärzte sollen sie – unterstützt von fachkundigen Juristinnen und Juristen – bei diesen Problemen unterstützend zur Seite stehen. „Außerdem besteht erstmals die Möglichkeit, unkompliziert an der richtigen Stelle die Dinge beim Namen zu nennen. Deswegen ist mir dieses Angebot so wichtig“, betont Wehrschütz.  

 

Kein Vergleich zu AMBOSS

Mit AMBOSS, der Ombudsstelle der Ärztekammer, will man sich aber nicht vergleichen. Dort würde es vor allem um Mobbing und Bossing gehen, während sich die Turnusärzte-Hotline eher mit Fragen rund um Ausbildung und Dienstrecht beschäftigt, stellt Wehrschütz fest. Eine wichtige Eigenschaft der Hotline ist die Anonymität. Diese wird nur auf ausdrücklichen Wunsch der Turnusärztinnen und Turnusärzte aufgehoben, wenn diese wollen, dass die FunktionärInnen in ihrem Namen aktiv werden. Dann wird zwischen Dienstgeber und Turnusärztin bzw. Turnusarzt eine Intervention und Mediation angestrebt. Besondere Schwierigkeiten gebe es bei dienstrechtlichen Fragen. „Gerade Überstunden werden oft nicht aufgeschrieben“, so Meister. Mit den gesammelten anonymen Daten wolle man Probleme aufzeigen und auch einen gewissen Druck aufbauen, um langfristig Veränderungen erreichen zu können.

 

Per Telefon und E-Mail

Die Hotline ist bereits seit 1. März 2011 unter der Telefonnummer 0664 45 81 912 im Rahmen der Dienstzeiten der Ärztekammer, also zwischen 8.30 und 15.30 Uhr, erreichbar. Außerdem können Anfragen auch schriftlich an turnus@aekstmk.or.at gestellt werden. Die Kammerfunktionäre Dr. Karlheinz Kornhäusl, Obmann der Sektion TurnusärztInnen, Dr. Christoph Moritz Werner, Dr. Eiko Meister, Kurienobmann, und Dr. Karlheinz Kornhäusl, stellvertretender Kurienobmann, sowie die Juristen Dr. Johannes Greimel und Mag. Claudia Grinschgl stehen gerne beratend zur Seite.




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