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Wohlfahrtsfonds: Keine Leistungskürzungen für die steirische Ärzteschaft

27. November 2008

Auch der steirische Wohlfahrtsfonds kann sich genauso wenig wie alle anderen institutionellen Vermögensanleger den aktuellen Entwicklungen der Finanz- und Wirtschaftskrise entziehen. Im Rahmen taktischer Möglichkeiten wurde jedoch versucht, die Auswirkungen weitestgehend abzuschwächen. In Abstimmung mit dem Investmentmanager der österreichischen Innovest Kapitalanlage AG hat die Ärztekammer für Steiermark daher die Aktienveranlagung seit Jahresbeginn laufend reduziert und beträgt aktuell nur mehr rund 7 % des gesamten Vermögens. Im Gegenzug dazu wurden die Anleihen aufgestockt und liegen aktuell bei über 60 %, dazu kommt noch der direkte Immobilienbesitz des Wohlfahrtsfonds im Ausmaß von rund 20 %.

Die Wertpapierveranlagung ist mit mehr als 1700 Einzeltitel sehr breit diversifiziert, um gerade das einzelne Schuldnerrisiko bestmöglich zu reduzieren. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass der steirische Wohlfahrtsfonds auch Anleihen der aktuell in der Öffentlichkeit diskutierten isländischen Banken im Portfolio hat, die allerdings nur 0,06 % des gesamten Vermögens ausmachen und somit für die Weiterentwicklung des Vermögens vernachlässigbar sind. Generell ist festzuhalten, dass der Wohlfahrtsfonds eine konservative Veranlagungsstrategie verfolgt und reine Spekulationsgeschäfte schon auf Grund der Anlagerichtlinien ausgeschlossen sind.

Im Vergleich zu betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen steht der steirische Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer deutlich besser da. Die Pensionsbezüge im nächsten Jahr werden laut Beschluss des Verwaltungsausschusses um 0,8 % erhöht werden. Dass damit keine Inflationsabgeltung erreicht werden kann, hängt in erster Linie nicht mit der aktuellen Finanzkrise zusammen, sondern resultiert aus den erforderlichen langfristigen Anpassungen an die demografische Entwicklung der Ärzteschaft.



Mag. Bernd Oberzaucher
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