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Ärztekammer-Präsident Routil fordert uneingeschränktes Rauchverbot an allen öffentlichen Orten

Österreich ist Schlusslicht bei Nichtraucherschutz in Europa

4. Jänner 2008

Mit den Rauchverboten in Frankreich, Großbritannien und mehreren deutschen Bundesländern ist Nichtraucherschutz zur europäischen Tugend geworden. Es ist höchst bedenklich, dass Österreich nunmehr zum Schlusslicht im europäischen Nichtraucherschutz geworden ist.
„Österreich hat zwar das beste Gesundheitssystem Europas, die zögerliche Nichtraucherpolitik der Bundesregierung macht es aber zum Schlusslicht bei der Gesundheitsvorsorge“, kritisierte der steirische Ärztekammerpräsident Wolfgang Routil.

„Aus Sicht einer verantwortungsbewussten Gesundheitspolitik gibt es keine Alternative zu einem uneingeschränkten Rauchverbot an allen öffentlich zugänglichen Orten einschließlich der Gastronomiebetriebe“, sagte Routil am Freitag in einer Aussendung. Die Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern zeigten eindrucksvoll, dass Rauchverbote der wirkungsvollste Weg seien, um den Tabakkonsum zu reduzieren und typische Gesundheitsschäden als Folge des Rauchens, wie etwa Herzinfarkte und chronische Lungenerkrankungen, zu bekämpfen.

Routil fordert Gesundheitsministerin Kdolsky auf, ihrer ärztlichen Verantwortung mehr Raum als den Einflüsterungen des Wirtschaftsflügels der ÖVP zu geben und die erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen mutig voranzutreiben. Die Ärztekammer werde sie dabei kräftig unterstützen.

Er verlange daher ein gesetzliches Rauchverbot, das die Gastronomie und selbstverständlich auch alle Sportstätten einschließen müsse. Damit unterstützt Routil auch die Forderung des steirischen Gesundheitslandesrates Helmut Hirt nach rauchfreien Fußballstadien, kritisiert aber auch die SPÖ, die sich auf Bundesebene aus der gesundheitspolitischen Diskussion völlig abgemeldet habe, wie auch das mangelnde Engagement Bundeskanzler Gusenbauers zur prekären Lage der Gebietskrankenkassen zeigt.

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