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„Für das patientenfreundlichste Gesundheitssystem Europas“: Ärztinnen und Ärzte informieren über die Folgen drohender Staatsmedizin

Informations- und Protesttag: „Informationsordination“ und Unterschriftenaktion

5. November 2007


Am kommenden Donnerstag führen die Ärztinnen und Ärzte österreichweit einen Information- und Protesttag gegen die drohende Staatsmedizin durch – Motto: „Für das patientenfreundlichste Gesundheitssystem Europas“. Von Praxisschließungen und Betriebsversammlungen in den Spitälern wird jedoch vorerst abgesehen, nachdem Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in einigen wesentlichen Punkten Arbeitsgespräche zugesagt und ausdrücklich erklärt hatte, dass die Planung der kassenärztlichen Stellen weiterhin im Einvernehmen zwischen Ärztekammern und Sozialversicherungsträgern stattfinden werden.
„Der Brand ist jetzt zwar unter Kontrolle, das Feuer ist aber noch nicht gelöscht – daher können wir auch keine Entwarnung geben“, begründete Ärztekammerpräsident Wolfgang Routil den Informations- und Protesttag. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppengespräche seien noch offen, man werde auch sehr kritisch darauf schauen müssen, dass die Zusagen der Gesundheitsministerin sich in der nächsten Novelle des ASVG, des Ärztegesetzes und anderer Rechtsnormen wiederfinden. „Die Ärztinnen und Ärzte sind in letzter Zeit wiederholt enttäuscht worden, wir brauchen Garantien.“

Unterschriftenaktion in den Praxen
Die steirischen Ärztinnen und Ärzte werden am 8. November eine Unterschriftenaktion „für das patientenfreundlichste Gesundheitssystem Europas“ starten. Im Wesentlichen geht es darin um drei Punkte: den Erhalt der freien Arztwahl, den Bestand und Ausbau der wohnortnahen medizinischen Versorgung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie zumutbare Arbeitszeiten und ausreichende Ressourcen in den Spitälern.
Die Unterschriftenaktion wird auch in den kommenden Wochen sowohl in den Ordinationen als auch in Spitalsambulanzen fortgesetzt.


„Informationsordination“ am Grazer Hauptplatz
Am Grazer Hauptplatz wird es an diesem Tag eine „Informationsordination“ von 10 bis 18 h offen haben. Ärztinnen und Ärzte werden darüber informieren, welche Folgen drohen, wenn „Dr. Staat“ ordiniert.


Aviso an die Medien:
Am 8. November 2007, 12.00 h findet ein Fototermin mit Ärztekammerpräsident Wolfgang Routil sowie den Vizepräsidenten Jörg Garzarolli, Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, sowie Martin Wehrschütz, Obmann der angestellten Ärztinnen und Ärzte, in der „Informationsordination“ am Grazer Hauptplatz (vor dem Rathaus) statt.
In Anschluss (Beginn ca. 12.30 Uhr) lädt die Ärztekammer zu einem Pressegespräch in das Hotel Erzherzog Johann (Grüner Salon).

Nähere Informationen:
Pressekoordination Martin Novak,
Telefon (0316) 8044-45 oder
0664 40 48 123
8011 Graz, Kaiserfeldgasse 29, Tel. 0316/8044-0,
Fax 0316/81 56 71, Postfach 162
E-mail: presse@aekstmk.or.at
Internet: www.aekstmk.or.at
DVR 0054313



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