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Ärztekammerpräsident Bayer unterstützt Wissenschaftsminister: „Studienplätze sichern“

Künftigen Ärztemangel nicht ignorieren

21. Februar 2007

„Wir müssen jetzt Maßnahmen setzen, um in zehn Jahren eine Unterversorgung der Österreicherinnen und Österreicher mit Ärztinnen und Ärzten zu verhindern“, sagte der steirische Ärztekammerpräsident, Dietmar Bayer, am Mittwoch in einer Aussendung. Eine Verharmlosung des Problems sei kurzsichtig: „Nur weil es heute genug Ärztinnen und Ärzte gibt, bedeutet das nicht, dass es auch in der Zukunft so bleibt.“
Es müssten auch alle Versorgungsebenen und die sich verändernde Arbeitswelt in Betracht ge-nommen werden: „Bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten wird es im kommenden Jahrzehnt eine Pensionierungswelle geben. Gleichzeitig steigt das Interesse an Teilzeitarbeit, schon jetzt gibt es das Phänomen, dass immer mehr Medizinerinnen und Mediziner in nichtärztliche Berufe abwandern.“ Neue ärztliche Leistungen und die Überalterung der Bevölkerung würden den Bedarf an Ärztinnen und Ärzten zusätzlich erhöhen.
Keine Lösung ist es für Bayer, die zu erwartenden Löcher durch den Zuzug ausländischer Ärztinnen und Ärzte zu füllen: „Diese unreflektierte Aussage des Salzburger Ärztekammerpräsidenten Reiner Brettenthaler vernachlässigt die Tatsache, dass aufgrund von Sprachbarrieren Ärztinnen und Ärzte in Europa nicht beliebig hin- und her geschoben werden können – außerdem wirbt Deutschland schon jetzt österreichische Ärztinnen und Ärzte ab, mehr als tausend arbeiten bereits im nördlichen Nachbarland“.
Bayer unterstützt ausdrücklich die Bemühungen von Wissenschaftsminister Johannes Hahn, Studienplätze an den heimischen Medizin-Universitäten für österreichische Studierende zu sichern: „Wir müssen alles tun, die entsprechenden Daten zu liefern, um Hahns Argumente in Brüssel zu untermauern.“


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