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Ärztekammer: „Einsatztruppe“ gegen Gesundheits-Bürokratie auf Landes- und Bundesebene

Verlagerung der Verwaltung belastet niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

20. Juli 2006

„Eine Einsatztruppe zur Bekämpfung der Bürokratie im Gesundheitswesen“ forderte am Donnerstag der Obmann der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Jörg Pruckner. In den letzten Jahren seien nicht zuletzt als Folge der e-card-Einführung so viele Belastungen für die Ärztinnen und Ärzte entstanden, „dass nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung auf Bundes- und Landesebene die Bürokratieflut eingedämmt werden kann.“
Pruckner lobte dabei den kürzlich geäußerten Willen des steirischen Gesundheitslandesrats Helmut Hirt, an einer solchen Initiative maßgeblich mitzuwirken. Auch die Signale aus der Bundespolitik weisen darauf hin, dass man dort der Ernst der Lage zunehmend erkennt und den Unmut der Ärztinnen und Ärzte respektiert.
Vor allem die Allgemeinmediziner seien schwerst dadurch belastet, dass sie Aufgaben übernehmen müssen, die zuvor die Krankenkassen und die Betriebe abgewickelt haben. „Die stille, unbezahlte und unbedankte Verlagerung der Verwaltung in die Praxen nimmt den Ärztinnen und Ärzten die Zeit und Energie für die Betreuung der Patienten weg“, kritisierte Pruckner.


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