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Ärztekammer fordert Gesamtlösung für Spitäler und niedergelassenen Bereich – „Redimensionierung der KAGes diskutieren“

KAGes-Strukturkonzept

10. Juli 2006

„Eine Gesamtlösung, die Spitäler und die Versorgung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gleichwertig berücksichtigt“, forderte am Montag der Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark, Norbert Meindl als Reaktion auf die Bettenreduktionspläne der Krankenanstaltengesellschaften. „Betten wegzurationalisieren ist noch keine Reform“, kritisierte Meindl. Ein zukunftsorientiertes Modell könne nur auf der Ebene der Gesundheitsplattform entwickelt werden, dafür sei sie „schließlich geschaffen worden“. Auch bundesweite Konzepte seien zu berücksichtigen.

Weniger Betten allein würden auch keine Senkung der Kosten bringen. Durch die zu erwartenden längeren Wartezeiten für die Patienten müsse aber mit einem Qualitätsverlust gerechnet werden.

Ein Regionalisierungskonzept müsse auch Anlass sein, über die Struktur der KAGes nachzudenken: „Wenn die Verantwortung zu einem großen Teil in die Regionen verlagert wird, soll man eine Redimensionierung des zentralen Verwaltungsapparats offen diskutieren.“ Damit böte sich auch die Möglichkeit, Verwaltungsstellen in medizinische Planstellen – Ärzte, Pflege- und medizinisch-technisches Personal – umzuwandeln, „von denen die Patienten unmittelbar etwas haben“.


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