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Ärztekammerpräsident Bayer fordert „Stopp des Bürokratiewahnsinns“ in Praxen und Spitälern

Verwaltungsexplosion im Gesundheitsbereich nimmt Ärzten Zeit für Patienten weg

19. April 2006

„Die Technikgläubigkeit im Gesundheitsbereich hat in vielen Bereichen zu einer regelrechten Verwaltungsexplosion geführt“, reagierte am Mittwoch der Präsident der steirischen Ärztekammer, Dietmar Bayer, auf die zunehmenden Klagen über die ‚Chefarztpflicht neu’. Viele Neuerungen hätten nicht zu Verwaltungsvereinfachungen geführt, sondern zu einem beträchtlichen Mehraufwand für die Ärztinnen und Ärzte: „Statt ihre Patientinnen und Patienten zu behandeln, müssen sie zunehmend den Computer bearbeiten und Zettel ausfüllen“, so Bayer.
„Wir wissen dass ein Arzt in der Praxis zwei volle Arbeitswochen pro Jahr für zusätzliche, gesetzlich vorgeschriebene Verwaltungstätigkeiten aufwenden muss“, sagte Bayer. Untersuchungen in den Spitälern, wo vor allem der steigende nichtmedizinische Dokumentationsaufwand zu hohen zeitlichen Belastungen für die Ärzte führt, kommen zu ähnlichen Ergebnissen: „Diese Zeit des Arztes nimmt die Gesundheitsbürokratie den Patienten weg“, kritisierte der steirische Ärztekammerpräsident.
Er fordere daher „einen Stopp des Bürokratiewahnsinns“ für Ärzte und Patienten. Verwaltungsreformen im Gesundheitsbereich seien nur dann zulässig, „wenn sie nachweislich zu einer Entlastung der Ärzte zu Gunsten der Zeit für die Patienten führen“.

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