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"Möglichkeit undurchschaubarer Verflechtungen zwischen KAGes und Köck verhindern"

Ärztekammer warnt vor möglichen Interessenkonflikten

15. April 2004
Zunehmend problematisch sieht der Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark, Norbert Meindl das Engagement des Beraters Christian Köck und der Firma Health Care Company (HCC) in der Steiermark: "Köck gibt sich als unabhängiger Experte, tatsächlich stecken hinter ihm aber beinharte wirtschaftliche Interessen der HCC AG."

Die öffentlichen Empfehlungen, die Köck für die Spitäler hat, müssten in diesem Licht gesehen werden. "Kaputt gesparte Strukturen sind eine leichte Beute für private Interessenten", warnte der hohe Ärztefunktionär. Für die künftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Land Steiermark und der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft sieht Meindl drei zentrale Voraussetzungen:

Der Vertrag der HCC, der die Beratungstätigkeit für die Krankenanstaltengesellschaft betrifft, sei offenzulegen.

Jede über die Beratungstätigkeit hinausgehende Geschäftsbeziehung zwischen der Krankenanstaltengesellschaft und der HCC bzw. zentraler HCC-Aktionäre müsse für die Dauer der Beratungstätigkeit ausgeschlossen bleiben "um das Risiko von Interessenkonflikten zu verhindern".

Die HCC dürfe auch nicht mit der Führung von einzelnen Häusern aus dem KAGes-Verbund betraut werden: "Sollte die HCC die Umwandlung einer Akutabteilung in eine Pflegeeinrichtung empfehlen und dann selbst die Geschäfte dort übernehmen, gerät ein solcher Rat in ein schiefes Licht", begründet Meindl diese Bedingung.

"Wir müssen dem Entstehen undurchschaubarer Verflechtungen von vornherein einen Riegel vorschieben - sie später wieder aufzulösen, ist nur mit großen Schmerzen für das Unternehmen KAGes und die steirischen Patienten möglich", richtet Ärztekammer-Vizepräsident Meindl einen Appell an die steirische Landespolitik.

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