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Ärztekammer:
„Chancengleichheit für Landesspitäler“

Ärztesprecher weist FPÖ-Polemik zurück

5. Mai 2004
„Enttäuschend“ sind für den Obmann der Angestellten Ärzte in der Ärztekammer, Herwig Lindner, die Aussagen des freiheitlichen Klubobmannes Franz Lafer zur Novellierung des Krankenanstaltengesetzes. Damit habe Lafer die Ebene der bisher sehr konstruktiven Diskussion verlassen: „Der Regierungsbeschluss ist mit Zustimmung der FPÖ gefallen, auch innerhalb des Landtages und des zuständigen Unterausschusses gab es bisher keine Polemik.“

Schwer wiegende Sachargumente sprechen – so Lindner – für diese Änderung: „Die steirischen Landesspitäler müssen für zusatzversicherte Patienten attraktiver werden – es geht um die wirtschaftliche Gesundheit der KAGes.“ Für viele Patienten sei die fehlende freie Arztwahl bisher ein wesentlicher Grund gewesen, nicht in ein Landesspital zu gehen. „Dadurch haben die steirischen Landeskrankenhäuser in den letzten Jahren sehr viel Geld verloren, das sie angesichts knapper Budgets dringend benötigen, um die Qualität der Versorgung insgesamt aufrecht erhalten zu können“, warnte der Spitalsärztesprecher.

Weiter sei die Novelle nur eine Anpassung an die seit Jahrzehnten bestehende gesetzliche Lage auf Bundesebene, also auch den Grazer Universitätskliniken: „Die Landesspitäler wollen hier Chancengleichheit, das steht ihnen zu.“

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