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Ärztekammerpräsident Bayer fordert Chancengleichheit für Landeskrankenhäuser

Krasse Benachteilung des KAGes-Spitäler gegenüber Privatsanatorien

23. Mai 2004

„Die Landeskrankenhäuser dürfen einnahmenseitig nicht länger benachteiligt werden“, sagte der Präsident der Ärztekammer Steiermark, Dietmar Bayer, zur Diskussion um die Änderung des Krankenanstaltenlandesgesetzes, die Privathonorare für Primarärzte auch Landesspitälern erlauben soll.
Sollte das ursprüngliche Vorhaben der Landesregierung nicht umgesetzt werden, „verabschiedet sich die Politik von ihrer eigenen Forderung, der KAGes mehr Möglichkeiten der Einnahmensteigerung zu geben“, so Bayer in einer Aussendung.
Das Weiterbestehen des Verbots von Privathonoraren für die Leiter von LKH-Abteilungen würde nur den privaten Sanatorien nützen: „Privat versicherte Patienten gehen in die Sanatorien der Privatversicherungen – die Landesspitäler bleiben krass benachteiligt.“ Es sei bezeichnend, dass die Vertreter der Privatversicherungen sich vehement gegen die Änderung ausgesprochen haben.
Die Ärztekammer unterstütze daher die in einem offenen Brief erhobene Forderung der Primarärztevereinigung, Chancengleichheit für die Landesspitäler herzustellen.
Er, so Bayer, erwarte sich auch mehr Initiative vom KAGes-Management: „Es gibt eine öffentliche Diskussion um einen Sparkurs für die Landeskrankenhäuser, gleichzeitig darf die Krankenanstaltengesellschaft wirtschaftliche Chancen nicht nützen – das ist widersinnig und kleinkariert.“

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