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Ärztekammer: Künftige „Alcopop-Steuer“ für Gesundheit der Jugendlichen zweckwidmen

Gefahr des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen am größten

25. Mai 2004
Positiv reagierte Ärztekammerpräsident Dietmar Bayer auf den Vorstoß im Steiermärkischen Landtag, Alcopops – hochprozentige Mischgetränke – höher zu besteuern. „Damit eine Steuererhöhung aber nicht wie eine reine Geldbeschaffungsaktion wirkt, sollten die Einnahmen daraus aber für die Gesundheit zweckgewidmet werden“, verlangte Bayer am Dienstag in einer Aussendung.
Schwerpunktmäßig könnte damit die Gesundheitsvorsorge für Jugendliche, vor allem die Suchtprävention und die Behandlung von Suchterkrankungen sowie die Jugendpsychiatrie, ausgebaut werden, schlug Bayer vor. Schließlich, so der Kammerpräsident „klafft zwischen den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen und der Vorsorgeuntersuchung für Erwachsene ein Loch“.
Gerade im Alter von 15 bis 19 Jahren – das belegen Studien – sei die Gefahr des akuten Alkoholmissbrauchs doppelt so hoch wie bei Erwachsenen. „Durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen kann die Gefahr einer späteren Abhängigkeit rechtzeitig erkannt und gegengesteuert werden“, sagte Bayer.
Grundsätzlich sei es sinnvoll „und für die Bevölkerung gut nachvollziehbar“, Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Alkohol und Tabak in die Gesundheit zu investieren.

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