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Ärztekammer fordert „Pensionsgerechtigkeit“: Ärzte können nicht bis 75 arbeiten

60-Stunden-Woche von Ärztinnen und Ärzten berücksichtigen

15. Juli 2004
„Die Pensionsreform in der jetzt geplanten Form bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte bis zum 75. Lebensjahr arbeiten müssen“, sagte der Obmann der Angestellten Ärzte, Herwig Lindner, am Donnerstag in einer Aussendung. Schließlich könnten Ärztinnen und Ärzte wegen der notwendigen, langen Ausbildung in der Regel kaum vor dem 29. Lebensjahr in den Beruf einsteigen.
Um „Pensionsgerechtigkeit“ für Ärztinnen und Ärzte zu erzielen, fordert Lindner gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der steirischen Ärztekammer, Norbert Meindl, die Berücksichtigung der hohen Wochenarbeitszeit, die mit bis zu 72 Stunden bei Ärztinnen und Ärztinnen deutlich über der üblichen Arbeitszeit in Österreich liegt.

„Angesichts der hohen psychischen und physischen Belastung durch regelmäßige Nachtund Wochenenddienste fordern wir, dass die Beitragszeiten von Ärztinnen und Ärzten mit einem höheren Faktor von zumindest 1,3 angerechnet werden“, so Meindl und Lindner.

Eine durch die Pensionsreform erzwungene Verlängerung der Lebensarbeitszeit über das 65. Lebensjahr hinaus sei den Betroffenen nicht zumutbar.

Nähere Informationen:
Pressekoordination Martin Novak,
Telefon (0316) 8044-45 oder
0664 40 48 123
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