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Pensionsreform: Ärztekammer fordert Berücksichtigung der hohen Arbeitsbelastung

Faire Pensionsregelung für Ärztinnen und Ärzte

03. August 2004

Soziales und menschliches Augenmaß bei der Pensionsharmonisierung mahnte am Dienstag der Präsident der Ärztekammer für Steiermark, Dietmar Bayer, bezugnehmend auf die jüngsten Aussagen von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein ein. Es müsse auch künftig Lösungen für jene Berufsgruppen geben, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu gehörten jedenfalls auch die Ärzte, denen es fast unmöglich gemacht wird, 45 Beitragsjahre vor dem 70. Lebensjahr zu erreichen.

„Zwar steigen Spitalsärzte später in das Berufsleben ein, leisten dann aber in weniger Jahren eine weit höhere Gesamtstundenanzahl bis zur Pension. Mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 60 Stunden sind das in 36 Jahren 112.320 Arbeitsstunden. Im Vergleich dazu erbringt ein Arbeitnehmer mit einer 40-Stundenwoche in 45 Arbeitsjahren 93.600 Arbeitsstunden“, verdeutlicht der Obmann der Angestellten Ärzte, Herwig Lindner.

„Der Arztberuf ist jedenfalls einer der psychisch und physisch belastendsten Berufe, dafür müsse es eine Ausnahmeregelung durch eine Höherbewertung der Beitragszeiten geben. Es müsse auch für Ärztinnen und Ärzte möglich sein, mit 65 Jahren in Pension gehen zu können, ohne hohe Verluste in Kauf nehmen zu müssen.“, so Bayer und Lindner.

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