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Ärztekammer weist Kürzungspläne für Spitäler als „unwissenschaftlich“ zurück

Beharren auf Einfrieren der Krankenversicherungsbeiträge „politisch kurzsichtig“

26. August 2004

Als „unwissenschaftlich“ wies am Donnerstag der geschäftsführende Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark, Norbert Meindl, die Aussagen von IHS-Chef Bernhard Felderer über mögliche Kürzungen im Gesundheitsbereich zurück: „Für die Feststellung, dass es für den Staat kurzfristig billiger wird, wenn er weniger Mittel in die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung investiert, brauchen wir keine höheren Studien – Aussagen über die medizinische Qualität von Spitälern stehen einem Ökonomen nicht zu“, sagte Meindl. Das Märchen, dass kleinere Spitäler in der Basisversorgung weniger Qualität böten als große Krankenhäuser sei im Übrigen durch umfassende Untersuchungen in Deutschland widerlegt.

Der von Felder und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl in Alpbach geforderter Kahlschlag würde „zu einer signifikanten Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in Österreich führen“. Meindl weiter: „Unser Land hat laut IHS-Studien, die Leitl und Felder offenbar nicht gelesen haben, eines der preiswertesten und laut Weltgesundheitsorganisation eines der besten Gesundheitssysteme der Welt – das dürfen wir nicht durch eine Brutalreform aufs Spiel setzen.“


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