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Hauptverbands-Studie: Kassenbudgets klar stärker gestiegen als Ausgaben für ärztliche Leistungen

Ärztekammerpräsident Bayer: Kassenbudget in den letzten zwölf Jahren um mehr als 100 Prozent gestiegen - Anteil für ärztliche Leistungen sinkt

22. September 2004
Scharfe Kritik an einem Papier des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, in dem von explodierenden Honoraren der Ärzte die Rede ist, kam am Mittwoch vom Präsidenten der Ärzte-kammer Steiermark, Dietmar Bayer: "Diese Behauptungen lassen jede Wirtschaftskompetenz vermissen, hier werden Einkommen und Umsatz durcheinander gewürfelt - relevante Ver-gleichswerte fehlen."

So sei etwa der Aufwand der steirischen Gebietskrankenkasse im Zeitraum 1990 bis 2002 von etwas über 500 Millionen Euro auf mehr als eine Milliarde gestiegen - um mehr als 103 Prozent: "Die Umsatzentwicklung der Kassenpraxen und damit die Leistungen der Kasse an die Versicher-ten in diesem Bereich liegt klar darunter."

Diese Entwicklung lasse sich österreichweit feststellen, das finde auch darin seinen Ausdruck, dass der Anteil der Ausgaben für die Leistungen niedergelassener Ärzte am Gesamtaufwand, seit mehreren Jahren sinkt: "Das Honorarvolumen für Kassenvertragsärzte am Gesamtaufwand der steirischen GKK lag im Jahr 2003 bei nur 15,47 Prozent."

Für den steirischen Ärztekammerpräsidenten ist die Tendenz der Studie daher "im schlechtesten Sinne des Wortes klassenkämpferisch und unsachlich".


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