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Ärztepräsident Bayer: „Köck als Konsulent untragbar – er vertritt wirtschaftliche Eigeninteressen“

Scharfe Kritik an Aussagen des Krankenhausunternehmers Christian Köck

22. Oktober 2004
Scharfe Kritik an den Aussagen des Krankenhausunternehmers Christian Köck kam am Freitag vom vom Präsidenten der steirischen Ärztekammer und ÖÄK-Vizepräsidenten, Dietmar Bayer: „Köck ist als Politikberater längst disqualifiziert, weil er selbst massive wirtschaftliche Eigeninteressen vertritt. Als Alleinvorstand einer Krankenhausbetriebsführungs-Gesellschaft sei Köck „ein unmittelbarer Konkurrent zu allen öffentlichen Krankenhäusern und damit als Konsulent untragbar“.

Den Vorwurf, dass Ärzte nichts von Ökonomie verstünden, lasse er nicht gelten, sagte Bayer: „Köck hat bis jetzt nur Behauptungen aufgestellt, aber keine Berechnungsgrundlagen für angebliche Einsparungspotenziale auf den Tisch gelegt – so lange er das nicht tut, müssen wir weiter von Fantasiezahlen sprechen, weil es keine seriösen Informationen gibt.“

Die Kritik an niedergelassenen Ärzten wies deren Obmann, Jörg Pruckner, als Diffamierung zurück: „Nur 10 Prozent aller österreichischen Patientinnen und Patienten werden in Spitälern behandelt – die frei praktizierenden Ärzte für Allgemeinmedizin und Fachärzte arbeiten ebenso wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Spitälern sehr effizient.“

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