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Ärztekammer lobt konstruktive Lösung für
Einhebung der E-Card-Gebühr

Fehlende ADSL-Anbindung entlegener Regionen wird „medizinisches Problem“

15. Dezember 2004
Fehlende ADSL-Anbindung entlegener Regionen wird „medizinisches Problem“

„Auch wenn die Steirer noch bis zur Mitte kommenden Jahres auf die E-Card warten müssen, scheint der Start gelungen“, sagte am Mittwoch der steirische Obmann der Niedergelassenen Ärzte, Jörg Pruckner, der als Bundesobmann maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt war zum Auftakt des Pilotversuchs im Burgenland.

Als „sehr positiv“ bezeichnete Pruckner, dass auch die Einhebung der Kartengebühr von 10 Euro befriedigend gelöst ist. Vorübergehend war die Idee aufgetaucht, die Ärzte sollten die Gebühr bar bei ihren Patienten einheben. „Die nun vom Gesetzgeber festgelegte bargeldlose Verrechnung beim Arbeitgeber entlastet nicht nur die Ärzte sondern ist generell die weitaus modernere und für die Versicherten angenehmere Lösung“, so Pruckner.

Es wäre absurd gewesen, hätte die E-Card-Grundausstattung der Arztpraxen auch eine Handkassa enthalten müssen: „Das hätte einen deutlich höheren Verwaltungsaufwand bedeutet, mögliche, positive Effekte des elektronischen Systems wären vom ersten Augenblick an zunichte gemacht worden.“

Ausdrücklich betont Pruckner die konstruktive Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat aber auch der Wirtschaft.

Nach der Einführungsphase sollten auch die Potenziale genützt werden, die vor allem dadurch entstanden sind, dass die Ärztekammer begleitend die technischen Grundlagen für ein Hochsicherheitsnetzwerk zur Ärztekommunikation geschaffen hat. Arztbriefe und andere Patienten-bezogenen Informationen können damit unter Wahrung des Datenschutzes der Patienten rasch den Behandelnden zugänglich gemacht werden.

Ein technisches Problem sieht der Obmann der niedergelassenen Ärzte noch in der unzureichenden Versorgung entlegener Regionen, wo kein Hochleistungsnetz zur Verfügung steht. „Hier muss rasch nachgerüstet werden – in Zukunft wird die Qualität der medizinischen Versorgung auch davon abhängen, ob ein ADSL-Zugang vorhanden ist.“

Nähere Informationen:
Pressekoordination Martin Novak,
Telefon (0316) 8044-45 oder
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